• Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

was soll ich nur tun?

  • Starter*in Starter*in ulukuhmuffel
  • Datum Start Datum Start
U

ulukuhmuffel

Gast
ich habe solche angst...solche angst davor zu leben ich erzähle erstmal meine geschichte.....meine eltern trennten sich als ich noch klein war und weil ich noch ein bruder hatte haben meine eltern jeder ein kind genommen wegen dem unterhalt und ich bin zu meiner mutter gekommen und bruder zu meinen vater... da meine mutter krankenschwester war/ist hatte sie nicht wirklich zeit gehabt sich zu beschäftigen in meiner kindheit und auch jetzt nicht... was mir schwer zu schaffen macht mein bruder ist immernoch bei meinem vater und hat die ganze liebe von beiden elternseiten abbekommen und hatte immer unterstützung von meinen vater aber ich blieb auf sder strecke ich sah meine mutter nur selten hatte ein babysitter...später hatten wir den nicht mehr und ich musste mir das essen selber kochen usw. musste selbst entscheiden was richtig für mich ist und musste mich quasi selbst erziehen...und jetzt kommt es auf mich zurück dadurch das ich mich selbsterzogen hab und ich jetzt chon 16 jahre alt bin kann mir keiner mehr was sagen weil ich eh nur das tue was ich für richtig halte...und meine mutter denkt halt ich wäre das schwarze schaaf und mein bruder wär ja so lieb usw. aber ihr selber fällt niocht ein das er so lieb und nett ist nur deswegen weil jemand ihn sozusagen "erzogen" hat und ich mache eh nur was ich will...aber sie merkt nicht das ich nichts dazu kann wie ich bin weil ich nie gelernt habe was richtig oder falsch ist...jetzt ist es schon so das sie mich vielleicht ins heim schicken will wohin ich überhaupt nicht will..ich will ja alles richtig machen aber ich schaff es nicht und dann passt es meiner mutter nicht das ich so bin wie mein vater und mein bruder so ist wie meine mum aber ich kann nicht umziehen zu meinen vater wegen der schule und insgeheim weil ich dann zuviel familie hätte wenn ich zuhause bin zb. dann mach ich mir essen geh ins zimmer es da und schau tv und meine mum macht sich auch selbst essen ...aber bei meinem vater da sitzen alle an einem tisch und erzählen sich den tag was so los war!!!!
das hat meine mutter nie gefragt wie es mir so geht ich könnte 10 tage nix essen sie würde es nicht merken weil sie an der arbeit ist... ich komme damit nicht zurecht alles allein entscheiden zu müssen wenn ich probleme habe kann ich nur zu meinem vater gehen und der wohnt 300 km weit weg das heißt wenn ich ernsthafte probleme habe muss ich mich selber irgendwie durchzwengen... ich habe angst entwas falsch zu machen!habe angst mein vater zu entäuschen! vor einem halben jahr wollte ich mich umbringen da war meine mutter in einer kur mit ihrem jetzigen freund aber meine freundin hatte die polizei gerufen..ich konnte nix machen der notarzt und dir feuerwehr und polizei standen vor meiner tür dann komm auf bitte der polizei zu uns nach hause um das zu klären damit ich mnich nicht umbriinge und ich habe alles erzähltz das ich sterben will das ich denn sinn des leben auch nicht erkenne!und das ich angst vorm leben habe! und das ich halt S**** bin aber ich frage mcih wer hätte es mir den beibrigen sollen? wie man sich verhalten soll... nach dem reden war meine mum noch ein tag zu hause danach hat sie sich entschuldigt und ist wieder zurück zu ihrer kur als wär nix passiert und ich bin selbstmordgeferdet und sie geht trotzdem weg...ich verstehe das nicht! ich würde am liebesten einfach sterben oder einschlafen und nie wieder aufwachen...ich soll ich nur tun?????
 
Hallo

Puh - daß Dein Text so schwer zu lesen war zeigt nur, wieviel Druck auf Dir lasstet.
Deshalb zuerstmal: nein - definitiv - Du bist nicht Selbstmordgefährdet.
Eher trifft auf Dich das zu, was auf die meisten hier zutrifft:
Du bist ein intelligenter Mensch. Denn nur intelligente Menschen können - wenn sie keine "führende Hand" haben (du beschreibst es ja selbst) - alle Gedanken aufnehmen und sich somit "zuviel Gedanken" machen.
Dazu kommt unsere kalte, Angst vor Gefühlen habende Gesellschaft.
Man bekommt Gedanken aufgedrängt - und wird damit alleingelassen.
Da kommt auch Deine Mutter wieder ins Spiel. Auch sie ist aus irgendeinem Grund so wie sie ist (ich werde nicht über Schuldfragen spekulieren. Da das nicht hilfreich ist).
Du sitzt einfach zwischen "2 Mühlsteinen, welche Dich langsam zerreiben".
Und - um bei dem Bild zu bleiben:
Es ist egal ob da einer aktiv und einer passiv ist (also wieder die "Schuldfrage") - wer dazwischen gerät wird "kleingemacht".
Du mußt also raus.
Aber siehst Du nur das "Ideal Selbstmord":
kurz, schmerzlos, einfach.
Ist es das wirklich? Ein Ideal?
Oder ist es vielleicht nicht doch eher ein "zu leichter Weg".
Sich selbst töten... also sich bestrafen für das, woran auch andere Mitschuld sind?
Hm - da muß ich gerade mal einen Gedanken schreiben, den ich schon öfters hatte: was ist Selbstmord eigentlich?
Fakt ist: es ist Mord. Da es durch eine lethale Verletzung herbeigeführt wird.
Aber gleichzeitig ist es auch "die Strafe" (sogar gleich die höchste - die Todesstrafe).
Also ist ein Selbstmord eher eine komplexe als eine einfache Sache.
Es ist die gleichzeitig die Tat und die Strafe. Die Strafe durch ein Gericht bei dem man selbst Ankläger, Richter, Staatsanwalt, Zeuge und Geschworener ist.
(Eigentlich würde ein reguläres solches Verfahren schon allein wegen Befangenheit abgewiesen werden. 😉 )
Bleibt also sich gegen die Mühlsteine zu wehren.
Und da leider in erster Linie in Gestallt Deiner Mutter.
Und scheinbar braucht auch sie Hilfe. Und wenn dem so ist... mußt Du Dich schützen.
Und warum ist ein Heim so schlimm? Klar ist es kein Ort wo man sein möchte.
Aber trotz allem was man "so hört" hat es aber auch einigen Leuten geholfen.
Wenn es aber für dich keinen anderen Weg gibt... .
Bleibt Dir nur der "Drahtseilakt" Dich gegen Deine Mutter zu wehren - und sie gleichzeitig zu beschützen. Das Kostet unglaubliche Kraft - wenn Du die hast.
Hm - ich zögere jetzt mit "Tipps" - zumal ich die individuellen Umstände absolut nicht kenne.
Aber wenn Du wirklich nicht ins Heim willst... . Aber Deine Mutter Dir offen damit droht... . Dann sag - ganz ruhig: "okay".
Sie wird sich kurz wundern, was für Dich die Möglichkeit gibt ihr "Klarzumachen": "Aber ich werd dem Judendamt alles erzählen!".
Jetzt gibt es wieder 2 (Haupt-)Möglichkeiten:
entweder "Deine Mutter wird wach" (Du mußt dann aber auch auf ihrer Seite stehn und ihr das zeigen).
oder es folgt ein "kalter Krieg" mit verhärteten Fronten.
Wobei es aber zu einem echten Krieg einen Vorteil hat:
die eintretende Ruhe birgt die Möglichkeit zu "Abrüstungsgesprächen" bzw.
Friedensgesprächen.
Und Dir bietet diese "Ruhe" die Möglichkeit Dir andere Wege als "den Leichtesten" zu suchen.
Denk darüber nach
Wünsche und Grüsse
 
hallo!

also ich würde sagen das es schon ein krieg zwischen uns beiden gibt. es macht mich schwer zu schaffen das ich nicht mit ihr reden kann.ich versuche mit ihr richtig zu reden damit endlich mal eine lösung kommt aber sie hat nicht wirklich (zeit) lust dazu mit mir das zu bereden was eingentlich ziemlich sinnvoll wäre.es kommt mir vor als würde ich an einer leine ziehen und sie lässt sie los...und wenn ich mit ihr rede dann red ich fast wie gegen eine wand weil sie mir nicht richtig zuhört..und ein heim ist für mich das schlimmste was passieren kann,weil ich dann auch von hier weg muss und ich eigentlich ein familien mensch bin was ich immer sehr merke wenn ich bei meinem vater bin.ich denke mir nur wenn ich tot wäre dann hätte ich nicht diesen druck immer alles richtig zu machen... und wer weiß was nach dem tot ist?! vielleicht bin ich dann ganz alleine was ich ja auch nicht will...ich bin total verwirrt was famiele betrifft...eigentlich will ich schon so mein ding machen aber mir fehlt die familie ..so ungefär familie wenn man sie mal brauch..aber das finde ich total falsch...meine mutter sagt ja auch schon mit 18 soll ich raus sein was ich nicht so arg schlimm finde aber ich glaube ihr würde es gelegen kommen wenn ich sage heim: ok!!!
ich habe viel zu viel angst das sie das dann doch macht... und ich weiß ganz genau das ich da jämerlich unter gehen würde ich würde kein wort mehr reden...und das ist es ja nicht was ich wollte...ich will nur mit meiner mutter endlcih reden können wie erwachsen menschen..was meine mutter aber ziemlich schwer fällt...
och mensch
 
Hallo,

du scheinst irgendwie neben der Spur zu stehen. Verstehe das jetzt nicht böse, aber du hast 3 verschiedene Threads aufgemacht, in denen du deine Probleme mit deiner Umwelt zum Ausdruck bringst.

Du bist jetzt 16 Jahre jung und behauptest sehr selbstständig zu sein. Das wird und wurde scheinbar über lange Jahre von deiner Mutter aus auch erwartet. Auf der einen Seite erhoffst du dir mehr Zuwendung seitens deiner Mutter, andererseits willst du aber auch das tun und lassen können, was du willst. Du suchst eigentlich eine richtige Familie, wo du mit deinen Sorgen und Nöten hingehen kannst. Andererseits wäre dir diese Nähe einfach zuviel, so möchtest du ja nicht bei deinem Vater leben, wo scheinbar die Familie intakt ist. Darüber hinaus gefällt es dir nicht, dass dein Vater die jetzige Lebensgefährtin heiraten möchte. Doch so wie du deren Familienleben beschreibst, klappt das dort doch super.

Dazu kommt dann noch dein Problem mit den Freundinnen oder Ex-Freundinnen. Auch dort ist irgendwas schief gelaufen. Irgendwie kommst du damit nicht klar, dass es Menschen gibt, die ihre Art Eigenleben führen.

Horche doch einmal tief in dich hinein. Vielleicht erwartest du zuviel von deinen Mitmenschen, ohne auf der anderen Seite auf sie einzugehen. Manches schreibst du sehr trotzig, erwartest aber auf der anderen Seite, dass dich die Leute als erwachsen ansehen. Du schreibst weiterhin, deine Mutter drohe dir mit dem Heim. Warum macht sie das denn. Kann mir sehr gut vorstellen, dass es bei euch ne Menge Reibungspunkte gibt, die sich evtl. dadurch lösen ließen, wenn ihr euch irgendwie in der Mitte entgegenkommen würdet. Ansonsten wäre evtl. zu überlegen, in eine Jugendwohngruppe zu gehen. Da hättet ihr einen gewissen Abstand voneinander, der dazu führen könnte, euch irgendwie wieder anzunähern.

Denke einmal darüber nach, anstatt von selbstmordgefährdet zu reden. Dein damaliger Versuch war sicher eine Art Hilfeschrei. Aber wenn es einer war, dann lass dir auch helfen. Sieh Ratschläge etc. nicht gleich als Bevormundungen an. Nimm Hilfe an, wenn sie dir geboten wird. Zeige deiner Mutter, das du Hilfe benötigst und spiele vor ihr nicht die/den Erwachsene/n, die/der du bei weitem noch nicht bist. Versuche einmal das Familienleben, was es bei deinem Vater gibt, einfach zu genießen, ohne wenn und aber. Stelle das nicht immer in Abrede, denn in Wirklichkeit sehnst du dich danach.

Ich weiß, es ist nicht einfach, wenn man Fehler auch bei sich selbst entdecken muss. Aber das ist auch ein Schritt zum erwachsen werden. Ich wünsch dir dazu sehr viel Mut und Kraft.
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Thema gelesen (Total: 0) Details

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.
      Oben