K
Katze089
Gast
Hallo!
Ich bin durch Zufall auf das Forum gekommen und hoffe, dass jemand einen schlauen Rat für mich hat und bereit ist, sich den Roman hier durchzulesen!
Momentan studiere ich an einer dualen Hochschule Soziale Arbeit, bin jetzt im 2.Semester und merke, wie unglücklich ich bin!
Ich habe meine Praxisstelle in einer psychiatrischen Klinik, habe davor ein FSJ, ebenfalls in einer Psychiatrie absolivert. Das FSJ hat mir so gut gefallen, der Patientenkontakt, der medizinische Hintergrund, alles einfach, ich fand es total toll. Durch Zufall bin ich an den Ausbildungsplatz gekommen, hatte gleichzeitig einen Ausbildungsplatz an einer Krankenpflegeschule sicher und war wirklich mit mir am kämpfen, für was ich mich entscheiden soll.
Hab mich dann mit wirklich viel gutem ZUreden für das Studium entschieden und seit Anfang diesen Jahres merke ich, wie ich zunehmend in ne Art depressive Phase rutsche...
Die Arbeit gefällt mir garnicht, sowohl, was ich bisher machen durfte, als auch das, was ich bei den ausgelernten Sozialarbeitern sehe. Im Nachhinein ärgere ich mich so sehr über mich selbst, dass ich nicht auseinanderhalten konnte, was ich während meines FSJ'S gemacht habe und das, was ein Sozialarbeiter macht. Während meiner ersten Praxisphase hatte ich tagtäglich Heulkrämpfe, wenn ich mitm Auto hingefahren bin, wenn ich allein im Büro gesessen war und wenn ich an die Zeit gedacht habe, die ich dort noch verbringen muss... Während des FSJ'S hatte ich viel mehr Patientenkontakt, jetzt bin ich nur am Telefonieren, Berichte schreiben oder Rentenversicherungsanträge ausfüllen und hocke allein im Büro. Mir fehlt einfach so diese Teamarbeit, dieses "rumwuseln", dieses immer für den Patienten da sein. Als Pädagoge ist mir das alles einfach viel zu oberflächlich und ich bin nicht unmittelbar am Genesungsprozess des Patienten beteiligt, es ist so, dass, auch wenns böse klingt, ich eigentlich nur dafür da bin, das Leben des Klienten, dass er nicht auf die Reihe bekommt, für ihn von heut auf morgen wieder zu richten und das ist auch ein Punkt, was mich an der ganzen Sache so demotiviert.
Ich kann mir auch nicht vorstellen, in einem Heim für betreutes Wohnen zu arbeiten, ich liebe die Krankenhausatmosphäre (mag komisch klingen, is aber so) und ich beneide alles, was die Pflege in meiner Klinik machen darf, während ich bei der Übergabe sitze und vor mich hinstarre.
Die Pflege ist IMMER da, ich finde auch Schichtdienst nicht schlimm, ich kann mir zwar vorstellen, dass man nach 20 Jahren anders darüber spricht aber ich finde ihn bisher sehr angenehm, jeden Tag um die gleiche Uhrzeit zur Arbeit zu gehen, nervt mich jetzt schon!
Jetzt weiß ich nicht, wie das für einen Aussenstehenden, der das hier liest, klingt, ich habe Angst, dass ich mein Studium aus einer Laune heraus und zu "emotionallastig" abbreche aber ich weiß, dass ich diesen Beruf nicht machen will, ich hab zwar gehört, dass man nach drei Semestern durch eine zusätzliche Prüfung Erzieher ist aber das kann ich mir irgendwie nicht vorstellen, dass ich nach eineinhalb Jahren das Gleiche machen darf, wie andere, die vier oder fünf Jahre Ausbildung hinter sich haben, außderdem will ich in dem Beruf eh nicht arbeiten...Ich bin einfach völlig mit den Nerven am Ende. Wenn, könnte ich die Ausbildung erst nächstes Jahr anfangen, da gäbe es auch die Möglichkeit, an einer FH ein duales Studium zu machen, womit man dann Krankenschwester mit einem BA wäre aber ob ich dann dafür einen Ausbildungsplatz bekomme, ist die andere Frage.
Also, was denkt ihr und was würdest ihr, die vielleicht schon mehr Erfahrung haben (bin 21), machen? Ich habe auch die Angst, dass ich dadurch meinen Lebenslauf "verhunze", reagiere ich übertrieben oder sollte ich mir nicht so viel Gedanken machen? Ich meine, ich bin ja froh, dass ich schon so "früh" bemerkt habe, dass dieser Beruf nichts für mich ist aber soll ich mich die zwei Jahre jetzt noch durchkämpfen?
Schonmal danke für Antworten und Kommentare!
Ich bin durch Zufall auf das Forum gekommen und hoffe, dass jemand einen schlauen Rat für mich hat und bereit ist, sich den Roman hier durchzulesen!
Momentan studiere ich an einer dualen Hochschule Soziale Arbeit, bin jetzt im 2.Semester und merke, wie unglücklich ich bin!
Ich habe meine Praxisstelle in einer psychiatrischen Klinik, habe davor ein FSJ, ebenfalls in einer Psychiatrie absolivert. Das FSJ hat mir so gut gefallen, der Patientenkontakt, der medizinische Hintergrund, alles einfach, ich fand es total toll. Durch Zufall bin ich an den Ausbildungsplatz gekommen, hatte gleichzeitig einen Ausbildungsplatz an einer Krankenpflegeschule sicher und war wirklich mit mir am kämpfen, für was ich mich entscheiden soll.
Hab mich dann mit wirklich viel gutem ZUreden für das Studium entschieden und seit Anfang diesen Jahres merke ich, wie ich zunehmend in ne Art depressive Phase rutsche...
Die Arbeit gefällt mir garnicht, sowohl, was ich bisher machen durfte, als auch das, was ich bei den ausgelernten Sozialarbeitern sehe. Im Nachhinein ärgere ich mich so sehr über mich selbst, dass ich nicht auseinanderhalten konnte, was ich während meines FSJ'S gemacht habe und das, was ein Sozialarbeiter macht. Während meiner ersten Praxisphase hatte ich tagtäglich Heulkrämpfe, wenn ich mitm Auto hingefahren bin, wenn ich allein im Büro gesessen war und wenn ich an die Zeit gedacht habe, die ich dort noch verbringen muss... Während des FSJ'S hatte ich viel mehr Patientenkontakt, jetzt bin ich nur am Telefonieren, Berichte schreiben oder Rentenversicherungsanträge ausfüllen und hocke allein im Büro. Mir fehlt einfach so diese Teamarbeit, dieses "rumwuseln", dieses immer für den Patienten da sein. Als Pädagoge ist mir das alles einfach viel zu oberflächlich und ich bin nicht unmittelbar am Genesungsprozess des Patienten beteiligt, es ist so, dass, auch wenns böse klingt, ich eigentlich nur dafür da bin, das Leben des Klienten, dass er nicht auf die Reihe bekommt, für ihn von heut auf morgen wieder zu richten und das ist auch ein Punkt, was mich an der ganzen Sache so demotiviert.
Ich kann mir auch nicht vorstellen, in einem Heim für betreutes Wohnen zu arbeiten, ich liebe die Krankenhausatmosphäre (mag komisch klingen, is aber so) und ich beneide alles, was die Pflege in meiner Klinik machen darf, während ich bei der Übergabe sitze und vor mich hinstarre.
Die Pflege ist IMMER da, ich finde auch Schichtdienst nicht schlimm, ich kann mir zwar vorstellen, dass man nach 20 Jahren anders darüber spricht aber ich finde ihn bisher sehr angenehm, jeden Tag um die gleiche Uhrzeit zur Arbeit zu gehen, nervt mich jetzt schon!
Jetzt weiß ich nicht, wie das für einen Aussenstehenden, der das hier liest, klingt, ich habe Angst, dass ich mein Studium aus einer Laune heraus und zu "emotionallastig" abbreche aber ich weiß, dass ich diesen Beruf nicht machen will, ich hab zwar gehört, dass man nach drei Semestern durch eine zusätzliche Prüfung Erzieher ist aber das kann ich mir irgendwie nicht vorstellen, dass ich nach eineinhalb Jahren das Gleiche machen darf, wie andere, die vier oder fünf Jahre Ausbildung hinter sich haben, außderdem will ich in dem Beruf eh nicht arbeiten...Ich bin einfach völlig mit den Nerven am Ende. Wenn, könnte ich die Ausbildung erst nächstes Jahr anfangen, da gäbe es auch die Möglichkeit, an einer FH ein duales Studium zu machen, womit man dann Krankenschwester mit einem BA wäre aber ob ich dann dafür einen Ausbildungsplatz bekomme, ist die andere Frage.
Also, was denkt ihr und was würdest ihr, die vielleicht schon mehr Erfahrung haben (bin 21), machen? Ich habe auch die Angst, dass ich dadurch meinen Lebenslauf "verhunze", reagiere ich übertrieben oder sollte ich mir nicht so viel Gedanken machen? Ich meine, ich bin ja froh, dass ich schon so "früh" bemerkt habe, dass dieser Beruf nichts für mich ist aber soll ich mich die zwei Jahre jetzt noch durchkämpfen?
Schonmal danke für Antworten und Kommentare!