Hi Bärchen,
Kann ich verstehen, es macht mehr oder weniger so gut wie immer schlechte Laune wenn man etwas unterlassen soll / will, was einem Gewohnheit ist und einem vermeintliche Sicherheit verschafft. Vielleicht legt sich diese automatische schlechte Laune wenn du merkst dass es dir nicht nur nicht schadet, mit bestimmten Zwangshandlungen aufzuhören, sondern dass du auch noch davon profitierst?
Hallöchen Doktorchen! :herz:
ich bin mir nicht so sicher, ob sich die schlechte Laune legt. Momentan bin ich mir sogar so gar nicht sicher. Ich fühle mich gerade wie ausgekotzt und würde am liebsten alles hinschmeissen. Er meinte auch, dass die schlechte Laune weniger wird.. ich: "wann?" .. naja, klar, da hatte er keine Antwort. 2 Tage, 2 Monate... hm.
Du sparst Energie, du sparst Zeit, du bist effizienter, bist mehr Bärin, äh, Herrin über dich und dein Leben, etc.
schön wärs. Momentan kostet es Energie, mich "dagegen" zu wehren. Die gesparte Zeit verbringe ich damit, mich fertig zu machen oder die Gedanken kreisen zu lassen und effizient... ich wollte heute 4 Stunden an die Uni und habe nach einer Stunde entnervt aufgegeben und bin heim.
Heute ist definitiv ein Scheiß-Tag
🙄
Na ja, jemandem zu raten er solle es einfach mal so einschränken, ist irgendwie profan, finde ich, ohne demjenigen zu sagen, wie er es tun soll...das ist ähnlich Banane wie ein Tipp wie „Reiß dich zusammen“ oder „Lass dich nicht so hängen“...
Naja, er sagte, ich solle mich ablenken und in die Uni gehen... da wird die Laune sicher auch besser, wenn man am Ende des Tages was gemacht hat *döt* - das ging heute erstmal nach hinten los und hat mich nur noch mehr frustriert.
Und was für ein Thema hast du, wenn ich fragen darf? Vielleicht weiß ich ja was drüber?
ich schreibe über die Effekte von Schulungen und deren Bedingungen auf den Wissenstransfer. Hochinteressant *schnarch* - aber ich habe so lange mit den Profs um Themen diskutiert, dass ich dann einfach eins genommen habe, das nicht mich sondern SIE interessiert
😀
Ja. es ist nur ein Verstärker, nur ein Kasten, also nur ein Lautsprecher – aber er hat eben 4 unterschiedliche Kanäle, die man wählen kann und jeder klingt völlig anders. Man kann jeden individuell einstellen, in den Bässen, Tiefen, Höhen, Verzerrung, etc. Ist schon töfte!
geil, ich glaube, ich bräuchte nur viel viel viel Bass :daumen:
Mhmmm? Rudermaschinen sind eigentlich für die Rückenmuskulatur, den Bauch spannst du nur an um die Körperspannung zu halten.
aber guck dir doch mal die Ruderheinis im Fernsehen an, die haben alle voooooooooll die Bauchmuskeln *sabber*
Aber die Idee mit dem Boxen ist gar nicht übel, könntest du dir das vorstellen? Aber du bist ja mit deinem Studium zugange und hast eh viel um die Öhrchen...aber mit einem Sport wie Boxen könntest du dich etwas auspowern und dir somit einen Ausgleich schaffen, überschüssige Energie loswerden. Und wenn man berücksichtigt dass evtl. angestaute Aggressionen und Frust auch hinter Zwängen stecken könnten, wäre die Idee, wie gesagt, wirklich brauchbar.
Boxen fänd ich geil. Nicht mal in einem Verein oder so. Ich träume nur von einem Boxsack, auf den ich einprügeln kann, wenn mir alles aufn Sack geht. *hehe* - aber die Auswahl ist sooo groß und ich sooo klein. So nen riesig schweren will ich nich. Will ja, dass das Teil sich bewegt, wenn ein Floh wie ich drauf rumtätschelt
😀 - und dann gibts ja noch welche, die stehen, die anderen hängen. hach. Ich bastel mir am besten selbst einen, hehe.
Wie angedeutet, für mich klingt das auch nicht besonders tiefsinnig. Ich bin zwar nur Außenstehender, aber denke er sollte sich die Mühe machen und gemeinsam mit dir herausfinden was dich zu diesen Zwängen und zu der Kontrollierei gebracht hat? Vielleicht fragst du ihn einfach mal ob das nicht ein sinnvoller und ergiebiger Ansatz wäre?
Mir geht es gar nicht darum, die Ursachen rauszufinden. Ich brauch auch keinen, der mir das Händchen hält, wenn ich es gerade unterlasse. Ich brauch eigentlich "nur" die ein oder andere Hilfestellung, wenn es darum geht, wie ich mit den "Folgen" des Unterlassens umgehen kann.
Ich weiß einfach nicht, was ich machen soll. Ablenken ist ja schön und gut, aber ich sehe doch, dass es auf Dauer nicht funktioniert. Das erinnert mich so sehr an meine Versuche, mit dem Rauchen aufzuhören. Die ersten Tage topmotiviert, danach gereizt und pampig - irgendwann unausstehlich. Der Unterschied ist nur: Die Kippen versauen mir gerade nicht mein Leben. Sie vergeuden keine 6 Stunden meines Tages. Sie "belasten" mich persönlich nicht. Und wenn sie mich belasten würden, könnte ich sie aus dem Fenster werfen - aus den Augen, aus den Sinn. Ich kann aber nicht Herd, Kühlschrank, Waschbecken, Geldbeutel etc. in die Tonne schmeißen. Und das Scheißzeug hab ich teilweise ja IMMER vor der Nase. :mad:
Ich hab einfach keine Strategie.
Dennoch muss ja irgendeine Erfahrung an dir hängen geblieben sein als Ursache für deine Thematik. In Verhaltenstherapien wird die Vorgeschichte nicht behandelt, da wird „nur“ neues Verhalten einstudiert ohne das alte durchzukauen. Aber du machst doch eine Gesprächstherapie, oder?
nee, ich mach eine Verhaltenstherapie
🙂 - ich will ja nix altes durchkauen. Es ist mir egal, "warum" ich irgendwas kontrolliere, ich wills nur loswerden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass "Lass das!" das einzige ist...
Mal abwarten. Vielleicht will er warten, bis ich wie ein Häufchen Elend ankomme
😀 - ich werd mal Klartext reden. Ich habe ihn in der ersten Stunde gefragt, wie so ne Therapie abläuft und da quatschte er von .. erst schauen, warum, dann Denkmuster ändern, dann Verhalten ändern blaaa. ja, also, dann los. Mein Denkmuster hat sich aber noch kein Stück verändert.. Wir sind bei Schritt 3 (Verhalten ändern), aber DAS kriege ich auch alleine hin. Ich hatte nur nicht vor als frustriertes, depressives Bärchen in einer Ecke zu landen oder - noch schlimmer - in meine früheren "Bewältigungsstrategien" (hab mich geschnitten) zu fallen.
Also du sollst an den Wochenenden einen Plan erstellen für die Dinge und Tätigkeiten die du in der kommenden Woche zu erledigen hast? Das wäre dann, denke ich zumindest, eine vernünftige Maßnahme. Find ich gut, warum ahnst du denn nichts Gutes?
Denkst du dass sich herausstellen wird dass du von den Tätigkeiten, die du dir vorgenommen, keine umgesetzt hast? Und wenn schon, das kann die ersten 1-2 Wochen sicher der Fall sein, aber nach und nach und mit so einem Plan bringst du mehr System in deinen Alltag und kriegst mehr gebacken. Also nur Mut!
jap, einen Plan erstellen, was ich wann/wie/wo erledigen will/muss. Ich glaube, dass ich vieles nicht umsetzen werde. Ging ja heute schon gut los. Den morgigen Tag habe ich aber etwas besser geplant, ich hoffe, es klappt. Oh man, ich bin froh, wenn Wochenende ist. Da hab ich wenigstens "Spaßiges" geplant, jippieh.
So.. jetzt werd ich ein bisschen was arbeiten, damit wenigstens dieser Teil des Tages mit grünem Häkchen gekennzeichnet werden kann. 🙄
Ich wünsch dir nen schöööönen Abend! :herz: