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Was macht ihr so zur ablenkung?

Musik hören (ich kann mit Musik null anfangen)
So ungefähr geht es mir mit "Zocken", wobei ich ehrlich gesagt gar nicht genau weiß, was man da macht. Ich glaube, es sind allgemein Computerspiele gemeint, oder?

Gestern Abend habe ich mal wieder relativ ausgiebig Musik auf YouTube geschaut, und zwar verschiedene Sinfoniekonzerte. Ich persönlich kann mich gut in so eine Musik versenken, zumal die Stücke relativ lang dauern. Das ist dann wie eine Art musikalischer Spielfilm.
 
Es kann sich natürlich auch um Glücksspiel handeln
Genau, im früheren Kontext bedeutete Zocken so viel wie (riskantes) Glücksspiel. Wenn man gezockt hat, hat man viel riskiert und oft verloren.

Ich habe gerade mal die Wortherkunft nachgeschaut. Das Wort leitet sich aus dem Hebräischen ab: לצחוק (lez'chok) bedeutet scherzen, lachen, spielen. Daraus hat sich das jiddische Wort זאָקן zchoken abgeleitet, das spielen und übervorteilen bedeutet.

Übrigens: das Recherchieren nach der Wortherkunft gehört irgendwie auch zu meinen Hobbys und hilft mir, um mich abzulenken und zu beschäftigen.
 
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Es kommt darauf an. Wenn ich richtig durch bin, sitze ich drei Tage auf dem Sofa, gucke Serien und stricke. Pendele zwischen Sofa, Bad, Bett und Kühlschrank. Rede mit niemandem, gehe nicht ans Telefon und lass die Welt Welt sein.

Ich merke, dass es gut ist, wenn ich rappelig werde und es auf dem Sofa nicht mehr aushalte.
 
Übrigens: das Recherchieren nach der Wortherkunft gehört irgendwie auch zu meinen Hobbys und hilft mir, um mich abzulenken und zu beschäftigen.

Mir gefällt das auch so. Man erforscht praktisch die eigene Sprache und erkennt nicht selten den eigentlichen Sinn eines Wortes, oder einer Phrase.

Sich für etwas sehr interessieren ist übrigens DIE Ab-lenkung schlechthin. ( Schlecht-hin!!!

Egal, mit was man sich eingehend befasst, Konzentration auf eine Sache ist, wie wenn man seine herumfliegenden Energien wieder sammelt und sie erdet, ins Jetzt geht, ins Hier. Das wird bei dem Spruch: "ora et labora" bete und arbeite ja empfohlen, tu etwas und nebenher denke an etwas Freundliches- so sperrt man Grübeln und Unruhe aus.
 
Es kommt darauf an. Wenn ich richtig durch bin, sitze ich drei Tage auf dem Sofa, gucke Serien und stricke. Pendele zwischen Sofa, Bad, Bett und Kühlschrank. Rede mit niemandem, gehe nicht ans Telefon und lass die Welt Welt sein.

Ich merke, dass es gut ist, wenn ich rappelig werde und es auf dem Sofa nicht mehr aushalte.
Ausgleich, Regeneration, Erholung- ich liebe diese Tage! Hätte ich das aber immer, dann wäre mir elend, dann kämen Einsamkeits-Ideen auf, oder Schwermut. Die Abwechslung machts. 🙂

Ich habe auch bemerkt, schuften, schwitzen, plagen, meinen Körper beugen, drehen, strecken, den Puls hochjagen, das mag er, das braucht er, mein Body- nachher rieseln Glückshormone ein. Alles gut durchblutet wieder, alles wieder eingerenkt, alles wieder gerade gerichtet.
 
- Birden
- Vogelstimmen lernen
- Puzzeln
- hier rumdaddeln
- in unserer Kumpel-Gruppe lesen und schreiben
- im Internet shoppen
- Musik hören und mir dabei im Kopf eigene Musikvideos zu den Songs ausdenken
- an meinem Fantasy-Roman arbeiten oder Mini-Horrorgeschichten schreiben
 
Zur Ablenkung gehe ich raus mit meiner Kamera.
Entweder in die Natur/den Wald oder ich ziehe im Bezirk umher.
Je nach dem, was ich gerade brauche (Ruhe=Natur, Gewussel=Kiez/Bezirk).
Ich mache dann oft Tierfotos vom Mäusebussard, Turnfalken, Habicht, Eichelhäher,Hörnchen und so. Dabei erweitere ich mein Horizont, lerne nicht nur die Tiernamen und Gewohnheiten sondern sehe sie zb auch Aufwachsen und beobachte viel.
Vor ein paar Jahren habe ich z.b jeden Abend im Frühjahr die Fuchsfamilie beobachtet. Ein andermal die ersten Flugversuche der jungen Bussarde.

Im Kiez mache ich oft Schwarz-weiß-Fotografie oder Spiele mit Licht und Schatten. Ich entdecke oft neues, weil ich immer wieder den Blickwinkel verändere.

Manchmal reicht zur Ablenkung auch ein einfacher Spaziergang ohne Kamera. Oder Radfahren. Oder kochen, oder lesen...
 
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