S
Simtown
Gast
Hi,
ich hab kein bock mehr zu leben!
Hab grade an mein bisherieges Leben gedacht und muss sagen, dass das nicht gerade sonderlich ist. Meine Familie...
mein Vater: ist ein echtes Charakterschwein! Das wichtigste in seinem Leben ist GELD. Er ist nicht einfach nur sparsam sondern wirklich geizig. Er kontrolliert sogar wieviel Ketchup man nimmt. Ansonsten war er nie wirklich für einen da. Anwesend aber nie da.
meine Mutter: ist eine überforderte, durchgeknallte Psychotante. Da mein Vater sie was uns Kinder an geht nie unterstützt hat war sie total überfordert. Dazu kommt ja noch das ich einen angeborenen Herzfehler habe der als ich 5 war operiert wurde. Sie hat versucht alles mit viel Zuwendung und Liebe zu kompensieren was dazu geführt hat das sie mich damit eingeengt und erdrückt hat was in einer extremen Abneigung resultierte.
mein Bruder: kommt sehr nach meinem Vater. 4 1/2 Jahre älter.
meine (Halb-)Schwester: ist die einziege in der Familie die ich mag. Sie ist 11 Jahre älter.
zu mir: ich bin mit einem Herzfehler auf die Welt gekommen der mit 5 Jahren operiert wurde. Ich hatte IMMER ärger, erst im Kindergarten (wo ich mehrere male weggelaufen bin) und später in der Schule. Ich war nie länger als 2 Jahre auf einer Schule! Mit 11 Jahren musste ich für 4 Monate in die Kinderpsychatrie wegen eines Waschzwangs den ich entwickelt hatte um mich gegen die Schule zu schützen. Danach ging es mir eigentlich ne Weile recht gut. Ich war beliebt (war ich trotz oder gerade wegen dem Ärger mit den Lehrern fast immer), sah gut aus, hatte den besten Freund auf der ganzen Welt und bei den Mädchen kam ich auch ganz gut an. Das blieb aber nicht so weil ich natürlich mal wieder die Schule wechseln musste. Ich bin von der Realschule direkt auf die Sonderschule gekommen wo ein GANZ ANDERER Wind wehte. Nach einem halben Jahr bin ich dann auf eine Privatschule gekommen weil es einfach nich ging. Zu der Zeit begann ich Akne zu bekommen die mit der Zeit immer schlimmer wurde. Mit 15 Jahren hatte ich eine mittelschwere Akne was mich SEHR SEHR runter gezogen hatte. Ich wurde depressive (die Akne war [zumindest] der Auslöser) und kam deswegen 2x die Woche in Therapie. Ich hab mir gedacht wenn ich schon S**** aussehe dann ist auch egal wie ich sonst aussehe. Das Ergebniss war das ich nurnoch schwarze, nicht sonderlich chice Kleidung getragen habe und mir garnicht mehr die Haare hab schneiden lassen für ca. 1 Jahr. Ich wusste ganz genau das ich kacke aussehe und habe mich daher immer weniger Wert gefühl als alle anderen. Das ich zu dem Zeitpunkt keinen (positiven) Kontakt zu den Mädchen hatte kann man sich wohl denken.
Ich bin dann weil es Zuhause nicht mehr ging kurz vor meinem 16. Geburtstag in eine Jugentwohngemeinschaft gekommen. Am Anfang war ich natürlich wieder der Sonderling (war ja auch nichts neues für mich). Ich war noch ein paar Monate in Therapie bis ich diese dann beendet habe. Mit der Zeit habe ich mich gemacht. Haare geschnitten, Ordentliche Kleidung etc. so das ich dann mit 16 irgentwann sogar wieder in der Schule (mittlerweile die 8te Schule) gut angekommen bin. Eines Tages hatte ich mich mit meinem besten Freund, eigentlich wegen nichts, gestritten und ihn seitem nicht mehr gesehen. Ca. ein halbes Jahr später ist er dann plötzlich verstorben (mit 16 Jahren).
Da ich soweit wieder stabil war und das Jugentamt (was die JWG bezahlte) chronisch Geldarm ist musste ich aus der WG wieder ausziehen. Eigentlich sollte ich direkt in eine eigene Wohnung was ich aber, und das war eine SEHR dumme Idee, nicht gemacht habe und wieder zu meinen Eltern gezogen bin. Mittlerweile war ich fast 18 und es ging mir gut. Jedoch wurde das mit der Zeit wieder schlechter. Ich hatte nebenbei meinen Realschulabschluss an der Abendschule nachgemacht. Ich wohnte ca. 2 Jahre bei meinen Eltern und dann ging es mir wieder so schlecht das ich erneut Depressionen bekommen hatte.
Also bin ich ausgezogen und lebe jetzt von Hartz IV. Habe vor einer Woche einen 1€ Job angefangen den ich aber heute wieder beenden musste weil mein Hertz erneut streikt!! Bin vorletzes Wochenende mit dem Krankenwagen eingeliefert worden und habe dann vom Kardeologen erfahren das ich warscheinlich erneut am Herzen operiert werden muss. Im Moment ist es so das ich (19 Jahre) von alten Männern mit grauen Haaren und Halbglatze zu Fuss überhohlt werde weil ich einfach nicht schneller kann.
Die Fakten:
- 19 Jahre
- hasst seine Familie
- hat keine Freunde mehr / sein bester Freund ist gestorben
- Herzkrank
- Hartz IV
- dauersingle
- Jungfrau 🙁
- 'ne Wohnung die mich echt ankotzt und deprimiert
- hat absolut kein Sinn in seinem Leben
- aber wenigstens nicht hässlich und/oder dumm
Ich frag mich halt warum ich diesen ganzen Zirkus eigentlich noch mitmachen soll?! Ich denke mir oft das es garnicht so viel bedürfte damit ich wieder Freude und Spaß am leben hätte. Ne gescheite Freundin, nen gesundes Herz, nen echte Freund und ne ordnetliche Wohnung. Vll. noch nen Job mit dem ich meinen Lebensunterhalt selbst finanzieren kann. Aber das alles, vor allem das alles auf einmal, erscheint mir so unerreichbar!
Warum tuhe ich mir das eigentlich noch alles an?! Wird doch sowieso nichts mehr gut...
ich hab kein bock mehr zu leben!
Hab grade an mein bisherieges Leben gedacht und muss sagen, dass das nicht gerade sonderlich ist. Meine Familie...
mein Vater: ist ein echtes Charakterschwein! Das wichtigste in seinem Leben ist GELD. Er ist nicht einfach nur sparsam sondern wirklich geizig. Er kontrolliert sogar wieviel Ketchup man nimmt. Ansonsten war er nie wirklich für einen da. Anwesend aber nie da.
meine Mutter: ist eine überforderte, durchgeknallte Psychotante. Da mein Vater sie was uns Kinder an geht nie unterstützt hat war sie total überfordert. Dazu kommt ja noch das ich einen angeborenen Herzfehler habe der als ich 5 war operiert wurde. Sie hat versucht alles mit viel Zuwendung und Liebe zu kompensieren was dazu geführt hat das sie mich damit eingeengt und erdrückt hat was in einer extremen Abneigung resultierte.
mein Bruder: kommt sehr nach meinem Vater. 4 1/2 Jahre älter.
meine (Halb-)Schwester: ist die einziege in der Familie die ich mag. Sie ist 11 Jahre älter.
zu mir: ich bin mit einem Herzfehler auf die Welt gekommen der mit 5 Jahren operiert wurde. Ich hatte IMMER ärger, erst im Kindergarten (wo ich mehrere male weggelaufen bin) und später in der Schule. Ich war nie länger als 2 Jahre auf einer Schule! Mit 11 Jahren musste ich für 4 Monate in die Kinderpsychatrie wegen eines Waschzwangs den ich entwickelt hatte um mich gegen die Schule zu schützen. Danach ging es mir eigentlich ne Weile recht gut. Ich war beliebt (war ich trotz oder gerade wegen dem Ärger mit den Lehrern fast immer), sah gut aus, hatte den besten Freund auf der ganzen Welt und bei den Mädchen kam ich auch ganz gut an. Das blieb aber nicht so weil ich natürlich mal wieder die Schule wechseln musste. Ich bin von der Realschule direkt auf die Sonderschule gekommen wo ein GANZ ANDERER Wind wehte. Nach einem halben Jahr bin ich dann auf eine Privatschule gekommen weil es einfach nich ging. Zu der Zeit begann ich Akne zu bekommen die mit der Zeit immer schlimmer wurde. Mit 15 Jahren hatte ich eine mittelschwere Akne was mich SEHR SEHR runter gezogen hatte. Ich wurde depressive (die Akne war [zumindest] der Auslöser) und kam deswegen 2x die Woche in Therapie. Ich hab mir gedacht wenn ich schon S**** aussehe dann ist auch egal wie ich sonst aussehe. Das Ergebniss war das ich nurnoch schwarze, nicht sonderlich chice Kleidung getragen habe und mir garnicht mehr die Haare hab schneiden lassen für ca. 1 Jahr. Ich wusste ganz genau das ich kacke aussehe und habe mich daher immer weniger Wert gefühl als alle anderen. Das ich zu dem Zeitpunkt keinen (positiven) Kontakt zu den Mädchen hatte kann man sich wohl denken.
Ich bin dann weil es Zuhause nicht mehr ging kurz vor meinem 16. Geburtstag in eine Jugentwohngemeinschaft gekommen. Am Anfang war ich natürlich wieder der Sonderling (war ja auch nichts neues für mich). Ich war noch ein paar Monate in Therapie bis ich diese dann beendet habe. Mit der Zeit habe ich mich gemacht. Haare geschnitten, Ordentliche Kleidung etc. so das ich dann mit 16 irgentwann sogar wieder in der Schule (mittlerweile die 8te Schule) gut angekommen bin. Eines Tages hatte ich mich mit meinem besten Freund, eigentlich wegen nichts, gestritten und ihn seitem nicht mehr gesehen. Ca. ein halbes Jahr später ist er dann plötzlich verstorben (mit 16 Jahren).
Da ich soweit wieder stabil war und das Jugentamt (was die JWG bezahlte) chronisch Geldarm ist musste ich aus der WG wieder ausziehen. Eigentlich sollte ich direkt in eine eigene Wohnung was ich aber, und das war eine SEHR dumme Idee, nicht gemacht habe und wieder zu meinen Eltern gezogen bin. Mittlerweile war ich fast 18 und es ging mir gut. Jedoch wurde das mit der Zeit wieder schlechter. Ich hatte nebenbei meinen Realschulabschluss an der Abendschule nachgemacht. Ich wohnte ca. 2 Jahre bei meinen Eltern und dann ging es mir wieder so schlecht das ich erneut Depressionen bekommen hatte.
Also bin ich ausgezogen und lebe jetzt von Hartz IV. Habe vor einer Woche einen 1€ Job angefangen den ich aber heute wieder beenden musste weil mein Hertz erneut streikt!! Bin vorletzes Wochenende mit dem Krankenwagen eingeliefert worden und habe dann vom Kardeologen erfahren das ich warscheinlich erneut am Herzen operiert werden muss. Im Moment ist es so das ich (19 Jahre) von alten Männern mit grauen Haaren und Halbglatze zu Fuss überhohlt werde weil ich einfach nicht schneller kann.
Die Fakten:
- 19 Jahre
- hasst seine Familie
- hat keine Freunde mehr / sein bester Freund ist gestorben
- Herzkrank
- Hartz IV
- dauersingle
- Jungfrau 🙁
- 'ne Wohnung die mich echt ankotzt und deprimiert
- hat absolut kein Sinn in seinem Leben
- aber wenigstens nicht hässlich und/oder dumm
Ich frag mich halt warum ich diesen ganzen Zirkus eigentlich noch mitmachen soll?! Ich denke mir oft das es garnicht so viel bedürfte damit ich wieder Freude und Spaß am leben hätte. Ne gescheite Freundin, nen gesundes Herz, nen echte Freund und ne ordnetliche Wohnung. Vll. noch nen Job mit dem ich meinen Lebensunterhalt selbst finanzieren kann. Aber das alles, vor allem das alles auf einmal, erscheint mir so unerreichbar!
Warum tuhe ich mir das eigentlich noch alles an?! Wird doch sowieso nichts mehr gut...