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Was macht einen guten Vater aus?

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 131880
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Du bist kein Kind mehr. Kannst du diesen Mann nicht ertragen, aushalten, dann sags ihm doch und grenze dich ab von ihm. Offenbar gehts ihm ähnlich wie dir, sonst wäre er kooperativer, milder, bereitwilliger nachgebend.
Liebe Trixi, schade um die Zeit, gönnt euch die Freiheit, entlasse ihn von dieser Rolle und wünsch ihm alles Gute. Keine Diskussionen, keine Streits, jeder bleibt in seiner Ecke, wenn er ein Ekelpaket ist, dann soll er dir fernbleiben. Ich bin da sehr pragmatisch- egal, ob man verwandt ist, verbrüdert oder sonst was, mit jedem kann man nicht gut harmonieren, diese lässt man halt ihn Ruh und außen vor.
Hmm, ja ist was dran. Die Freiheit, die wünsche ich mir. Ich bin dabei mich zu distanzieren und ich habe ihm auch gesagt, wie ich es empfinde, dass ich dann nichts mehr von ihm erwarte. Bei einer anderen Unterhaltung zuvor hatte ich auch gesagt, dass ich ihn gerne in einem anderen Licht sehen würde, um einen Impuls in eine gute Richtung zu setzen. Wenn ich jetzt über ihn spreche, verwende ich seinen Namen. Ich habe manchmal das Gefühl an ihm zu zerbrechen, es zerreißt mich innerlich. Ich habe wirklich viel Zeit damit verschwendet ihn zu hassen, das ist mir bewusst. Sein Verhalten geht in Richtung Missbrauch. Frauen, die in Gewaltbeziehungen sind, erleben solches Verhalten von ihren Partnern. Um endgültig den Absprung zu schaffen, habe ich noch einiges vor mir. Das war ziemlich gut geschrieben, glaube fast, du kennst mich persönlich, ich danke dir, du hast echt Recht.
 
Ich habe manchmal das Gefühl an ihm zu zerbrechen, es zerreißt mich innerlich.

Du könntest, statt dich in solche Befindlichkeiten hineinzusteigern, statt dessen einfach was anderes machen.
Man guckt ein Bild an und dann weint man. Immer wieder funktionierts. Du weinst immer bei der selben "Pointe".
Sobald du das durchschaut hast bist du raus.
 
Du könntest das sehen, wie ein Geschicklichkeitsspiel- wie ein Wettkampf eigentlich. Wer gewinnt? Das Ärgernis? Der Grant? Die schlechte Laune? Du trittst tagtäglich an und hast ständig deine Trainingseinheiten.
Oder, man könnte sagen, du bist eine, die mit "Verzweiflung" antwortet, wenn dich wer provoziert.
Das nächste mal lass dir eine andere Antwort einfallen, es gibt kreativere Möglichkeiten. Experimentiere, schmeiß ihn raus, oder lass deine Lippen geschlossen, oder probiers mal mit furchtbarem Zorn zeigen, so wie er dich noch nie erlebt hat, dreh mal total durch, manchmal hilft absichtliches Überreagieren auch recht gut. Nur eins tu nicht, nimm das halt endlich nicht mehr so schrecklich ernst.
""so wandle ich friedlich und heiter dahin, nichts kann mir was anhaben...""
 
Ein gut Vater tut das Beste was er nur tun kann. (im Rahmen seiner individuellen Möglichkeiten)
Selbst wenn es von außen überhaupt nicht gesehen oder wertgeschätzt wird.
 
Wenn ich jetzt über ihn spreche, verwende ich seinen Namen. Ich habe manchmal das Gefühl an ihm zu zerbrechen, es zerreißt mich innerlich.

Die Frage, was einen guten Vater ausmacht, wird dir nicht viel bringen, weil jeder seine eigenen individuellen Wünsche oder Erfahrungen mit einfließen lässt. Dein Gefühl, dass dein Vater dir nicht gut tut ist das Entscheidende für dich.

Hass ist kein guter Ratgeber und bringt dich nicht weiter. Hass ist ein starkes Gefühl und schadet dir selbst, dein Vater muss sich mit deinem Gefühl nicht herumschlagen.

Die Freiheit, die wünsche ich mir. Ich bin dabei mich zu distanzieren und ich habe ihm auch gesagt, wie ich es empfinde, dass ich dann nichts mehr von ihm erwarte.

Dann bleibe dabei und distanziere und löse dich von ihm!
Frei wirst du dich dennoch nicht fühlen können, sage ich, die diese Freiheit nicht einmal fühlt, obwohl mein Vater verstorben ist.

Alles Gute auf deinem Weg!
 
Du könntest das sehen, wie ein Geschicklichkeitsspiel- wie ein Wettkampf eigentlich. Wer gewinnt? Das Ärgernis? Der Grant? Die schlechte Laune? Du trittst tagtäglich an und hast ständig deine Trainingseinheiten.
Oder, man könnte sagen, du bist eine, die mit "Verzweiflung" antwortet, wenn dich wer provoziert.
Das nächste mal lass dir eine andere Antwort einfallen, es gibt kreativere Möglichkeiten. Experimentiere, schmeiß ihn raus, oder lass deine Lippen geschlossen, oder probiers mal mit furchtbarem Zorn zeigen, so wie er dich noch nie erlebt hat, dreh mal total durch, manchmal hilft absichtliches Überreagieren auch recht gut. Nur eins tu nicht, nimm das halt endlich nicht mehr so schrecklich ernst.
""so wandle ich friedlich und heiter dahin, nichts kann mir was anhaben...""
Ja, es ist den Ärger tatsächlich nicht wert. Ich habe schon verschiedene Möglichkeiten ausprobiert. Das Zitat am Ende finde ich gut. Generell wünsche ich mir mehr Frieden. Ich Versuche es mir mal vorstellen so wie du sagst.
 
Guten Abend,
Ich habe leider eine sehr schlechte Beziehung zu meinem Vater. Ich komme mit seinem Charakter als Mann und seiner Weltsicht nicht zurecht. Daher möchte ich gerne wissen, was macht für euch einen guten Vater aus? Wie verhält dieser sich?
Vielen Dank fürs Antworten im voraus

Ein guter Vater ist präsent.
Meiner war es nie. Von daher ist Präsenz die erste Grundvoraussetzung.
Alles andere kommt später.
Weiterhin wären mir eine gewaltfreie Erziehung und ein respektvoller Umgang wichtig.
 
Ich denke schon, dass die Frage eine Relevanz hat. Ich sehe und höre so viel Schlechtes, das kann ich identifizieren. Mir reicht es damit. Es muss ja auch gute geben. 🤔 Und ja, jeder hat seine eigene Meinung und das finde ich auch gut, denn das führt zu einer gewissen Vielfalt und inspiriert vielleicht auch etwas. Man sehe sich die Literatur an, wo oft toxische Verhaltensweisen romantisiert werden. Es wird eine verzerrte Vorstellung von Liebe vermittelt. Ich möchte eine gesunde Vorstellung davon haben, was ein guter Vater ist. Ist der Vater nicht präsent, kann man sich darunter nichts vorstellen. Daher wollte ich ein paar echte Meinungen hören. Ich habe mir selbst auferlegt, dass ich mich nicht mit Männern einlasse, wenn ich denen nicht zutraue, auch ein guter Vater zu sein. Ich möchte keinem Kind zumuten nicht geliebt zu werden oder unter vernachlässigenden Zuständen aufzuwachsen. Und man weiß ja, dass es eben doch mal passieren kann. Durch meine eigenen Erfahrungen habe ich leider kein gutes Männerbild, so generell. Das macht mich traurig. Deswegen suche ich nach einem realistisch Abgleich, mehr Positives wie gesagt. Außerdem hat das Thema gesellschaftlich, denke ich, auch einen Wert. Man definiert Rollenbilder zum Beispiel, die sich im Lauf der Zeit verändert haben.
 
Ein guter Vater ist da wenn man ihn braucht und vertraut einem.
Er hat einen Standpunkt, er liebt einen auch wenn man Mist baut.
Er hilft einem wenn man darum bittet.
Wenn man erwachsen ist, spricht man auf Augenhöhe.
Usw. usw.
Ich habe einen wunderbaren Vater und eine wunderbare Mutter.
 
Und man weiß ja, dass es eben doch mal passieren kann. Durch meine eigenen Erfahrungen habe ich leider kein gutes Männerbild, so generell.

Alles wird Vorteile und Nachteile haben.

Dadurch, dass mein Vater wenig präsent war, sich wenig bis gar nie wie ein Mustervater gezeigt hat, wurde ich auch nicht geprägt, hab praktisch solche Erwartungen gar nicht.
Bei einer meiner besten Freundinnen gabs nie einen Mann im Haus, es herrschte ein Matriachat, Ziehmutter, Ziehschwestern, Geborgenheit total, erzählte sie mir.
Man muss mal zurückschauen, was sich früher so tat in Familien und was heute so üblich ist.
Wie gesagt, wenn ich meinen Kindern zusehe, wie die als Eltern agieren, dann denke ich, das Wichtigste und Wesentlichste ist wohl ein Aufwachsen, wo man sich stressfrei entwickeln kann. Kameradschaft und geborgene Liebe daheim, wurlige gestresste Eltern bieten das sicher nicht.
 

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