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Was Liebe so alles kann ...

  • Starter*in Starter*in Mo44
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  • Stichworte (tags) Stichworte (tags)
    liebe
Wenn wir nur die guten Seiten eines Menschen mögen, dann ist es nicht Liebe.
Eigentlich wollte ich erst spontan ein "Danke" unter Deinen Beitrag setzen, aber dann ließ ich mir den Rest durch den Kopf gehen...
Wir müssen seine Schwächen akzeptieren und mit Energie, Geduld und Verständnis dem oder der anderen helfen, sich zu verändern.
Ich würde sagen, nur wenn er das will. Wenn er sich nicht verändern will, weil er gar keine Notwendigkeit sieht (und die sog. "Schwäche" nicht als solche ansieht), dann müssen wir ihn so lassen, wie er ist, denn SO müssen wir ihn lieben, und wir dürfen ja niemals erwarten/erhoffen was-auch-immer, dass er sich ändert. Denn dann würden wir ihn ja bereits nicht mehr so akzeptieren, wenn dieser Änderungsgedanke sich bei uns eingenistet hat. Oder?!

Sorry, aber das ging mir einfach gerade durch den Kopf. Wahrscheinlich habe ich Dich nur missverstanden... 😉
 
A

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Re: Was Liebe so alles kann ...
Was es ist
Erich Fried
Es ist Unsinn -sagt die Vernunft
Es ist was es ist - sagt die Liebe
Es ist Unglück - sagt die Berechnung
Es ist nichts als Schmerz - sagt die Angst
Es ist aussichtslos - sagt die Einsicht
Es ist was es ist - sagt die Liebe
Es ist lächerlich - sagt der Stolz
Es ist leichtsinnig - sagt die Vorsicht
Es ist unmöglich - sagt die Erfahrung
Es ist was es ist - Sagt die Liebe

Lieben heißt leben!!!!
 
Zuletzt bearbeitet:
Liebe lässt selbst kleine Gesten als Geschenk des Himmels erscheinen.
Liebe zeigt dir immer was du fühlst.
Liebe gibt den Menschen neue Namen.
Liebe lässt dich so sein, wie du wirklich bist.
Liebe öffnet dir die Augen zum eigenen Herzen.
 
Liebe ist ohne Worte,
Liebe ist ein Gefühl, das nicht zu beschreiben ist,
Liebe ist echt...klar...rein...ohne Worte

einfach da.

Liebe läßt Dich sein wie Du bist
 
Liebe verändert den Menschen.
Liebe lässt mich meine Umgebung, meine Mitmenschen, ihr und mein Zusammenleben neu erleben und mitfühlen.
Liebe öffnet das Herz nicht nur gegenüber der geliebten Person - sie macht alle meine Gefühle und Empfindungen hochsensibel.
Liebe lässt mich die Schönheiten der Natur neu entdecken.
Liebe lässt mich auch andere Erfahrungen miterleben, Geschichten hören, lässt mich mit anderen Menschen Freude und Trauer mitfühlen.
Liebe verdrängt jeglichen Stumpfsinn aus meinem Leben.
Musik, Filme, Bücher - alles spricht mich mit Liebe im Herzen unendlich mehr an.

Deshalb ist diese Liebe das Schönste, was ich in meinem Leben erfahren habe.
Ich habe ihm dafür gedankt - trotz seines "Neins"
Mein Herz spürt, dass auch er mich gern hat, aber er es nicht zeigen darf.

Und ich liebe ihn noch immer.

Die Hoffnung ist der Regenbogen über den herabstürzenden Bach des Lebens.

Friedrich Nietzsche
 
Zuletzt bearbeitet:
Liebe lies mich wachsen, zu dem was ich heute bin.
Liebe machte aus mir eine Frau, die lachen, tanzen und singen kann.
Der Liebe ist es zu verdanken, dass die Welt so schöne Tage hat.
Nur die Liebe hat die Macht alle Grenzen zu überwinden.
Liebe ist... das warme, schöne, unbeschreibliche Gefühl in mir, das Lächeln in meinem Gesicht, die Blicke für dich, jede Berührung an sich...

http://de.youtube.com/watch?v=eE1YhAPESpk&feature=related
 
Zuletzt bearbeitet:
Wir müssen seine Schwächen akzeptieren und mit Energie, Geduld und Verständnis dem oder der anderen helfen, sich zu verändern.


Hallo Mo... 🙂

Im grossen und ganzen kann ich Dir zustimmen. Was den zitierten Text angeht, sehe ich das aber etwas anders.

In der Liebe "muss" man nie etwas; denn die Liebe genügt der Liebe. Es ist ein Geschenk von mir an einen Menschen, den ich liebe, wenn ich seine Schwächen akzeptiere. Die Schwächen nerven mich dann nicht, sondern gerde das unperfekte ist dass, was diese Person dann für mich so Liebenswert macht. Und verändern sollten wir einen Partner auch nie, denn das kann er nur selbst. Sobald wir, ob mit Liebe oder nicht, einen Menschen zu ändern versuchen, ist es in meinen Augen keine wirkliche Liebe, sondern nur eine Vorstellung wie der andere sein soll.

Wichtig ist gegenseitiger Respekt und Akzeptanz. Dem Gegnüber nie das antun, was einem selbst verletzen würde, ist wohl ein sehr guter Weg.

Lieber Gruss

Soul...
 
Nachdem nohope und Soul sich auf das Zitat (von Thich Nhat Hanh "Die fünf Pfeiler der Weisheit")

"Wahre Liebe beinhaltet ein Gefühl der Verantwortung, den anderen Menschen so anzunehmen, wie er oder sie ist, mit allen Stärken und Schwächen. Wenn wir nur die guten Seiten eines Menschen mögen, dann ist es nicht Liebe. Wir müssen seine Schwächen akzeptieren und mit Energie, Geduld und Verständnis dem oder der anderen helfen, sich zu verändern."

bezogen haben und die Wahl des Wortes "müssen" in Frage stellen, will ich darauf antworten.

Ja wir "müssen" Schwächen akzeptieren. Daran führt kein Weg vorbei, sonst ist es keine Liebe.

Ja, wir "müssen" helfen, wenn der andere sich verändern will, sonst ist es auch keine Liebe.

Wer nur dabei steht und nichts tut, liebt nicht aktiv, sondern lässt nur geschehen.

So ist dieses Zitat für mich zu lesen.

Aber der Empfänger der Botschaft ist das Maß aller Dinge und hier ist offensichtlich ein unterschiedliches Signal angekommen. Ob der numehr 81-jährige Verfasser, ein vietnamesischer buddhistischer Mönch, noch lebt und uns weiterhelfen kann, weiß ich nicht. Ich bin mir gleichwohl sicher, dass er eure Deutung nicht im Sinn hatte. Aber vielleicht ist bei der Übersetzung auch etwas verlorengegangen. Oder der Verlag hat das Zitat gekürzt. Wer weiß! Die "Worte der Achtsamkeit", erschienen im Herder Verlag, sind jedenfalls sehr lesenswert.

Der Frau, die mir das Buch gab, bin ich sehr dankbar für die darin enthaltenen Zeilen über die Liebe.
 
bezogen haben und die Wahl des Wortes "müssen" in Frage stellen, will ich darauf antworten.

Ja wir "müssen" Schwächen akzeptieren. Daran führt kein Weg vorbei, sonst ist es keine Liebe.

Ja, wir "müssen" helfen, wenn der andere sich verändern will, sonst ist es auch keine Liebe.

Wer nur dabei steht und nichts tut, liebt nicht aktiv, sondern lässt nur geschehen.

Ich würde das Buch gerne einmal lesen Mo. 🙂

Das Wort "müssen" hinterlässt in mir trotzdem einen bitteren Nachgeschmack. Gut, dass Du das wollen herausgestrichen hast, denn dies ist sicherlich die Vorrausetzung, dass ich etwas im Gegenüber bewegen kann.

Geschehen lassen ist sicherlich nicht sinnvoll, da man die Pflanze auch giessen sollte, wenn man sie wachsen sehen will. Jedoch "müssen" hört sich für mich erdrückend an. Denn ist die Liebe nicht auch ein Fluss, der niemals enden sollte? Die Liebe ist ja nicht erzwingbar...

Hmmm, gefällt mir diese Diskussion... 🙂

Soul...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja Soul, ich mag solche Diskussionen auch, weil die Sprache das Maß der Kommunikation und auch des Verstehens abseits des Nonverbalen ist. Aber diese Diskussion möchte ich hiermit abschließen, weil sie nicht in diesen von mir eröffneten Thread zum Thema "Was Liebe so alles kann" im Forum "Lichtblicke" gehört.

Müssen bedeutet entgegen der landläufigen Meinung keinen Zwang.

Beispiel gefällig?

Müssen = Notwendigkeit

Die wichtigste Bedeutung von müssen ist "Notwendigkeit":

Ich muss einen Artikel schreiben. = Es ist notwendig, dass ich einen Artikel schreibe.

Ich muss schlafen. = Es ist notwendig, dass ich mich erhole.

Er muss hart arbeiten, um sein Ziel zu erreichen. = Es ist notwendig, dass er hart arbeitet, um sein Ziel zu erreichen.

Zwang besteht nur dann, wenn mit der Notwendigkeit eine für den Empfänger nicht wünschenswerte Folge verknüpft ist.

Beispiel:
"Du musst den Müll runterbringen."

Kann der freundliche Hinweis sein "denn hier stinkt es schon".
Kann eine Auf- oder Einforderung sein "weil wir Arbeitsteilung vereinbart haben" .
Kann ein Hilfersuchen sein "weil ich es derzeit körperlich nicht kann".

Erst mit dem Zusatz des Wortes "SONST" wird eine Folge verknüpft, die dann je nach Auslegung als Zwang empfunden werden kann. Auch gelebte Erfahrungen können dazu führen, dass man mit dem Wort "müssen" gleich eine üble Folge verknüpft. Aber dazu besteht in meinem Zitat überhaupt kein Raum.

Ich kenne Menschen, die schon bei dem Wort "müssen" aufschreien, weil sie ihr eigenes Verhalten überhaupt nicht in Frage stellen wollen. Das kann Unsicherheit oder auch Selbstsucht sein.

Die harsche Auskunft "Ich muss gar nichts - nur sterben muss ich", ist die zwanghafteste Reaktion dieser Menschen sowie sinnentleert und falsch zu gleich.

Man stirbt z.B. nach einem Unfall einfach, weil die biologischen Prozesse des Körpers nicht mehr funktionieren. Ist es aber notwendig nach einem Unfall zu sterben? Wohl kaum!

Es ist für mich notwendig zu essen, zu trinken, zu atmen, zu schlafen etc. und Liebe zu empfinden.

Damit schließt sich der Kreis wieder zum Thema!

(Wenn jemand Spaß daran hat, sich über die Sprache oder über Zwang auszutauschen, dann sollten wir es tun, aber nicht in diesem Thread und nicht in diesem Unterforum.)😉

mo44
 

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