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Was soll ich studieren?

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Re: Was soll ich studieren?
Mir scheint, dass das Schauspiel für Dich anfangs das richtige war, weil es erforderte, dass Du Dich körperlich einsetzt.

Hätte es nur am Tisch und aus theoretischen Grundlagen bestanden wie zB, welche Lichtintensität aus welchem Winkel ein gelb geschminktes Gesicht von Trump mit welchem Kamerafilter rosa aussehen lässt, so wärst Du wohl laufen gegangen.
Psychologie, als elementare Grundlage, sich in das Denken und Handeln eines Fremden hinein zu denken um ihn zu kopieren, magst Du nicht.
Bio auch nicht. Es kommt die Szene mit der Mücke; Du sagst: "sitz". Aber verstehst nicht, warum sie weg fliegt....
Ich denke, so wird das nichts.

Es könnte sein, dass Du besser eine praktische Tätigkeit lernst und Dich danach auf dem Gebiet weiter bildest.
Denn als (praktisch ausgebildete) Vorgesetzte müsstest Du lange schon vormachen - aber nicht nur anweisen, was Du von Untergebenen forderst und wie es gemacht werden soll.
 
Zuletzt bearbeitet:
BWL hältst du mit deiner Haltung keine zwei Semester durch.
Naja, so super anspruchsvoll finde ich das BWL-Studium jetzt nicht (deshalb macht das auch jeder Zweite). Es absolviert zu haben stellt im Land der Titeltümelei abee zumindest eine solide Basis dar, auf die man aufbauen kann. Chancen bekommst du auch fachfremde, da man - belegt durch den BWL-Abschluss - dir eine gewisse Fähigkeit zum selbständigen Arbeiten attestiert. Und selbst wenn es bei A dann nicht klappt, gibt es diverse andere Optionen. Irgendetwas finden BWLer eigentlich immer.
 
Huhu,

ich denke, ich würde in Deiner Situation einen Kompromiss finden.

Denn eine Arbeit 40 Jahre lang ausüben, die mir nicht Spaß macht oder mich sogar anödet, würde mich schnell psychisch krank machen. Was hätte ich dann davon gewonnen, wenn ich krank zu Hause sitze, in Kliniken und Rehas bin? Dann bringt mir der sichere Job auch nichts.
Ich selbst bin Erzieherin. Das ist ein krisensicherer Job, aber den macht wohl niemand wegen der Anerkennung oder des Geldes wegen. Ich habe das Fachabi gemacht und könnte studieren gehen und höher aufsteigen. Das möchte ich aber nicht. Ich liebe das, was ich tue. Und das ist mir mehr wert als Geld oder Ansehen.

Alleine als Schauspielerin kann es natürlich schwer werden, wie die anderen auch schreiben.
Deshalb würde ich wohl einen Kompromiss finden, der so viel wie möglich von dem,, was mir liegt, beinhaltet und trotzdem eine Zukunft hat.
 
Der Berufsweg ist doch dynamisch und ganz oft hat man selber es in der Hand, seinen Weg nachzujustieren. Die wenigsten bleiben wohl 40 Jahre und läger beim ersten AG auf demselben Job. Warum hier das BWL-Studium jetzt als Garant für 40 Jahre spaßbefreiten Arbeitens dargestellt wird erschließt sich mir nicht. Im Gegenteil: Kaum ein Studium qualifiziert so breit für berufliche Tätigkeiten - und aufsatteln kann man eh immer noch, wenn man es denn will. Als BWLer managst du i. d.R. kaufmännisches Business. Und diese Bereiche sind überall verteilt.

Ich finde es auch immer wieder verwunderlich, im Job den Spaßfaktor vorneanzustellen. Der hängt doch von soviel mehr ab als dem vorgeschalteten Studium und hat auch viel mit Glück und Zufällen zu tun. Zur Wahrheit gehört zudem, dass es wohl kaum einen Job gibt, der tagein tagaus die Freudentränen übers Gesicht kullern lässt.

Nähert man sich dem Thema erwachsen und realistisch wird man immer auch Kompromisse machen müssen. Tut man das nicht und stolpert blind ins berufliche Wunschkonzert darf man sich gewiss sein, dass irgendwann doch das böse Erwachen folgt..

Finde die Entscheidung für das BWL-Studium daher solide und vorausschauend gedacht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde kein BWL studieren. Gefühlt macht das jeder zweite, dementsprechend ist die Konkurrenz hoch und die Löhne niedrig. Zumal BWL einen auch im Gegensatz zu einer Ausbildung nicht speziell auf einen Job vorbereitet.

Wenn es was Sicheres sein soll das später wenigstens ein bisschen in die Richtung geht die dir gefällt, würde ich bei einer großen Kommune Beamtin das duale Studium zur Beamtin machen und mich dann im Kulturdezernat einsetzen lassen. Parallel würde ich Mitglied in einem Theaterverein werden.
Dem kann ich nur widersprechen.
Der Bedarf an BWLern ist vorhanden. Marketing und Personal ist natürlich überlaufen und frauenlastig. Im Controlling verdient man sehr gut. Aus persönlicher Erfahrung kann ich sagen, dass ich mit 65.000 € mit einem Master eingestiegen bin. Das Unternehmen zahlte nicht nach Tarif. Mit 4 Jahren Berufserfahrung sind 85.000 € (Nicht-Tarif Unternehmen) locker drin.

Wenn man man schlau ist, setzt man bereits im Bachelor Studium Schwerpunkte. Ich hatte vor dem Studium ebenfalls eine kaufmännische Ausbildung (Industriekaufmann). Auch dort wird einem nicht gezielt ein Beruf gelehrt, sondern einzelne Bereiche (Personal, Einkauf, Vertrieb...).

Ich popeliger BWLer gehören per Definition zu den Gutverdienern Deutschlands und werde demnächst zu den Spitzenverdienern aufsteigen😉
 
Ab wann ist man denn Spitzenverdiener?

Hallo Lisa,
Job ist nicht Hobby. Ich habe einen schönen Job und tolle Kollegen, würde ich im Lotto gewinnen, wäre die Kündigung trotzdem raus. Ich brauche den Job nicht für mein Ego, um mich zu profilieren oder für soziale Kontakte. Sondern er finanziert mein Leben und meine Freizeit. So lange man sich mit dem Job arrangieren kann und nicht widerwillig morgens aufsteht und sich hinquält, ist jeder Job gut.

Bedenke bei der Schauspielerei, Du bist dann meist für dich selbst verantwortlich, musst deine Arrangements selber organisieren, Urlaub oder Krankheit sind einkommensfrei und Rente gibt's dann meist auch nicht.
Es stimmt schon, viele machen BWL. Aber die Wirtschaft kann auch viele aufnehmen, man kann in fast jeden Betrieb damit. Egal ob Theater oder Konzern. Und ein Wechsel ist relativ einfach.
 
Ich finde die Idee mit dem BWL-Studium jetzt nicht soooo abwegig, wenn man sich im Vorfeld Gedanken darüber gemacht hat, wohin danach die Reise gehen könnte bzw. für welche Zwecke man dieses später einmal gebrauchen könnte.

Ich kenne mich absolut null aus in der Schauspielbranche.

Aber z.B.
Warum nicht Schauspiel, Darstellung (was auch immer) im Theater, Schauspielschule, etc. (wo auch immer) erlernen und dann mit dem KnowHow aus dem BWL- Studium mit entsprechendem Schwerpunkt versuchen später ins Management oder in die Beratung, Vertrieb etc. an eben solchen Institutionen zu gelagen?

Denn: Wie machen es denn z.B. auch Berufssportler wie z.B. Fußballer? Richtig: Erst Spieler, dann vielleicht Trainer, oder aber dann vielleicht im Sportvorstand, Management, Marketing, etc. in ihrem ehemaligen Verein oder einem. Verband oder als Berater, Experte in ihrere Sport-Branche.
Und dazu ist ein BWL-Studium (mit entsprechendem Schwerpunkt) sicher nicht die schlechteste Wahl.
 
Hey, das ist echt nicht so einfach! Es ist super, dass du dir so viele Gedanken machst und auch schon Erfahrungen gesammelt hast. Wenn Schauspiel und Film dich so sehr begeistern, solltest du das nicht einfach ignorieren. Leidenschaft ist ein wichtiger Antrieb im Leben. Aber es ist klar, dass du dir über die Unsicherheiten Sorgen machst.

Vielleicht kannst du einen Mittelweg finden? Du könntest zum Beispiel BWL weiterstudieren und dich parallel im Schauspielbereich ausprobieren, durch Kurse, Theatergruppen oder vielleicht kleinere Filmprojekte. So hättest du die Sicherheit durch dein Studium und gleichzeitig die Möglichkeit, deinem Traum nachzugehen und zu sehen, wie sich das entwickelt. Denkst du, dass du dafür genug Zeit hättest?

Mach dir nicht zu viel Druck, sofort die perfekte Lösung zu finden. Manchmal findet man den richtigen Weg durch Ausprobieren. Viel Erfolg!
 

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