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Was tun?

  • Starter*in Starter*in .darkkeks.
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was hesse denk ich mal sagen wollte war,
man sollte keine Gier nach Glück entwickeln. man sollte aber auch nicht nach unglück gieren (von wegen, muss ich erst kurz vor dem tod stehen). es muss einem egal sein ob man glücklich wird und dann findet es einen auch. ist mit beziehungen genauso wenn man unbedingt eine will wird man keine kriegen.

vergangenheit kann man nur durch reden,reden, reden, und manchmal auch durch aufschreiben, aufschreiben, aufschreiben, abschließen, und eigentlich ist sie immer da, man kann sich nur anfreunden damit.
ein hesse gedicht ist ein super lichtblick, und wolkige vergangenheit zur seite schieben damit die sonne wieder scheint ist auch lichtblickig.
Grüße Max
 

Hallo maximilian,

schau mal hier: Was tun?. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Danke Max.
Ich habe das schon oft gehört was du sagtest, von meinen Freundinnen vorallem. Aber, ich weiß nicht, wie ich meine Einstellung so einfach ändern soll? Es geht einfach nicht... Ich versuche es ja seit einem Jahr...
 
@Jessie: Danke!

Hi darkkeks,
versuche doch mal deine Einstellung nicht ändern zu wollen, und versuche erstmal damit zu leben, gleiche gilt für die vergangenheit. manchmal verhindert man positive veränderungen weil man sie zu stark will. dann hilft es durchzuatmen und zu sagen, ok, mir gehts schlecht, na und, das muss auch mal sein. Versuche dich mal im schlechtgehen einzurichten, es auszuleben.

fürs abschließen der Vergangenheit, bzw. allgemeinem klarkommen mit gedankengängen die einen belästigen, hat mir geholfen mir ein leeres Buch zu besorgen (rechnungsbuch oder sowas) und zu versuchen so viele gedankengänge wie möglich da reinzuschreiben. soll kein tagebuch sein, sondern ein gedankenbuch, du musst dich x-mal wiederholen können, oder auch mal nur unsinn reinzuschreiben (ich hab auch auf 2 Seiten einfach mal Unterschrift geübt), und nette zitate die dir auffallen, und sowas. jeden Gedanken den du aufschreibenswert findest aufschreiben. du musst einfach versuchen soviel wie möglich da rein zuschreiben und es "fließen" zu lassen, wie schriftsteller so schön sagen. Netter Tip ist auch sich beim Schreiben mal von außen anzusprechen, versuchen sich mit den Augen von fremden oder dir bekannten Menschen zu sehen, sich mal selbst fremde Meinungen dazu zuerfinden, sich selbst tröstende Worte zu schreiben. man schreibt sich die Dinge von der Seele, und kann beim durchlesen auch noch sich kennenlernen.
versuch das mal, das hat mir echt unglaublich geholfen.brauchte aber ein paar monate.

ich hoffe einer der tips hilft dir ein bißßel,
liebe Grüße, Max
 
Ich habe einen Block,auf dem ich oft einfach mal so drauf los schreibe, vorallem aber wenn ich gerade nicht an den PC in dieses Forum kann und/oder meine Freundinnen nicht erreichbar sind. Für die Momente hilft das wirklich immer ein wenig.
Ich habe manchmal so Momente in denen ich mich für wenige Minuten total happy fühle. Doch, manchmal sogar noch in der gleichen Sekunde, sitze ich wieder heulend auf dem Boden oder so! Ich verstehe mich selbst nicht mehr...
Aber ich weiß nicht, ob es wirklich noch die Pubertät sein kann, die "Schuld" hat. Immerhin ist es schon seit einem Jahr, dann diese Träume vom Tod und das Ritzen. Ich kann nicht mehr! 🙁
Gleichzeitig habe ich halt Angst vorm Tod, aber auch Angst vor dem Leben! Vor der Zukunft, vor der Gegenwart und vor der Vergangenheit!
 
Ich stimme hier mit Hermann Hesse voll überein. Ich habe euch in einem meiner Tagebücher mal von diesem Augenblick erzählt, in dem ich so glücklich und zufrieden war, wie weder davor noch danach, mich aber immer danach sehene, dieses Gefühl wieder mal zu bekommen, jetzt wo ich weiß, dass es das gibt. Es war der Augenblick, wo mir bewusst wurde, dass es nichts mehr gibt, was ich mir wünschen müsste, da ich alles habe, was ich zu einem zufriedenen Leben benötige.
Ich glaube das meint auch Hesse, wenn er sagt, die Ruhe findet sich, wenn man weder nach dem Einen noch nach dem Anderen jagt.
Und eines ist in meinen Augen sicher, jemand der immer auf der Suche ist, wird eines Tages sein Ziel erreichen, wobei es dabei nicht um materielle Wünsche geht, sondern um ideelle, seelische Wünsche.
WEiß nicht, ob das verständlich rüberkommt. Jedenfalls wünsche ich jedem hier im Forum, solch einen Augenblick des Glücks und der ZUfriedenheit einmal zu erleben. Alles was danach kommt, kann nie wieder so viel Schrecken verbreiten, weil man die Gewissheit hat, dass das, was sich in unsre Seele eingeprägt hat für immer daist, auch wenn wir es manchmal nicht mehr sehen können.

Darkkeks, ohne Deine Vergangenheit, könntest Du wahrscheinlich niemals ganz bewusst und intensiv die schönen und guten seiten, die in Deinem Leben noch kommmen werden, genießen. Sie sind bereits da, es kommt nur darauf an, zu lernen sie zu sehen.

Hier kann ich als Hilfestellung wieder mal nur meine Lieblingsbücher zitieren: Illusionen von Richard Bach, die 3 Lichter der kleinen (Viktoria oder Veronika, weiß nicht mehr so genau) von Manfred Kyber und das Manfred Kyberbuch. Alle 3 Bücher regen sehr zum Nachdenken an und, was das schöne daran ist, zumindest bei mir war es so, sie hinterlassen ein gutes Gefühl von Frieden mit sichselbst in einem. Vielleicht können sie auch für Dich zu einem Schatzkästchen werden.
Sidharta und Damian, beide Bücher von Hermann Hesse, beschreiben auch die ewige Suche des Menschen.

Ich wünsche Dir von Herzen, dass noch viele Lichtblicke Dein Leben und Deine Seele erhellen.
Lieben Gruß
Luiserl
 
Hermann Hesse... Hm... Ich kannte bis vor kurzem diesen Mann noch gar nicht bzw. bevor ihr ihn erwähnt hattet, hatte ich höchstens mal seinen Namen aufgeschnappt. War/Ist er so ein Therapeut? Weil von Psychiatern und Co habe ich wirklich genug... 🙁
 

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