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Was soll Ich noch machen...

Woidzagi

Neues Mitglied
Hallo,
da Ich neu hier bin möchte Ich mich erstmal kurz vorstellen.
Mein Name ist Patrick, komme aus dem Bayrischen Wald und bin 27 Jahre alt.

Seit längerem bin Ich mit meinem Leben sehr unzufrieden.
Ob mir dieses Forum helfen kann Ich weiß es nicht, aber Ich würde einfach sehr gerne mal erzählen was mich so plaggt.

Eigentlich habe Ich ja nichtmal Grund mich zu Beschweren, Ich bin Gesund, habe einen guten Job und meine eigene Wohnung im Elternhaus.
Mit meinen Eltern komme Ich wunderbar klar, aber wirklich darüber reden was mich plaggt kann Ich nicht, habe Angst Sie wären dan entäuscht von mir, auch möchte Ich Sie nicht damit "belasten"

Aber unterm Strich gesehen habe Ich keine Lust mehr so weiter zu Leben wie es aktuell läuft.
Habe das Gefühl Ich komme nicht voran, sehe andere Leute und auch viele Freunde die zum Teil jünger sind als Ich aber weitaus mehr erreicht haben, sei es den Richtigen Partner gefunden zu haben, bereits Kinder zu haben oder einfach trotz wiedriger Umstände noch Gut gelaunt zu sein.



Ich bin eher der Typ Mensch der selten "Nein" sagt, heißt jeder meiner Freunde, Verwandten, Arbeitskollegen.... kann alles von mir haben. Das manche dies auch total ausnutzen ist mir bewusst, aber um ehrlich zu sein ist es mir egal da Ich einfach das Gefühl mag gebraucht zu werden. Dies ist auch eine große Angst von mir nicht gebraucht zu werden und dann einfach vergessen zu werden.
Andererseits denke Ich mir immer öfters es wäre Praktisch wenn keiner mich braucht dan würde mir die Entscheidung einen Schlussstrich unter mein Leben zu ziehen leichter fallen.
Jetzt wo Ich genau dies schreibe muss Ich sagen macht es mir Angst. Angst nicht wichtig zu sein und vergessen zu werden.
Zum anderen bin Ich einfach Froh irgendwas arbeiten zu können da Ich abgelenkt bin, dies z.B. fällt mir jetzt am Sonntag wieder extrem auf da Ich nichts zu tun habe und den ganzen Tag in meinen Gedanken festhänge.



Meine letzte Freundin, naja das ist auch schon gut 5 Jahre her. Hätte Ich wieder gernen einen Partner? Ja, aber für mich ist das aktuell einfach eine Horrorvorstellung mich auf jemanden einzulassen und ihm alles anzuvertrauen da Ich in meiner letzten Beziehung eigentlich ziemlich "verarscht" worden bin was mich 2 Jahre gekostet hat dies zu kapieren. Seither plaggen mich auch diverse Soziale Ängste, heißt für mich ist es Furchtbar wenn Ich auf "Neue" Leute treffe.
Das macht mir genauso Angst, denn so wie es aktuell läuft glaub Ich werde Ich einsam und alleine Alt.



Jetzt Frage Ich mich warum schreibe Ich das ganze hier eigentlich, was soll es bringen? Keine Ahnung.
Nur irgenwie hat es ein klein bisschen was befreiendes einfach mal ein paar Worte darüber zu verlieren auch wenn es nicht viel ist.
 

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Wiarka

Mitglied
Woidzagi; meinte:
Das manche dies auch total ausnutzen ist mir bewusst, aber um ehrlich zu sein ist es mir egal da Ich einfach das Gefühl mag gebraucht zu werden. Dies ist auch eine große Angst von mir nicht gebraucht zu werden und dann einfach vergessen zu werden (...)

(...)für mich ist das aktuell einfach eine Horrorvorstellung mich auf jemanden einzulassen und ihm alles anzuvertrauen da Ich in meiner letzten Beziehung eigentlich ziemlich "verarscht" worden bin (...)
Wenn ich die zwei Aussagen von Dir verbinde, erscheinen sie mir zuerst einander widersprechend... Doch dann erkenne ich, dass Du als Folge tiefer Liebesenttäuschung, Dich nicht mehr traust, selbst die Liebe zu empfinden und zu schenken, auch die "Nächstenliebe"... Statt dessen tust Du den anderen "gut" aus dem eigenem, selbstbezogenem Bedürfnis gebraucht zu werden, und sich wertvoll zu finden, und das geht so weit, dass du Dich ausnutzen lässt...

Du siehst, es tut in Wirklichkeit weder ihnen, noch Dir gut, da in beiden Fällen Liebe verfehlt wird. Sie können Dir nicht dankbar sein und Du hilfst ihnen nicht aus Liebe (wahren Zuneigung, Solidarität, Mitgefühl), sondern aus Berechnung.

Doch ich bin sicher, Du kannst es noch. Ich wünsche Dir Mut dazu. :)
Wiarka
 

Woidzagi

Neues Mitglied
Freut mich schonmal das sich für meinen Beitrag Leute interessieren.
Irgendwie tut alleine das schon in gewisser Weise gut. Danke auf jeden Fall schonmal allein dafür.

@Blue94
Ich würde nicht sagen Ich definiere mich durch andere, eigentlich gebe Ich nicht alzu viel drauf was andere Leute von mir denken oder über mich sagen damit bin Ich lange fertig.
Nur eben Nein sagen kann Ich nicht da Ich fürchte dan garnicht mehr gebraucht zu werden.

Aber es stimmt man vergleicht sich einfach und Ich denke jeder sucht was anderes für sich.
Ich würde auch sagen mir geht es nicht schlecht weil es anderen "besser" geht sondern oft bin Ich auf manche Menschen einfach Neidisch, nicht unbedingt was Materielles anbelangt sondern einfach das Soziale Umfeld.
Gestern z.B. wurde mir das wieder ganz bewusst.
Ich habe einen alten Freund aus der Grundschulzeit getroffen mit dem Ich damals sehr viel Zeit verbracht habe aber wir haben und einfach aus den Augen verloren.
Jetzt gut 17-18 Jahre später steht er da hat geheiratet, ein Haus gebaut und hat bereits 2 Kinder.
Haben kurz geredet und Ich empfand einfach nur Neid weil Ich mir genau dies auch immer gewünscht habe, aber naja....

@Wiarka
Danke für deinen Zuspruch.

So habe Ich das ganze noch garnicht betrachtet, aber es klingt irgendwie logisch wenn man ganz nüchtern drüber nachdenkt.
Nur was ist aktuell meine Alternative entweder Ich mache so weiter oder Ich breche Kontakte ab und fühle mich noch nutzloser, keine Ahnung obs wirklich so laufen würde, würde Ich öfters Nein sagen aber Ich hab echt Angst das genau das passiert. Irgendwie ist das noch so das einzigste was Ich habe...
 

Wiarka

Mitglied
Nur was ist aktuell meine Alternative entweder Ich mache so weiter oder Ich breche Kontakte ab und fühle mich noch nutzloser,(...)
Die Alternative habe ich zuvor angedeutet: sich wieder zu trauen (dazu entscheiden) zu lieben und aus Liebe/Nächstenliebe (Zuneigung, Mitgefühl, Solidarität) den andern helfen, sie unterstützen und überhaupt - begegnen.

Dann entstehen wieder wahre Beziehungen und es fließt sicherlich auch von ihnen zu Dir etwas zurück.

Ich glaube, Du musst Dir bewusst machen, wie weit Du Dich davon entfernt hast, wahrscheinlich, um Dich vor einer weiteren tiefen Verletzung zu schützen. Doch wo es zu viel Schutz ist, kühlt das Herz ab und das Lebendige, Freude-Bringende in uns beginnt zu sterben. So habe ich Dich in Deinem Beitrag wahrgenommen. Es ist sehr leidvoll, deshalb verändere es, versuche es.

Liebe Grüße :)
 

Woidzagi

Neues Mitglied
Ich glaube, Du musst Dir bewusst machen, wie weit Du Dich davon entfernt hast, wahrscheinlich, um Dich vor einer weiteren tiefen Verletzung zu schützen. Doch wo es zu viel Schutz ist, kühlt das Herz ab und das Lebendige, Freude-Bringende in uns beginnt zu sterben.
Glaube das ist bei mir schon tot, zumindest fühlt es sich so an.
Danke für die netten Worte nur ist sowas immer leichter gesagt als getan, für mich aktuell einfach unvorstellbar und auch überhaupt keinen Plan wie Ich das angreifen sollte.

Das schlimme ist irgendwie gewöhnt man sich an die Situation einach. Ist das Gut? Nein, sicherlicht nicht.
Aber man findet sich damit ab wenn man für sich selbst keinen wirklich Ausweg sieht.
 

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