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Wanderseele

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...Warum bewegen wir uns im Salzwasser, wenn wir in Wirklichkeit Süßwasser-Fische sind?...

Wir leben ein Leben, das man uns bei brachte...
Ein Leben von dem wir erzählt bekommen haben, das es so sein sollte...
Ein Leben, indem uns von vornherein suggestiert wurde, was es ist, das uns in diesem Leben "glücklich" zu machen hat...

Wir bekommen gesagt, was "Schönheit" sein SOLL
Wir bekommen gesagt, wie wir zu leben hätten
Wir bekommen gesagt, welche "Hilfsmittel" uns "glücklich" machen sollen/werden
Wir bekommen gesagt, wie eine Beziehung aus zu sehen hat
Wir bekommen gesagt, wie ein Familienleben sein soll und funktionieren soll
Wir bekommen gesagt, was männlich und was weiblich sein soll

uvm.

Wir suchen und suchen uns stets im Außen und finden uns doch nie...
Wir suchen in der Anerkennung, im Materiellen und und und...
Wir brauchen die "Rückversicherung" und Bestätigung anderer, für das was wir tun oder meinen
Wir fragen sie, ob das was wir denken oder tun auch so ist, und ob wir richtig oder falsch liegen...
Wir brauchen ihre Betätigung für unser Denken und unser Handeln...
Wir schätzen aber auch ihren Rat...

...Sind wir wie Kinder?...
Unselbstständig, nachfragend, lernend, Regeln brauchend denen wir folgen können um uns sicher zu fühlen...?

Und dann ist da aber etwas...
Selbst wenn wir alles erfüllt haben auf der langen Liste an Dingen, die wir tun könnten, die wir erfahren könnten..
Und selbst wenn wir scheinbar alles erreicht haben...ist da etwas ...eine leise kaum hörbare Stimme...

Was ist Traum was wahr?
Ist das mein Film? Der Film meines Lebens?

Wieso hinterfragen so dermaßen viele Leute derzeit ihr Sein?
Wieso suchen alle? Und wonach?

Sich selbst finden sie nie dort wo sie es vermuteten oder wo es ihnen bei gebracht wurde...

Denn etwas ist immer noch da und macht uns darauf aufmerksam, das dass nicht schon alles gewesen sein kann...

Als wäre die Menschheit in einer gigantischen Pubertät und bräche langsam aus, aus der Bevormundung...
Ist es nicht Zeit?
Zeit erwachsen zu werden für die Menschheit und die Verantwortung für sich selbst und das Ganze zu übernehmen?

Wagen wir es aus zu ziehen aus dem elterlichen Haus unserer lieb gewonnenen Gewohnheiten und finden selbst heraus, wer wir eigentlich sind und was WIR eigentlich WIRKLICH wollen???

Hirschhausen: Das Pinguin-Prinzip... - YouTube

MAXIM - Haus aus Schrott (Official Music Video) - YouTube

Joel Brandenstein - Noch nie ( Acoustic Cover ) - YouTube

Dies hier ist nicht meine Grundeinstellung...es sind einfach nur Gedanken, die ich gerade ganz interessant fand...
Und vielleicht findet sie noch jemand interessant...und sei`s rein philosophisch, theoretisch...

<3-lich
Wanderseele
 
Wir suchen und suchen uns stets im Außen und finden uns doch nie...
Wir suchen in der Anerkennung, im Materiellen und und und...
Wir brauchen die "Rückversicherung" und Bestätigung anderer, für das was wir tun oder meinen
Wir fragen sie, ob das was wir denken oder tun auch so ist, und ob wir richtig oder falsch liegen...
Wir brauchen ihre Betätigung für unser Denken und unser Handeln...
Wir schätzen aber auch ihren Rat...

...Sind wir wie Kinder?...
Unselbstständig, nachfragend, lernend, Regeln brauchend denen wir folgen können um uns sicher zu fühlen...?
Hm, wenn man ständig die Bestätigung für das Denken und Handeln braucht, dann lief vermutlich in der Erziehung was falsch. Man wurde dann zu sehr darauf geprägt, was andere vertreten, weil man sein eigenes Wesen nicht leben durfte. Man lebt in der dauernden Panik ausgegrenzt zu werden und ist deswegen bereit, bedingungslos das Denken der anderen abzukupfern und ist ständig am überprüfen, ob dafür noch Bestätigung kommt oder ob man sich neu anpassen muss. Mit einer Eigenständigkeit hat das natürlich nichts zu tun. Die ist nur vorgegeben.

Die Seele ist begraben und wir leben einen Schatten. Wir fühlen uns zu Schatten hingezogen und wir hassen die, die ins Licht treten wollen. Denn sie erinnern uns zu sehr daran, dass wir ins Licht wollen, wir aber zu Schattenwesen gemacht wurden.

Wenn man als Kind richtig angenommen wurde, dann muss man als Erwachsener keine Regeln suchen, denen man folgen kann. So als Annahme.
 
...Sind wir wie Kinder?... Unselbstständig, nachfragend, lernend, Regeln brauchend denen wir folgen können um uns sicher zu fühlen...?


Kinder müssen nicht unselbständig sein. Sie werden oft dazu erzogen.




Wieso hinterfragen so dermaßen viele Leute derzeit ihr Sein??



Sind es wirklich dermaßen viele?


Ich weiß nicht.. Keine Ahnung, in welche "Richtung" es in den nächsten Jahrzehnten gehen wird.


Ich sehe jedenfalls keine Anzeichen, die darauf hinweisen, dass in den kommenden Jahrzehnten sich wesentlich etwas ändern wird.


Eins der Probleme ist - neben Krieg, Hunger, Elend, Unterdrückung -, dass die Wahrheit, die Wahrheit in uns, was in uns ist, dass diese Wahrheit kein Allgemeingut ist.


Man wird in eine Gesellschaft geboren, in der die Lüge, die Lebenslüge, "Normalität" ist.

Eine Gesellschaft, bei der man weiß, wie ein Auto funktioniert, wie PC-Betriebssysteme zu handhaben sind und und und, aber die Wahrheit, unsere innere, uns nahezu vollkommen fremd ist.

Es ist schon seltsam: Menschen wissen das und jenes, aber der eigene Zustand wird verleugnet.

Die Gesellschaften organisieren ihr Leben, indem sie die innere Wahrheit des Menschen fast vollkommen außer Acht lassen - dass das nicht ohne Folgen bleiben kann, ist klar.


Eine Gesellschaft, die ihr Leben nur entlang des sichtbaren Anteils des Eisbergs organisiert.

Hinweise auf den unsichtbaren Teil des Eisbergs werden an den Rand geschoben, gelten als "verrückt", "schrullig", "komisch", "utopisch", "unrealistisch", "träumerisch".

Unser "Wissen", das Wissen, das Allgemeingut ist, ist das Ergebnis einer kolossalen Verdrängung der menschlichen Wahrheit - unserer Wahrheit.

Das "Modell" des Lebens, das wir entworfen haben bzw. in das wir hineingeboren wurden, ist eines, das unsere innere Wahrheit weitgehend außer Acht lässt.
Das "Gerüst" dieses Lebens basiert auf unsere Lebenslüge, auf Unwahrheit.

Wenn ich auf einem anderen Stern wäre und unser hiesiges Leben in einem Film sehen würde oder ein Buch darüber lesen würde, dann würde ich wahrscheinlich kaum Luft kriegen - ein Alptraum.
Unendlich traurig, tragisch, aber auch jämmerlich, lächerlich, beschränkt usw.. je nachdem, wen und was man beleuchtet.




Als wäre die Menschheit in einer gigantischen Pubertät und bräche langsam aus, aus der Bevormundung...
Ist es nicht Zeit?



Ich habe nicht den Eindruck, dass die Menschheit langsam ausbricht.
Den Kreis, den Zaun, verlassen nicht viele.
 
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