Nein nein, meine Mutter hat nichts dagegen, dass ich zu den Katzen gehe. Ich meine, sie freut sich ja schließlich auch darüber, dass sie eine neue, zärtliche Seite von mir erkannt hat, als ich bei den Kätzchen war.
Meine Mutter ist aber die einzige Fahrgelegenheit, die ich habe. Mit dem Fahrrad ? Mit meiner Soziophobie ? Schlecht möglich, findest du nicht ?
Also Praktikumszeit gibt es an meiner Schule nicht mehr, das gab es in der 9. Klasse, damals habe ich mein Praktikum allerdings in einer Rechtsanwaltskanzlei gemacht.
Nochmal zurück zu Sonntag: Vormittags dahinbringen und nachmittags wieder abholen...ich weiß nicht, wieviele Stunden ich dann dableiben müsste. Und außerdem muss ich sowieso erst mal nachfragen, ob ich das überhaupt machen kann. Denn bis mir die Pfleger nicht selber sagen, dass sie das gut finden, und dass es ihnen nichts ausmacht, dass ich mich auch mal länger bei den Katzen einfinde, würde ich mich da auch nicht von den Pflegern erwünscht fühlen, würde mir vorkommen, als wenn ich eine Last für die Pfleger wäre.
Es ist auf jeden Fall besser für mich, wenn sie mir klipp und klar sagen:" Wir finden es gut, dass du dich mit den Katzen beschäftigst, und es macht uns auch nichts aus, dass du auch kommst, wenn keine Öffnungszeiten sind, wenn du dich vorher angemeldet hast:"
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