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was stimmt mit meinem Freund nicht?

Hier werden wirklich alle Klischees auf den Tisch gepackt, die es gibt.. Bravo, lässt das Forum für mich in einem anderen Licht erscheinen..
 
Hallo, Miata,

dein eigener Beitrag war allerdings auch nicht so reflektiert wie du denkst. Für die von dir angepriesene medizinische Wirkung von Cannabis ist vor allem der Inhaltsstoff CBD verantwortlich, für die berauschende Wirkung hingegen THC. Dreimal darfst du raten, welcher von diesen beiden Bestandteilen in den letzten 20 Jahren durch Züchtungen kontinuierlich erhöht wurde und in illegalem Gras folglich besonders dominant ist...

Medizinisches Cannabis wird vor allem bei Patienten mit chronischen Schmerzen oder neurologischen Störungen wie Tourette-Syndrom angewendet; in diesen Fällen benutzt man es meist mit einem Verdampfer und raucht es gerade nicht mit Tabak vermischt als Joint! Ich halte es für naiv und unredlich, diese beiden "Anwendungsarten" zu vermischen; das auf dem Schwarzmarkt erhältliche Gras verfolgt alleinig den Zweck, die Konsumenten zu berauschen. Würden Kiffer plötzlich nur speziell kontrolliertes medizinisches Cannabis verdampfen, würde ihnen der Rausch fehlen und sie würden wieder zum illegalen Zeug im Joint greifen... Und auch abgesehen davon halte ich es für faktischen Schwachsinn, Gras hier als prophylaktische Wunder-Medizin gegen alle Arten von Wehwehchen darzustellen, wie das von Legalisierungs-Verfechtern gerne mal getan wird.

Ich hab zwar grundsätzlich kein Problem damit, dass Leute sich mit lustigem Kraut berauschen, aber was mir tierisch auf die Nerven geht, ist dieses ständige Relativieren: "Alkohol ist doch viel schlimmer." "Cannabis ist auch Medizin!" Steht einfach dazu, dass es euch vornehmlich darum geht, euren Verstand zu benebeln und breit irgendwo rumzuliegen, aber verschont mich mit diesem moralischen Gelaber. Ich habe in meinem Leben schon sehr viele Kiffer gekannt, und alle hatten sie gemeinsam, dass sie ihr Leben nicht auf die Reihe bekommen haben und geistig zurückgeblieben waren. Ein intelligenter, dynamischer und verantwortungsbewusster Mensch kifft nicht.
 
Da hast du meinen Beitrag wohl nicht ganz gelesen..

Der verantwortungsvolle Mensch, trinkt auch keinen Alkohol.
Zum anderen sind einige deiner Aussagen falsch. CBD hat schlicht eine beruhigende Wirkung und hemmt ansonsten die Aufnahme des THC an den Rezeptoren im Gehirn. Ich habe eine Schwester, die medizinisches Cannabis wegen ihrer MS Krankheit konsumiert. Dabei liegt der CBD Anteil bei etwa 1 Prozent und der THC Anteil bei etwa 20 Prozent (je nach Sorte). CBD ist so gering, damit man nicht müde wird und das THC von den Rezeptoren aufgenommen wird. Sie Raucht es, man kann sich entscheiden, ob man es verdampfen möchte, dann bekommt man entsprechendes verschrieben als Patient.
Es kursieren viele falsche Informationen im Netz und viele glauben sie.
Natürlich ist das gestreckte, illegale einfach nur Mist. Auch kiffe ich selbst nicht. Ich habe mich nur mal über längere Zeit aus mehreren Quellen informiert. Ich behaupte nicht, alles zu wissen, aber Fake News müssen auch nicht sein.
In meinem vorigen Text habe ich ausdrücklich beschrieben, dass man sich doch bitte selbst gut informieren soll, bevor man ein Urteil fällt.
Kiffer, die regelmäßig 24/7 breit sind, um die mache ich auch einen Bogen. Liegt aber am Menschen selbst.

Ich verlinke hier maj einen Dreiteiler zu diesem Thema. Anscheinend wurde vielen einfach nur viel falsches über Jahre erzählt.

https://youtu.be/NwzCWYDbcs4
 
Zuletzt bearbeitet:
ich kenne mich mit den Bestandteilen des Cannabis nicht aus, ist mir auch ganz egal was da drin ist. ich hatte im meinem Leben ausreichend Kontakt mit Personen die regelmäßig welchen konsumiert haben (ich spreche hier von mehreren Dutzend), die hatten/haben alle eine Gemeinsamkeit. darum meine Einstellung zu diesem Personenkreis, für mich sind es Drogenabhängige mit geistigen Einschränkungen, mit typischen Suchtfolgen. so eine Person würde für mich nicht als Partner in Frage kommen.

der ständige Vergleich zum Alkohol ist lächerlich, Äpfel-Birnen-Vergleich.
schlußentlich: Dosis macht das Gift, zu viel Wasser kann auch töten
 
Richtig, die Dosis macht das Gift. Und auch, mit Personen nichts zu tun haben wollen, die sich die Birne ständig zukiffen.
Ich bin nur kein freund von Verallgemeinerung. Den Vergleich zum Alkohol finde ich trotzdem gut. Denn es ist ein unterschied, ob man mal mit Kumpels ein Bier trinkt oder einen Kasten am Tag leert.
So habe ich auch Freunde, die sich 1,2 mal im Jahr einen joint im kreise reichen.. deswegen stecke ich sie lange nicht in eine Schublade.
Was die TE angeht, sollte sie vllt erstmal schauen, inwieweit der Konsum mit seinem verhalten zusammenhängt und ein paar Infos einholen, bevor sie Entscheidungen trifft, die auf Spekulationen beruhen. Insoweit meine Ansicht.

Haben fertig 🙂
 
Liebe Te tu dir selbst einen gefallen und verlass den Typen.
Ihr beide Passt nicht zusammen und es wäre sowieso eine Frage der Zeit bist die Beziehung auseinander bricht.
Außerdem kann es gut möglich sein das er irgendwann zu härten Drogen greift marihuana gilt nicht um sonst als Einstiges Droge.
 

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