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Was sind eure Pech-Erlebnisse?

Liebe @glimmer_of_hope ,

wer sein Leben an irgendwelchen "Zeichen" ausrichtet, ist nicht mehr, als ein Blatt im Wind und darf sich nicht wundern, wenn er im Rindstein landet. Du quälst Dich mit Deinen eigenen Gedanken und das völlig umsonst, denn nichts Gutes kommt dabei heraus. Es gibt kein "Schicksal", das Dich bestraft oder Dir nicht gönnt, glücklich zu sein. Aber "glücklich" zu sein ist auch nicht der Normalzustand, denn für jeden hält dieses Leben Herausforderungen bereit und das nur, weil sich diese Welt nun einmal ständig ändert.

Also schau lieber genauer hin, warum Du solche Gedanken hast und wie Du sie los wirst, denn sie taugen zu rein garnichts.
 
Ist es nicht so , dass man in Form einer guten organisierten Tagesplanung , wie zB auf die Wetter App zu schauen , ob es regnen wird und eine Jacke benötigt , sich das Pech eingrenzen lässt ?
Oder , geht man vor die Haustür um die Blätter zu fegen und die Tür auf einmal zuknallt ist das Pech ? Oder sich an der Tür innen immer für den schnellen Zugriff einen Hausschlüssel mit Band zum umhängen zu hinterlegen , und nie ohne ihn mal eben rausgeht ?
Ist das spießig ?
Die Treppe nicht runterrennen um zu fallen sondern langsam mit Hand in Richtung
Geländer ?
Langweilig ?
Prozentual haben nicht organisierte Leute mehr ,, Pech ,, als Leute mit Vorsichtsmaßnahmen

Klar ist es Pech geblitzt zu werden , aber fährt einer wie Typ gesenkte Sau immer 30 km zu schnell ist es kein Wunder , irgendwo steht immer die Polizei , besonders vor Altenheimen in 30 er Zonen wird geblitzt .

Auch ist es Pech sich beim Bungee Jumping den Rücken zu brechen , die Frage ist , ist man selber schuld zu springen , machen das nur Adrenalin Junkies oder ist es einfach Pech ?

Auch Besoffene haben ein generell höheres Unfallrisiko
 
Für mich gab/gibt es immer beides. Zeiten, in denen sich unglücklicher Ereignisse über mehrere Tage aneinanderreihen. Aber auch Zeiten, meistens eher kürzere Zeiten oder Einzelfälle, in denen mir etwas zuteil wird oder zufällt, was mich erfreut, beglückt, dankbar staunen läßt.

Ich bin immer bemüht, offenen Augen für die schönen Dinge zu haben, nicht immer alles als selbsverständlich zu nehmen. Aber wenn ich 3 Wochen täglich Schläge kriege, kann ich beim nächsten Schlag schimpfen " Verd..... Sch....

Beispiel, um bei der Frage zu bleiben, "Was sind eure Pech Erlebnisse"

Als ich letztes Jahr mit meinem Micro-Camper nach Korsika fuhr, war ich noch in der Schweiz als das mit der Rektalen Disharmonie los ging, und sich 17 Tage bis zur Heimfahrt durchzog.

Die erste Nacht in Italien wurde ich schon Abends von asiatischen Tigermücken zerstochen. (Und diese Stiche jucken locker 7-10 Tage auch ohne dran gekratzt zu haben)

Auf Korsika angegkommen, wollte ich zu dem angeblich schönsten Campingplatz der Insel fahren. (Plage de Saleccia) Der Weg dahin war so schlecht, dass ich mir, entdeckte ich später, eine Felge ramponiert hatte, (Werkstatt unumgänglich)

Am nächsten Tag hatte ich mir am Strand einen Muschelsplitter so in die Fußsohle getreten, dass ich die nächsten Tage nicht Barfuß gehen konnte, und selbst mit Schuhen/Sandalen die ersten Tage nicht schmerzfrei auftreten konnte.

2 Tage später bin ich ausgerutscht und hatte mir die Pelle unterhalb des Knie abgefetzt. Sah nach 7 Tagen immer noch so aus. Immer schön einfetten wenn ich Meer schwimmen wollte.
[Bild entfernt von der Moderation, FR 15]

Am nächsten Tag beim Wandern den rechten Fußknöchel an einem Stein geschrammt.

Am nächsten Tag in einer Parkbucht an der Hangstrasse mit der Frontschürze über einen Betonknubbel gefahren, in dem mal ein Verkehrsschild einbetoniert war.

Jedenfalls hatte ich die Schnauze sowas von voll, dass ich meine Rundreise um die Insel abgbrochen hatte und auf dem Weg zum Hafen war!
Auf dem Wege bin ich noch in die Einrichtung, wo wir früher unsere Ferienwohnungen hatten. Es fand sich auch jemand zum Reden und ich hab mir mein Ströfken geheult. Da ich bis zur Abfahrt des Schiffes noch Zeit hatte, bin ich noch mal ins Meer ..... und das tat mir so gut ...... auch der Anblick der Berge im Hintergrund, dass ich gedacht hab, ich warte jetzt mal bis morgen, und wenn ich dann immer noch heim fahren will, kann ich das auch morgen machen. Abends noch am Hafen in Calvi entlang geschlendert.
Komme an diesem Aushang vorbei und denke;"Ich wollte doch immer mal diese Fahrt zu den Scandola-Felsen machen, wenn nicht jetzt, wann dann".

IMG_037.JPG

Also hab ich am nächsten Tag diese schöne Ausfahrt auf dem Boot gemacht.

IMG_054.JPGIMG_042b.JPG

Als ich dann eine Woche später wirklich heimgefahren bin, bin ich noch mal in die Einrichtung der Ferienwohnungen vorbei gefahren, weil ich die Überfahrt über die App der Fährgesellschafft nicht mit PayPal bezahlen konnte. Die haben mich dann mit ihrem Reisebüro verkuppelt, und ich bekam die Überfahrt zwar nicht für den Preis über die App, aber deutlich günstiger, als wenn ich sie in Bastia im Hafenbüro hätte buchen/bezahlen müssen. Zu allem Glück und schönen in der zweiten Urlaubshälfte, bekam ich dann noch von der Leitung der Gesellschafft der Ferinewohnungen (eine Person, die ich in der Woche erst kennen gelernt hatte) 100 € auf die Hand geschenkt.

So nah, können Pech und Glück hintereinander oder manchmal auch beieinander liegen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sondern wirklich schmerzhafte, traurige Sachen, wo man eben auch nach Jahren noch nicht drüber lachen kann.
Ich sehe es so, Dinge die passieren sind weder gut noch schlecht. Erst im Bezug zu uns selbst bekommen sie eine Bedeutung. Wir sagen ob die Dinge gut oder schlecht sind.
Das geht von schade bis schrecklich, von schön bis grandios.
Und anhand dieser Bewertungen machen wir unsere Stimmung usw abhängig.
Ist es schön geht es uns gut, ist es schade sind wir etwas betrübt.
So erschafft man sich seine eigene Realität, die eher selten etwas mit der Wirklichkeit zu tun hat.
Das Glück in sich zu haben, hängt kaum von äußeren Umständen ab.

Es entspricht eben nicht der Wirklichkeit das jedem Menschen ein Leben zusteht, das immer als "normal" oder wünschenswert gilt.
Wie in allen Bereichen gibt es immer Abweichungen von der Wahrscheinlichkeit, nach oben wie auch nach unten,- die Mehrheit wird ein halbwegs normales (zeitgemäßes und regionsbedingtes) Leben haben.
Und daran lässt sich evtl. nicht viel ändern.

Wer nichts hat, kann nichts verlieren. Nun, man müsste tod sein um nicht sein Leben zu verlieren.
Wer nichts macht, dem kann nichts passieren.
Das hat dann aber nicht mehr viel mit Leben zu tun.

Ich denke halt man sollte sich mit der Wahrscheinlichkeit das nicht immer als ideal läuft, anfreunden. Und die Wahrscheinlichkeit sorgt auch dafür daß es mal wieder gut läuft.

Man kann sich manches eben nicht aussuchen. Ob man darunter leidet und zerbricht aber schon. 🤔

Momentan fällt es mir auch schwer mich an ein Erlebnisse zu erinnern wo ich Pech hatte oder eine aktuelle Situation die nicht wirklich toll ist.
Weiß auch nicht, sehe mich gerade eher als beschenkt an.
Es könnte auch alles so viel schlimmer sein. Die Erfahrung habe ich eben auch gemacht und wenn man sich ein bisschen nur umschaut wird einem das auch schnell klar.
 
Manche fordern das Glück dann wohl auch heraus 😉

Wollte mit meinem Auto eine Tour von 600 km nach Brb machen. Soweit alles OK mit dem Auto nur merkte ich wie das Heck in den Kurven wenn ich dort über eine Unebenheit fuhr, leicht weg hopste. Also in eine Werkstatt, die sollen mal nach den Radlagern hinten schauen.
Dann quatscht der Angestellte mich zu, das ist bestimmt eine verstellte Spur. Ich hatte mehrmals darum gebeten die Lager wenigstens anzuschauen, wollte dann aber auch nicht wie eine unwissende Zicke dastehen.
Ok Spur eingestellt und auf der Fahrt nach Brb fast ein Rad verloren weil das Lager so durch war 🙄
Das hätte auch ganz anders ausgehen können.
Hatte das Auto noch bis zu einer Werkstatt fahren können, aber mit schrecklichen Metallgeräuschen.
Tja, da will man es richtig machen und wird dran gehindert. Das gibt's auch manchmal.
 
Erklär mal, klär mich auf, wie du es meinst.
na hatte ich doch schon geschrieben, das ich solche Vorfälle nicht meine
Ich habe mit Pech auch was anderes gemeint, wie mal hinfallen, sich einstossen, nass geregnet werden und so Krempel. Sondern wirklich schmerzhafte, traurige Sachen, wo man eben auch nach Jahren noch nicht drüber lachen kann.
Oder auf Bananenschalen ausrutschen.....
 

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