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was soll ich tun

nilrose

Mitglied
Mein Leben ist ein Auf und Ab. Ich bin Anfang 30 und habe letztes Jahr mein Diplom in einem Naturwissenschafltichem Fach gemacht. Das Studium viel mir schwer, obwohl ich meistens gute Noten hatte. Ich macht mir ständig Selbstvorwürfe, da ich nach dem Abi erst 4 Jahre in verschiedenen Fachrichtungen "herumstudiert" hatte, bevor ich wirklich etwas ernsthaft begann.

Während des Studiums machte ich eine Therapie. Ich hatte viele Dinge aus der Kindheit wie Missbrauch aufzuarbeiten. Hinzu kamen diverse psychosomatische Magen Darm Beschwerden, Tinnitus etc. Ständig war ich Krank. Letztes Jahr dann so richtig, mit Pfeifferschen Drüsenfieber und Hepatitis. Nach dem Krankenhaus Aufenthalt habe ich weiterstudiert.

Jetzt stehe ich am Beginn meiner Promotion und fühlte mich permanent müde. Ein Arzt stellte fest dass ich eine chronische Viruserkrankung und chronisches müdigkeitssyndrom habe. Seitdem nehme ich starke Medikamente und war 2 Monate krank geschrieben. Trotzdem gehe ich in einer Woche wieder Arbeiten obwohl die Medikamente mir zusetzen. Habe Angst den Job zu verlieren, obwohl er mir gar keinen Spass macht.Habe aber dass Gefühl meine Eltern erwarten von mir dass ich arbeite.

Habe Angst andere zu enttäuschen. Fühle mich so elend und hilflos! Hab kein Selbstvertrauen mehr und vor allem nur noch Angst. Weiß gar nicht mehr weiter.
 

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polgara

Aktives Mitglied
Habe Angst den Job zu verlieren, obwohl er mir gar keinen Spass macht.Habe aber dass Gefühl meine Eltern erwarten von mir dass ich arbeite.

Habe Angst andere zu enttäuschen.

Liebe nilrose,

du schreibst hier dass du andere nicht enttäuschen möchtest und über die Erwartungen deiner Eltern...

ABER was ist denn dein Ziel?

Gruß Pol
 

nilrose

Mitglied
Hallo

Deine Frage ist berechtigt. Im Grunde genommen möchte ich nur glücklich und gesund werden, so trivial das klingen mag. Aber immer wieder zieht es mir den Boden unter den Füßen weg.Zwar komme ich aus meinen Tiefen raus aber es erfordert viel Energie und fühlt sich wie ein immer wiederkehrener Kreislauf an aus dem ich nicht rauskomme. Zur Zeit habe ich keine wirklcihen Ziele, was ich will oder fühle weiß ich auch nicht. Es fühlt sich an als hätte ich mein Leben verpfuscht.
Ganu liebe Grüße
Nilrose
 

polgara

Aktives Mitglied
Hallo

Deine Frage ist berechtigt. Im Grunde genommen möchte ich nur glücklich und gesund werden, so trivial das klingen mag. Aber immer wieder zieht es mir den Boden unter den Füßen weg.Zwar komme ich aus meinen Tiefen raus aber es erfordert viel Energie und fühlt sich wie ein immer wiederkehrener Kreislauf an aus dem ich nicht rauskomme. Zur Zeit habe ich keine wirklcihen Ziele, was ich will oder fühle weiß ich auch nicht. Es fühlt sich an als hätte ich mein Leben verpfuscht.
Ganu liebe Grüße
Nilrose
Hallo Nilrose,

gesund und glücklich halte ich nichht für triviale Ziele. Ganz und gar nicht!
Was in deinem Leben ist denn nicht verpfuscht?

Gruß Polgara
 

nilrose

Mitglied
Hi Polgara
Weiß nicht genau ob du meinst was verpfuscht oder nicht verpfuscht ist.Hab das Gefühl zu lange traurig gewesen und so Zeit verloren zu haben.verpfuscht ausserdem, da ich mich nicht frei von der Meinung anderer machen konnte.Ich denke immer meinen freunden gehts besser.freue mich einersits bin aber traurig nicht auch zufrienden zu sein mit meinem Leben. Ausserdem denke ich häufig in meinem Alter hätte ich schon weiter sein müssen, d.h. feste Partnerschaft, selbstständigkeit, fester job..halt im leben stehen. Mache mir ständig Vorwürfe.

Danke für Deine schnellen Antworten
 

dunkleseele2

Aktives Mitglied
Mein Leben ist ein Auf und Ab. Ich bin Anfang 30 und habe letztes Jahr mein Diplom in einem Naturwissenschafltichem Fach gemacht. Das Studium viel mir schwer, obwohl ich meistens gute Noten hatte. Ich macht mir ständig Selbstvorwürfe, da ich nach dem Abi erst 4 Jahre in verschiedenen Fachrichtungen "herumstudiert" hatte, bevor ich wirklich etwas ernsthaft begann.

Während des Studiums machte ich eine Therapie. Ich hatte viele Dinge aus der Kindheit wie Missbrauch aufzuarbeiten. Hinzu kamen diverse psychosomatische Magen Darm Beschwerden, Tinnitus etc. Ständig war ich Krank. Letztes Jahr dann so richtig, mit Pfeifferschen Drüsenfieber und Hepatitis. Nach dem Krankenhaus Aufenthalt habe ich weiterstudiert.

Jetzt stehe ich am Beginn meiner Promotion und fühlte mich permanent müde. Ein Arzt stellte fest dass ich eine chronische Viruserkrankung und chronisches müdigkeitssyndrom habe. Seitdem nehme ich starke Medikamente und war 2 Monate krank geschrieben. Trotzdem gehe ich in einer Woche wieder Arbeiten obwohl die Medikamente mir zusetzen. Habe Angst den Job zu verlieren, obwohl er mir gar keinen Spass macht.Habe aber dass Gefühl meine Eltern erwarten von mir dass ich arbeite.

Habe Angst andere zu enttäuschen. Fühle mich so elend und hilflos! Hab kein Selbstvertrauen mehr und vor allem nur noch Angst. Weiß gar nicht mehr weiter.

hallo nilrose,

du schreibst das du angst hast andere zu enttäuschen und davon was du meinst, deine eltern von dir erwarten. du schreibst auch das dir dein job garkeinen richtigen spass macht. ist dieser job denn wirklich das was du willst ? horche mal in dich hinein was du eigentlich wirklich willst. deinen wunsch ein gesundes leben zu führen, finde ich vollkommen normal. da du viel krank gewesen bist, ist das ja auch dein sehnlichster wunsch.

ich habe das gefühl ( widerspreche falls ich falsch liege ) das du selber garnicht mehr weißt was du eigentlich möchtest, da du so fixiert darauf bist andere erwartungen zu erfüllen, bloß niemanden enttäuschen willst. du musst mehr auf dein eigenes gefühl hören. was möchtest du ? nicht was erwartet man von mir. ich weiß das ist nicht einfach, doch fange doch mal an es auszuprobieren.

ich wünsche dir ganz viel kraft und alles gute

liebe grüße dunkleseele
 

Karsten

Aktives Mitglied
Hallo nilrose,

Was du beschreibst ist ein schwierige Situation. Dein Gedanken scheinen ja schon zu kreisen und zwar in immer gleichen Bahnen.

Auch wenns dir nicht direkt hilft, weil dein Problem deine Gefühle dir selbst gegenüber sind, aber Selbstvorwürfe helfen nicht weiter.
Und alles was dir nicht nützt solltest du lassen. SO wirst du sicher weder glücklich noch gesund.

Wenn du etwas aus den gemachten Versäumnissen lernst, dann waren sie nicht umsonst. Von daher ist der Blickwinkel auf sich selbst meist schon der Schlüssel zu einer Besserung.
Du hast ein naturwissenschaftliches Studium abgeschlossen! Respekt. Das wird in Deutschland niemanden hinterhergeworfen. Also sein Stolz auf deine Leistung. Auch wenn die Richtung des Studiums nicht das ist was du willst, ein Studium ist meiner Meinung nach primär das Erlernen einer Selbstständigen akademischen Arbeitsweise. Von daher sind die im Studium erworbenen Fähigkeiten, zum Lösen jedweder Form von Problemen geeignet.

Liebe Grüße
Karsten
 

Graf AOKcula

Mitglied
Du sagst, du hattest während des Studiums eine Therapie unternommen. Demnach scheinst du im Moment ohne therapeutische Begleitung zu sein. Ich würde dir dringend ans Herz legen, eine weitere Psychotherapie zu unternehmen. Allein wirst du es wohl nur schwer schaffen, und unter diesen Vorraussetzungen wird dir deine Krankenkasse auch ohne Probleme eine Therapie bewilligen.
 

nilrose

Mitglied
hallo nilrose,

du schreibst das du angst hast andere zu enttäuschen und davon was du meinst, deine eltern von dir erwarten. du schreibst auch das dir dein job garkeinen richtigen spass macht. ist dieser job denn wirklich das was du willst ? horche mal in dich hinein was du eigentlich wirklich willst. deinen wunsch ein gesundes leben zu führen, finde ich vollkommen normal. da du viel krank gewesen bist, ist das ja auch dein sehnlichster wunsch.

ich habe das gefühl ( widerspreche falls ich falsch liege ) das du selber garnicht mehr weißt was du eigentlich möchtest, da du so fixiert darauf bist andere erwartungen zu erfüllen, bloß niemanden enttäuschen willst. du musst mehr auf dein eigenes gefühl hören. was möchtest du ? nicht was erwartet man von mir. ich weiß das ist nicht einfach, doch fange doch mal an es auszuprobieren.

ich wünsche dir ganz viel kraft und alles gute

liebe grüße dunkleseele
So wie dunkleseele vermutet hat weiß ich leider wirklich nicht mehr was ich wirklich will. Selbst wenn ich mir in Ruhe Gedanken mache komme ich nicht drauf. Vor allen Dingen weiß ich in immer mehr Dingen nicht mehr was ich will, selbst in ganz alltäglichen.Ich werde versuchen in mich reinzuhorchen und denke auch daran wieder eine Therapie zu beginnen, wobei ich dazu tendiere ein Verhaltenstherapie zu wählen, da michdie analytischen nicht weiterbringen, falls da jemand mit Erfahrung hat, würde mich interessieren ob dies empfehlenswert ist.
Zum Beitrag von Karsten möchte ich sagen, dass es gut getan hat zu hören, dass mein Studiengang respektabel ist.Leider denke ich immer ich hätte alles mit Glück geschafft..naja
Da ich neu im Forum bn krieg ich das mit dem zitieren nicht so richtig hin sonst hätte ich das hier besser auf die entsürechenden Kommentare der Leute zugeteilt. :(Sorry
 

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