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Was man so erlebt im öffentlichrn Nahverkehr.

Basi

Aktives Mitglied
Nachdem ich heute doch lange wieder auf den Bus warten musste, war ich in einem Bus, in dem eine junge Ftau, oder junges Mädchen laut weinte.

Letztendlich wurde sie angesprochen von derjenigen, die neben ihr saß.

Sie teilte laut weinend mit, dass sie ungewollt schwanger sei. Sie teilte lautstark mit, dass sie dieses Kind abtreiben wollen würde, oder soviel Alkohol trinken, soviel rauchen würde, dass das Kind alleine abgehen würd, dass sie es töten wolle.

Dann hat sie beim Aussteigen noch geschrieen, sie würde nicht in Berlin leben, sondern in Hamburg, dort, wo man vergewaltigt wird. Sie hätte das alles nicht gewollt.

Beim. ussteigen schrie sie noch; Aus dem Weg.

Wäre ich näher an ihr dran gewesen, hätte ich vielleicht versucht, ihr zu helfen und auf Beratungsstellen hingewiesen

Aber sie war wirklich ganz schön crazy. Alle anderen hielten sich zurück, guckten nur komisch kurz und dann wieder auf ihr Handy.

In Berlin passiert halt alles Mögliche. Die meisten nehmen es ein bisschen wahr, kümmern sich aber ganz schnell wieder um sich selbst.

Wieder mal ne Verrückte.

Hätte ich mehr Zeit gehabt, bevor sie aussteigt, wäre ich mehr in ihrer Nähe gewesen im.Bus, hätte ich versucht mit ihr zu sprechen.

Aber habe auch in diesem Fall mal wieder gar nichts gemacht.
 
Als ich noch in Berlin gewohnt habe, habe ich auf dem Arbeitsweg auch etliche ähnliche Situationen erlebt. Man ist auch nicht immer sicher, wenn man sich einmischt - da muss man schon auch gut abwägen... Jemand der so "außer sich" ist, kann auch übergriffig werden gegenüber Menschen, die es gut meinen, oder ist gar nicht dafür empfänglich in der Situation...

Mir ging es mal so mit einer Frau, nicht in Berlin, in der Straßenbahn. Sie hat auch bitterlich geweint und vor sich hinge"schrien". Ich habe ihr dann ein Taschentuch angeboten und versucht, mit ihr zu reden, aber sie war so aufgelöst, dass scheinbar alles, was sie konnte, war, all das Schlimme rauszu"schreien"...

Ein andermal, auch nicht in Berlin, kam ein Mann weinend Richtung U-Bahn runter. Er hatte Pflaster an den Ohrläppchen. Ich habe ihn angesprochen und ihn gefragt, ob ich was für ihn tun kann, aber er hat abgewunken, hat gesagt, es ginge ihm schlecht und er will nach Hause. Ich hätte ihn gebracht, wollte er nicht. Ich habe ihm meine Ärztin (sehr sozial und top vernetzt) angeboten, wollte er nicht. Bei ihm hatte ich aber den Eindruck, er war nicht "verrückt", sondern sehr überlastet. Zumindest konnte er noch in einen "richtigen" Austausch gehen.

Es gab auch schon Situationen, da habe ich nicht geholfen. Aus Unsicherheit, ob es für mich sicher gewesen wäre. Und auch mal aus Schock. Man ist auch nicht selber immer fähig, man selbst ist ja auch nur Mensch...

Hoffentlich bekommt das Mädchen irgendwo Hilfe... Und ich hoffe, du kannst es gut verdauen.
 
Das ist schlimm. Und ich halte sie nicht für verrückt, sondern vielmehr verzweifelt und womöglich alleine mit diesem riesigen Problem. 😳

Vor allen Dingen bedarf es dringend einer psychologische Aufarbeitung der Dinge die sie erlebt hat.
Hätte ich mehr Zwit gehabt, bevor sie aussteigt, wäre ich näher dran gewesen, hätte ich auch was gemacht. Ich war aber in einem proppevollen Bus, wär gar nicht an sie angekommen,

Vielleicht hätte ich mit ihr aussteigen sollen, habe ich aber nicht gemacht.
 
Hätte ich mehr Zwit gehabt, bevor sie aussteigt, wäre ich näher dran gewesen, hätte ich auch was gemacht. Ich war aber in einem proppevollen Bus, wär gar nicht an sie angekommen,

Vielleicht hätte ich mit ihr aussteigen sollen, habe ich aber nicht gemacht.
Es nützt halt nichts wenn du jetzt aufzählst was du alles nicht getan hast.
Vielleicht bist du das nächste mal in besserer Reichweite.

Es kommt leider häufig vor das man im nachhinein feststellt, was man alles hätte besser machen können. Geht mir genauso.
 
Na, ich bin auch schon öfter ins Fertnäpfcehen getreten, wenn ich helfen wollte.

In Berlin erlebt man häufig "verrückte" Situationen.

Da ist es ein Balance Akt, entweder zu helfen, oder sich abzugrenzen. Gerade vor ein paar Tagen hatte ich so eine Situation erlebt. Da kippte jemand kurzfristig um, es gab Menschen, dir kurzfristig mit Wasser und so halfen, er war wieder klar und beschimpfte dann die Helfer.

Ich kam dazu. Ich hätte vielleicht auch den Rettungsdienst gerufen, aber das hatte ich bestimmten Fällen schon öfter gemacht,

War dann auch dumm gelaufen, weil dann der Rettungsdienst dann genau nachgefragt hatte, ob das überhaupt notwendig sei. Ich sollte dann denjenigen, der gerade wieder klar wurde fragen, ob der denn ins Krankenhaus wolle.

Der verneinte das. Letztendlich stellte sich raus, dass derjenige einen epileptischen Anfall gehabt hatte.

Das konnte er aber nicht äußern im Moment, sprach auch kaum Deutsch und lehnte eine Hilfe durch Rettungsdienst ab
 
Also die junge Frau, die da im Bus so rumgeschrien hat...hmm.
Ich wüsste nicht, wie man da helfen soll.
Ich persönlich habe vor Menschen Angst, die herumschreien, völlig neben der Spur sind.
Auf mich wirkt das aggressiv, ohne Kontrolle.
Sie will ihr Kind töten??? 😳😳😳
Dann geht man hin und will helfen und die Person haut einem eine in die F.... nur weil man grade da steht. Wenn helfen, dann Polizei rufen, aber nicht selber ran gehen.
Nur mal ein Beispiel, mein Mann und ich kamen spätabends nach hause, da lag vor unserem Haus ein mann auf der Strasse, anscheinend bewusstlos. Wir wollten dem helfen, da sprang der plötzlich auf und wollte meinen Mann die Tasche aus der Hand reissen. Du Schwein, du hast mein Geld, gib das her...schrie der. Dann prügelte der auf meinen Mann ein. Er war stark alkoholisiert und dann kotzte der noch und mein Mann bekam das ab. Die Tasche war zerissen, so hatte der dran gezerrt. Ich hab Polizei gerufen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also die junge Frau, die da im Bus so rumgeschrien hat...hmm.
Ich wüsste nicht, wie man da helfen soll.
Ich persönlich habe vor Menschen Angst, die herumschreien, völlig neben der Spur sind.
Auf mich wirkt das aggressiv, ohne Kontrolle.
Sie will ihr Kind töten??? 😳😳😳
Ja sie wirkte ziemlich aggressiv und gleichzeitig hilflos.
Ja, sie wollte ihr ungeborenes Kind töten..Wenn das tatsächlich nach einer Vergewaltigung entstanden ist, kann ich das aber nachvollziehen.

Allerdings kann ich ja auch nicht die ganze Welt retten und bin nicht dafür verantwortlich, was anderen Menschen geschieht.
 

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