😀
Liebe Truth,
ich weiß, dass Du hier das Gefühl zu obigem Beitrag im Vordergrund siehst. Da stimme ich Dir voll und ganz zu!
Bis in diesem einen Punkt: Worte sind sogar VIEL!
"Am Anfang war das Wort"... und es prägt unsere Gedanken... und auch unsere Gefühle.
Wenn wir immer wieder sagen bzw. denken: Ich bin nicht liebenswert, was mache ich falsch, keiner mag mich..., dann präge ich damit auch mein Gefühl dazu. Fühle mich Sche...:mad:
Wenn ich hingegen sage -aus vollem Herzen-: "JA, ich bin liebenswert, ich liebe mich, akzeptiere mein So sein, dann ist das ein wunderbar warmes Gefühl, dass sich im Körper ausbreitet...🙂
Liebe Grüße
Willow
Liebe Willow,
ich weiß nicht so recht. Ist es denn so, dass die Wort, die du dir sagst, dich schlecht fühlen lassen oder die Erlebnisse die zu den Worten gehören? Wenn dir jemand mit liebenden Augen sagt: Du bist S****, hast du ein anderes Gefühl dazu, als wenn dir jemand mit hasserfüllten Augen die Worte sagt: du bist S****.
Also frag ich mich ernsthaft: Was bewirkt das Gefühl? Das was gesagt wird oder das was wirkt?
Genauso ist es - so finde ich auf jeden Fall - in der Zwiesprache mit uns selbst. Den Worten, die wir uns sagen, geht eine Grundenergie voraus (um nicht das Wort Gefühl zu sagen, das hier Verwirrung stiften könnte). Es ist die Energie, die dahinter steckt. Diese Energie wurde lediglich in Worte gefasst (und ich glaube, dass es nicht genug Worte gibt, die diese Energie, die in uns lebt tatsächlich 100 % widerspiegelt - in mir lebt auf jeden Fall mehr, als mit Worten jemals beschrieben werden kann). Ich glaub nicht, dass am Anfang das Wort war. Durch Worte entsteht nichts. Nichts was hält.
Wenn dir jemand sagt, er liebt oder er hasst dich, aber es steht keine Energie - keine Handlung dahinter - kannst du die Worte in den Wind schießen oder du kannst sie glauben. Wenn du Worten glaubst, bist du verloren. Wenn du die Energie erfasst, die sich hinter den Worten verbirgt, geht eine neue Welt auf.
Das sind natürlich meine Gedanken und meine Erfahrungen.
PS: Die kleinen zärtlichen, unschuldigen Wesen, die wir auf die Welt bringen und in unsere Obhut nehmen: Was lässt sie wirklich gedeihen, in den ersten Monaten ihres Lebens? Das Wort, das sie hören? Oder sind es nicht vielmehr die Laute, die sie wahrnehmen, hinter denen das steckt, was im anderen lebt? Oder sind es gar nicht einmal die Laute, sondern nur das was wirkt? Es gibt ja auch Babies, die taub auf die Welt kommen.
Vielleicht sollten wir eine Zeit lang überhaupt nicht mehr mit Worten kummunizieren, sondern nur noch mit Lauten
😀 Dann könnten wir uns wenigstens nicht mehr anlügen
😀 oder uns selbst belügen oder in die Irre führen
😀😀
Ich glaub ich muss in den Urwald
😀😀