NightShadow
Aktives Mitglied
Vorweg möchte ich sagen: Ich mische mich nicht in die Freundschaft meines Partners ein. Er hat seine Freunde und ich meine. Obwohl einer seiner Kumpel mittlerweile auch einer meiner Freunde ist, aber das ist eher durch die ähnliche Chemie entstanden. Wo für uns übrigens auch kein Problem bestand. Dieser Freund von dem ich spreche ist ähnlich wie der andere Kumpel ein Kindheitsfreund von ihm. Und obwohl ich bisher eher nur "Die Freundin des Kumpels" war hatte ich schon öfter gesehen. Man hat sich auch immer gut verstanden, aber es ist halt immer bei diesem 'Der Kumpel des Partners' geblieben. Also alles sehr neutral und distanziert. Bis auf die Zeit wo er halt zu Besuch war und man halt auch der Gastgeber war. Ich möchte auch betonen, dass es bisher auch nie wirklich große Probleme gegeben hat. Auch wenn meine Partnerschaft anfangs nicht leicht war (und da auch Eifersucht mit reingespielt hat). Das ist aber Schnee von gestern. Wir haben uns beide weiter entwickelt und diese Eifersuchts- und Klammerprobleme herrschen überhaupt nicht mehr.
Allerdings war mein Mann dieses Jahr auf einen Geburtstag des besagten Kumpels eingeladen. Vorweg: Mein Mann trinkt seit Jahren keinen Alkohol mehr (weil er sich damit nicht wohlfühlt). Außerdem isst er auch kein Fleisch. Und das auch schon seit vielen Jahren. Was eigentlich auch nie ein Problem darstellte (zumindest nicht auf der GB Feier des anderen Kumpels, bei Familie oder Verwandten). Ich wollte es nur Mal erwähnen weil ich weiß, dass viele ja durch solche Themen Konflikte entstehen und bisher das alle auch sehr gut akzeptiert und angenommen haben (Alternativen gibts ja genug, bei Alkohol sowieso mit Wasser oder Saft als Ersatz).
Jetzt komme ich aber zu meinem Problem was noch gar nicht so lange her ist. Es geht darum, dass bei dieser GB Feier keinerlei Alternativen angeboten wurde. Kurz gesagt: Es war ein Saufgelage. Die Kumpels von dem Kumpel haben selber einen starken Alkoholkonsum und da die meisten vom Dorf sind ist das Thema Fleischfreie Ernährung... na ja, sagen wir schwierig. Man könnte natürlich sagen er hätte sich doch selber was mitnehmen können. Allerdings wusste er auch nicht wie es aussieht und leider ist dieser Kumpel auch nicht sonderlich kommunikativ wodurch er quasi komplett ohne Wissen auf die Feier gegangen ist. Das Ende vom Lied war, dass ihm Alkohol und auch Fleisch aufgedrängt wurde und er das gegessen hat. Zwar gab es wohl alkoholfreie Alternativen, aber ich sags Mal so wie es für mich klang: So weit weg von der eigentlichen Feier, dass man das als Gast nicht hätte erblicken können (also im Grunde gabs keine Getränkealternative zu Alkohol).
Das war leider immer noch nicht die ganze Geschichte. Denn sein Kumpel hat im Rausch auch noch angefangen über den Anfang unserer Beziehung herzuziehen. Heißt er hat mich schlecht geredet und gemeint "so eine würde ich nie heiraten" (was er auch nicht muss... aber na ja) und auch noch gesagt, dass er nicht verstehen kann was er an mir hat. Zwar hat mein Mann da auch noch gekontert und ihm die Meinung gesagt, aber eine Entschuldigung blieb aus (am Rande erwähnt: Sein anderer Kumpel hat sich auch schon das eine oder Male blöd verhalten. Sich aber immer Nachhinein sogar entschuldigt). So ist das Ganze dann ausgelaufen und mein Mann war im Nachhinein auch sehr unglücklich mit der Situation.
Jetzt kommt das Problem: Zum einen merke ich wie ihn das Thema belastet und er daran zu knabbern hat (auch weil sich zu großen Teilen selber die Schuld am Konsum gibt - ich hingegen finde, dass bei so einem Saufgelage es als Einzelperson als Nichttrinker sehr schwer sein kann "Nein" zu sagen. Weil da gerade als Mann öfter noch die Hemmung größer ist weil "man ist ja nicht männlich" und so fragwürdige Sprüche). Man muss dazu sagen, dass diese Freundschaft sich nur noch erhält weil man sich halt aus Kindheitstagen kennt. Er selber meinte halt auch, dass er es nicht toll findet wie sein Freund ihm gefühlt einfach nie schreibt (bis auf die GB Feier als Ausnahme). Und dann passiert halt auch noch das was ich oben geschrieben habe.
Mein Problem dabei ist, dass sich heraus kristallisiert hat, dass er es offensichtlich verdrängt (also die Probleme mit seinem Kumpel), er sich nach wie vor die Schuld daran gibt was da auf der Feier passiert ist und er ein extremes Probleme damit hat loszulassen. Seine Eltern haben ihm das zugegeben nie wirklich beigebracht. Da hieß es immer "Zusammen, selbst wenn es nicht optimal läuft". Im Umkehrschluss halt auch an Dingen zu hängen die einen belasten. Obwohl man sie längst los lassen sollte.
Würde das nicht so in die Partnerschaft eingrätschen würde ich mich da auch komplett raushalten, aber es geht ja auch nicht spurlos an mir vorbei wenn ihn das bedrückt.
Und das ist der Grund warum ich hier bin und frage: Was soll ich machen? Habt ihr irgendeinen Rat für mich wie ich damit umgehen soll? Es ist einfach schwer wenn man seinen Partner so im Stillen leiden sieht und einem irgendwo die Hände gebunden sind. :/
Allerdings war mein Mann dieses Jahr auf einen Geburtstag des besagten Kumpels eingeladen. Vorweg: Mein Mann trinkt seit Jahren keinen Alkohol mehr (weil er sich damit nicht wohlfühlt). Außerdem isst er auch kein Fleisch. Und das auch schon seit vielen Jahren. Was eigentlich auch nie ein Problem darstellte (zumindest nicht auf der GB Feier des anderen Kumpels, bei Familie oder Verwandten). Ich wollte es nur Mal erwähnen weil ich weiß, dass viele ja durch solche Themen Konflikte entstehen und bisher das alle auch sehr gut akzeptiert und angenommen haben (Alternativen gibts ja genug, bei Alkohol sowieso mit Wasser oder Saft als Ersatz).
Jetzt komme ich aber zu meinem Problem was noch gar nicht so lange her ist. Es geht darum, dass bei dieser GB Feier keinerlei Alternativen angeboten wurde. Kurz gesagt: Es war ein Saufgelage. Die Kumpels von dem Kumpel haben selber einen starken Alkoholkonsum und da die meisten vom Dorf sind ist das Thema Fleischfreie Ernährung... na ja, sagen wir schwierig. Man könnte natürlich sagen er hätte sich doch selber was mitnehmen können. Allerdings wusste er auch nicht wie es aussieht und leider ist dieser Kumpel auch nicht sonderlich kommunikativ wodurch er quasi komplett ohne Wissen auf die Feier gegangen ist. Das Ende vom Lied war, dass ihm Alkohol und auch Fleisch aufgedrängt wurde und er das gegessen hat. Zwar gab es wohl alkoholfreie Alternativen, aber ich sags Mal so wie es für mich klang: So weit weg von der eigentlichen Feier, dass man das als Gast nicht hätte erblicken können (also im Grunde gabs keine Getränkealternative zu Alkohol).
Das war leider immer noch nicht die ganze Geschichte. Denn sein Kumpel hat im Rausch auch noch angefangen über den Anfang unserer Beziehung herzuziehen. Heißt er hat mich schlecht geredet und gemeint "so eine würde ich nie heiraten" (was er auch nicht muss... aber na ja) und auch noch gesagt, dass er nicht verstehen kann was er an mir hat. Zwar hat mein Mann da auch noch gekontert und ihm die Meinung gesagt, aber eine Entschuldigung blieb aus (am Rande erwähnt: Sein anderer Kumpel hat sich auch schon das eine oder Male blöd verhalten. Sich aber immer Nachhinein sogar entschuldigt). So ist das Ganze dann ausgelaufen und mein Mann war im Nachhinein auch sehr unglücklich mit der Situation.
Jetzt kommt das Problem: Zum einen merke ich wie ihn das Thema belastet und er daran zu knabbern hat (auch weil sich zu großen Teilen selber die Schuld am Konsum gibt - ich hingegen finde, dass bei so einem Saufgelage es als Einzelperson als Nichttrinker sehr schwer sein kann "Nein" zu sagen. Weil da gerade als Mann öfter noch die Hemmung größer ist weil "man ist ja nicht männlich" und so fragwürdige Sprüche). Man muss dazu sagen, dass diese Freundschaft sich nur noch erhält weil man sich halt aus Kindheitstagen kennt. Er selber meinte halt auch, dass er es nicht toll findet wie sein Freund ihm gefühlt einfach nie schreibt (bis auf die GB Feier als Ausnahme). Und dann passiert halt auch noch das was ich oben geschrieben habe.
Mein Problem dabei ist, dass sich heraus kristallisiert hat, dass er es offensichtlich verdrängt (also die Probleme mit seinem Kumpel), er sich nach wie vor die Schuld daran gibt was da auf der Feier passiert ist und er ein extremes Probleme damit hat loszulassen. Seine Eltern haben ihm das zugegeben nie wirklich beigebracht. Da hieß es immer "Zusammen, selbst wenn es nicht optimal läuft". Im Umkehrschluss halt auch an Dingen zu hängen die einen belasten. Obwohl man sie längst los lassen sollte.
Würde das nicht so in die Partnerschaft eingrätschen würde ich mich da auch komplett raushalten, aber es geht ja auch nicht spurlos an mir vorbei wenn ihn das bedrückt.
Und das ist der Grund warum ich hier bin und frage: Was soll ich machen? Habt ihr irgendeinen Rat für mich wie ich damit umgehen soll? Es ist einfach schwer wenn man seinen Partner so im Stillen leiden sieht und einem irgendwo die Hände gebunden sind. :/