Chakuza1984
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Hallo alle zusammen!
Ich schreibe heute weil ich mir verstärkt Sorgen um die junge Existenz meiner Mutter mache die mich heute abend verzweifelt angerufen hat und hoffe jemand von euch hat Ratschläge was sie tun kann... 🙁
Meine Mutter hat sich vor kurzem mit einem eigenen Hundesalon selbstständig gemacht nachdem sie von der ARGE aufgrund diverser Vorerkrankungen ( Herzinfarkt, Bandenscheibenvorfall, Depressionen) zwangsverrentet wurde (EU Rente durch die LVA). Eine Bekannte hatte ihr den Tipp gegeben, nachdem sie erfahren hatte dass eine Hundefriseurin hier in Bremerhaven ihren Laden aufgeben will. Kurzerhand in Eigenregie hatte meine Mutter sich dort gemeldet und eine Übereinkunft mit der Vermieterin getroffen, sie konnte den Laden so wie er ist übernehmen. Als sie kurzdaraufhin zur Arbeitsagentur ging, um dies ihrer Jobvermittlerin zu unterbreiten sagte man ihr aber, dass sie keinerlei staatliche Förderung zu erwarten hätte, da dieses Konzept nicht durchdacht sei. Dabei ist meine Mutter gelernte Hundefriseurin, war früher bereits mit einem eigenen Laden selbstständig und versteht auch etwas von ihrem Handwerk.
Anfangs versicherte man ihr, dass ihr gesetzlich weiterhin 6 Monate Leistungen nach dem zweiten Sozialgesetzbuch zustünden, also der reguläre Arbeitslosengeld II Regelsatz. Sie wurde zum Schritt der Selbstständigkeit quasi gezwungen, da man sie von Seiten der Arbeitsagentur auch nach der Genehmigung der EU-Rente durch die LVA weiterhin schikanierte, sie wurde trotz allem von der Arbeitsagentur weiterhin willkürlich zu Terminen aufgefordert, es wurden sogenannte weitere "hausinterne Gutachten" seitens der Agentur gestellt (wo der Hilfebedürftige keine Einspruchsmöglichkeiten gegen hat) wo man ihr von amtsärztlicher Seite bescheinigte dass sie mindestens 6-7 Stunden pro Tag arbeiten gehen könne und so sah meine Mutter dies als einzigsten Ausweg um dieser Amtswillkür zu enfliehen.
Es war von Anfang an klar dass der Anfang für sie nicht gerade einfach werden würde, vor allem da sie keinerlei Förderung bewilligt bekam. Anfangs lief das Geschäft noch recht gut, aber es war uns allen bewusst dass dies spätestens zum Herbst hin abflauen würde. Mittlerweile sieht die Auftragslage recht bescheiden aus, und wir alle rätseln nun was wir da tun könnten... 🙁 Weiß irgendwer von euch einen Rat an welche Stelle man sich wenden könnte gerade in Bezug auf die Willkür der Arbeitsagentur? Meine Mutter möchte doch mit ihren 52 Jahren noch arbeiten, nochmal die Chance zu bekommen einen eigenen Hundesalon zu führen war immer nochmal ihr größter Traum gewesen und sie hat tierische Angst davor was passiert wenn sie den Laden schließen muss und sie wieder "im Dienste der Arbeitsagentur" steht, was ich bestens nachvollziehen kann, denn ihre Jobvermittlerin scheint es nicht gerade bestens mit ihr zu meinen, wollte sie in der Vergangenheit bereits lieber in einem 1 €-Job als sonstwo sehen... 🙁
Von daher konkret meine Frage: Hat jemand von euch Tipps, Anlaufadressen oder Ratschläge was man in diesem Fall machen könnte? Wie kann man sich zur Wehr setzen dass sie ggf doch noch staatlicher Förderung unterhält? Aktuell ist es so, dass ihre einzigsten Einnahmen die bereits halbierte EU Rente ist ( 154 Euro) und dass ihr bis Anfang nächstens Jahres die Krankenversicherung noch finanziert wird. Wenn es aber so wie bis jetzt weitergeht ist sie bis dahin längst mit dem Laden über Kopf gegangen... 🙁
Wäre für jede Hilfe ausgesprochen dankbar denn ich würde ihr diesbezüglich gerne helfen. Danke euch im vorraus!
Chaky
Ich schreibe heute weil ich mir verstärkt Sorgen um die junge Existenz meiner Mutter mache die mich heute abend verzweifelt angerufen hat und hoffe jemand von euch hat Ratschläge was sie tun kann... 🙁
Meine Mutter hat sich vor kurzem mit einem eigenen Hundesalon selbstständig gemacht nachdem sie von der ARGE aufgrund diverser Vorerkrankungen ( Herzinfarkt, Bandenscheibenvorfall, Depressionen) zwangsverrentet wurde (EU Rente durch die LVA). Eine Bekannte hatte ihr den Tipp gegeben, nachdem sie erfahren hatte dass eine Hundefriseurin hier in Bremerhaven ihren Laden aufgeben will. Kurzerhand in Eigenregie hatte meine Mutter sich dort gemeldet und eine Übereinkunft mit der Vermieterin getroffen, sie konnte den Laden so wie er ist übernehmen. Als sie kurzdaraufhin zur Arbeitsagentur ging, um dies ihrer Jobvermittlerin zu unterbreiten sagte man ihr aber, dass sie keinerlei staatliche Förderung zu erwarten hätte, da dieses Konzept nicht durchdacht sei. Dabei ist meine Mutter gelernte Hundefriseurin, war früher bereits mit einem eigenen Laden selbstständig und versteht auch etwas von ihrem Handwerk.
Anfangs versicherte man ihr, dass ihr gesetzlich weiterhin 6 Monate Leistungen nach dem zweiten Sozialgesetzbuch zustünden, also der reguläre Arbeitslosengeld II Regelsatz. Sie wurde zum Schritt der Selbstständigkeit quasi gezwungen, da man sie von Seiten der Arbeitsagentur auch nach der Genehmigung der EU-Rente durch die LVA weiterhin schikanierte, sie wurde trotz allem von der Arbeitsagentur weiterhin willkürlich zu Terminen aufgefordert, es wurden sogenannte weitere "hausinterne Gutachten" seitens der Agentur gestellt (wo der Hilfebedürftige keine Einspruchsmöglichkeiten gegen hat) wo man ihr von amtsärztlicher Seite bescheinigte dass sie mindestens 6-7 Stunden pro Tag arbeiten gehen könne und so sah meine Mutter dies als einzigsten Ausweg um dieser Amtswillkür zu enfliehen.
Es war von Anfang an klar dass der Anfang für sie nicht gerade einfach werden würde, vor allem da sie keinerlei Förderung bewilligt bekam. Anfangs lief das Geschäft noch recht gut, aber es war uns allen bewusst dass dies spätestens zum Herbst hin abflauen würde. Mittlerweile sieht die Auftragslage recht bescheiden aus, und wir alle rätseln nun was wir da tun könnten... 🙁 Weiß irgendwer von euch einen Rat an welche Stelle man sich wenden könnte gerade in Bezug auf die Willkür der Arbeitsagentur? Meine Mutter möchte doch mit ihren 52 Jahren noch arbeiten, nochmal die Chance zu bekommen einen eigenen Hundesalon zu führen war immer nochmal ihr größter Traum gewesen und sie hat tierische Angst davor was passiert wenn sie den Laden schließen muss und sie wieder "im Dienste der Arbeitsagentur" steht, was ich bestens nachvollziehen kann, denn ihre Jobvermittlerin scheint es nicht gerade bestens mit ihr zu meinen, wollte sie in der Vergangenheit bereits lieber in einem 1 €-Job als sonstwo sehen... 🙁
Von daher konkret meine Frage: Hat jemand von euch Tipps, Anlaufadressen oder Ratschläge was man in diesem Fall machen könnte? Wie kann man sich zur Wehr setzen dass sie ggf doch noch staatlicher Förderung unterhält? Aktuell ist es so, dass ihre einzigsten Einnahmen die bereits halbierte EU Rente ist ( 154 Euro) und dass ihr bis Anfang nächstens Jahres die Krankenversicherung noch finanziert wird. Wenn es aber so wie bis jetzt weitergeht ist sie bis dahin längst mit dem Laden über Kopf gegangen... 🙁
Wäre für jede Hilfe ausgesprochen dankbar denn ich würde ihr diesbezüglich gerne helfen. Danke euch im vorraus!
Chaky