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Was tun?

Hey... bevor ich hier jetzt alles so hinschreibe, was in meinem Leben so schief gelaufen ist, sag ich nur das, was mich jetzt im Moment fertig macht. Ich komme nicht mehr alleine klar, meine Freunde & meine Familie nehmen meine Probleme auch ganz gelassen als pubertäre Phase hin. Vor etwas über zwei Wochen hab ich dann den Entschluss gefasst, mich nach einer Therapie umzuhören. Habe auch eine Psychatrie in meiner Nähe gefunden und dem leitenden Arzt eine Email geschrieben, wie es mir geht, was im Groben meine Probleme sind und ob er/das Zentrum mir in diesem Bereich weiterhelfen könnten. Und was kam zurück? Nichts. Was soll ein Mensch denn heutzutage noch tun, wenn man ja scheinbar nicht mal ernstgenommen wird, wenn man sich endlich dazu bereit erklärt freiwillig in Behandlung zu gehen, weil es nicht mehr geht. Ich kann nicht mehr weiter. Ich weiß nicht, was ich jetzt noch tun kann.
 

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soulfire

Sehr aktives Mitglied
Liebes Gänseblümchen,

wo der leitende Arzt gerade steckt, weiß ja leider keiner so genau...Urlaub=? Fortbildung? Krankheit?

Der reguläre Weg wäre, dass du zu deinem Hausarzt gehst, der dich zum Neurologen überweist. Dort entscheidet ihr, also der Neurologe und du, gemeinsam, welcher Weg für dich der Beste sein könnte, ob du einen Psychologen oder einen Psychiater brauchen kannst, ob eine ambulante oder eine stationäre Therapie sinnvoll wäre.
Und wenn ihr das entschieden habt, bekommst du die Kontaktdaten deiner Ansprechpartner oder der Neurologe kümmert sich darum.

Gib nicht auf, ich weiß nicht, welcher Art deine probleme sind, aber: Probleme wird man am Besten los =)
Toll, dass du dich darum kümmern magst.
 
Mein Problem ist, das mein Hausarzt einer der besten Freunde meiner Mutter ist und ihr trotz Schweigepflicht wahrscheinlich einiges erzählen würde. Und das will ich auf keinen Fall. Deswegen wollte ich genau das durch den direkten Weg umgehen. Ich verstehe einfach nicht, wieso meine eigene Familie denkt, dass ich mir meine Probleme nur einbilde. Ich versteh es nicht.
 

soulfire

Sehr aktives Mitglied
Gänseblümchen, dann suchste dir DAFÜR eben nen neuen Hausarzt. Und: dem musst du nicht weiter erzählen, worum es geht. Nur, dass du eine Überweisung zum neurologen haben möchtest, weil du überlegst, ob dir eine Therapie weiterhelfen könnte. Wenn er fragt weswegen, dann sieh zu, dass du die Antwort vorher schon ein bisschen im Kopf zurechtgelegt hast, damit du nichts sagst, was nicht bei deinen Eltern landen soll.

Theoretisch müsste es auch gehen, dass du direkt zum neurologen gehst...ruf doch mal einen an und frag nach.

Mh...Familien und Akzeptanz von problemen, gerade psychischer Natur, das ist manchmal recht verzwickt.
Schau, wenn Du psychische Probleme hast und zum Psychologen gehst...dann stellt sich die Frage nach der Ursache.

Für deine Familie bedeutet das, dass sie sich mit Dingen auseinandersetzen muss, die vielleicht unangenehm sind.
Und eine gewisse Hilflosigkeit wird auch mit reinspielen....vielleicht das Gefühl, dir nicht helfen zu können?
Es ist sehr viel einfacher, davon auszugehen, dass du mit 17 eben pubertätsbedingte Probleme hast.
Denke auch, dass Familie oft einfach zu dicht dran ist, um sowas zu erkennen, wahrzunehmen und richtig einzuordnen.
 

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