Aber ein positiveres denken würde nicht schaden.
Man weiß von Forschungen her ( inzwischen gibts wissenschaftliche Belege) dass das wie ein Entzug ist, wenn es zu Trennungen kommt. Dein Kind war für dich tägliche Quelle und du sicher auch für ihn.
Es ist schwer, das zu beschreiben, aber ich als Mutter kann nachvollziehen und verstehen, warum manche Mütter einen totalen Kontaktabbruch lieber hätten, als dieses Hin-und Her.
Bei meinem kleinen Hund war große Trauer da, als er einen neuen Platz wieder bekam, das ist ja eine Hundenatur nicht gewohnt, die braucht Treue, Geborgenheit.
Würde das frühere Frauchen immer auftauchen, den Hund zu sich holen, ja wo ist sein Zuhause, er kennt sich dann nicht mehr aus.
Hin und hergerissen, statt Friede. Das wollen viele Mütter ihren Kindern ersparen, nicht antun, sich immer umzugewöhnen müssen, das kann sehr verstören.
Bei euch ist keine Freundschaft mehr da- du und deine Ex seid spinnefeind. Das spürt der Junge doch.
Was wäre das Beste für ihn? Was wäre für dieses Kind das Gesündeste, wo er möglichst heil bleibt und heil davon kommt?
Hier wird von Rechtsanwalt geredet, von lass dir das ja nicht gefallen, kämpfe um deine Rechte usw. - es ist auch dein Kind, lass es dir nicht nehmen, das geht gar nicht usw....
Ich würde hoffen, dass es glücklich wird und gut anwächst dort, wo man es hinversetzt hat und eben so sein, dass es nie Zwiespalt spürt, null schlechtes Gewissen, das könnte auch bedeuten, dass ich zurücktrete, dem Neuen Platz mache und still im Hintergrund dazu beitrage, was auch immer gut ist für dieses Wesen. Dazu gehört sicher auch, dass ich das Kind unterstütze, dass es sich wohl fühlt beim neuen Verband.