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Was jetzt

M

mk23

Gast
hallo zusammen,
ich weiss dasses kein patentrezept geben wird was mir hilft, aber vielleicht könnt ihr mir ja ein paar tips geben.

ich einige probleme, die ich irgendwie in den griff kriegen sollte.
ich bin und fühl mich daher sehr einsam. ich habe einen mitbewohner, der nur unter der woche da ist, und den ich zu nichts animiert bekomme. meine "freunde" (die ich an an zwei fingern anbzählen kann) haben momentan nur am wochenende zeit, wenn überhaupt, meine familie is weit weg und meine ex-freundin hat mich vor 2 monate verlassen.
ich habe mir das innenband in meime knie gerissen, und sitze eigentlich seid 3 wochen alleine zuhause rum. egal wen ich anrufe, man hat keine zeit.
habe grade mal wieder probleme im job, und somit auch auf meinem konto.
mein grösstes problem ist es, das ich keinerlei vorstellungen mehr vom leben habe, ich habe kein lust auf irgendwas, noch nicht mal lust lustlos zu sein, weiss aber auchnicht was ich sonst machen soll, also zock ich, trinke, rauche, glotz tv oder versuche n bislle gitarre zu spielen.
hab versucht mich ein wenig aufzuraffen, und habe nach einer neuen arbeit gesucht, da mich mein momentaner job nicht im geringsten befriedigt. gefunden habe ich nichts, ich muss mir also was neues überlegen.
meine momentane depresive stimmung zu allem und jedem macht es mir nicht gerade leicht mich auf irgendwas zu konzentrieren, genauswenig wie irgend etwas neues zu finden.

wo finde ich neue menschen mit denen ich mich austauschen kann, wie soll ich mein lebensgefühl finden, was fange ich an mit meinem leben, wie bekomme ich wieder alles auf die reihe, und wo fange ich an ?

mein bisherigen versuche waren leider alle nichts. ich war am wochenende alleine weg, da hab ich nur menschen knenngelernt, mit denne ich so rein gar nix zu tun haben will, war bei so einem wir treffen uns und kochen zusammen gruppe, die waren alle 40 und ich bin 22, nicht dasses nicht nett gewesen wäre, aber ist halt nicht gerade das was ich brauche. auf arbeit gibt es leider ebenfalls niemaden mit dem ich was anfangen könnte.
ich bin nicht wählerisch, und auch nicht verschlossen, meine tür steht offen, ich bin nur etwas vorsichtig geworden.

meine depresive stimmung der ganzen woche bekomme ich abends nur weg indem ich mir gute musik anhöre und n flasche wein in mich reinschütt, dann bin ich so halbwegs ausgelassen, und kann weggehn, ohne jedem auf den sack zu gehn. im späteren verlauf des abend hingenen rächt es sich dann, und ich bin betrunken und laber jeden voll.

ich habe keine ahnung mehr, ich habe schon viel durchgemacht, und viel überlebt, aber das nur rumsitzen, und auf was warten bringt mich innerlich um, wenn ich daann was veruche und es klappt mal wieder nicht, komme ich mir noch beschissener vor wie vorher, und langsam mach ich mir auch schon gedanken darüber ob ich nicht zuviel trinke.

nebenbei hab ich noch ne scheiss kindheit zu verarbeiten, wegen der ich
vor 4 wochen beim so einem psychodoktor war, der mich einstufen sollte, und der meinte meine probleme seien nicht akut und meine kasse zahlt somit eine behandlung nicht, da ich pleite bin kann ich mir eine behandlung beim psychologen also auch nicht leisten.

langsam frage ich mich was ich hier eigentlich noch mache, ich sehe keinen sinn mehr in meinem leben, möchte es aber auch nicht wegwerfen.

vielleicht wisst ihr mir ja rat, danke schon mal im verraus.
 

Hallo mk23,

schau mal hier: Was jetzt. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Also vorab, ich bin auch 22ig, habe aber in Bereich Psychopharmaka und psychische Leiden ziemlich viel Grundwissen.

Vorab zu deiner Diagnostik:
Das ist ein klarer Fall von "Wochenenddepression". Dies tritt, wie der Name shcon sagt, auch bei Berufsleuten, und sozial aktiven menschen häufig ein. Die Symthome bei Berufsleuten sind immer die Selben. (Ich weiss das du momentan nicht arbeitest, aber die Erklährung ist so einfacher) Die Berufsleute gehen zwar nicht unbedingt gerne zur Arbeit, also nicht kollektiv gesehen, aber sie sind einigermassen zufrieden. Wie jeder andere freut sich ein solcher Menshc tierisch aufs Wochenende. Aber wenns dass da ist, versinkt man in ein ziemlich tiefes Loch.
Grundsätzlich ist zu erwähnen, dass jeder Mensch, der eine längere oder kürzere Zeit nicht arbeitet oder arbeiten kann gefährdet, in ein solches Loch zu fallen. Gefühle wie Sozialer abstieg oder Ausschluss sind da nicht selten. Anzeichen von sozial phobischen gefühlen drängen sich teilweise sogar auf. Diese anzeichen können bereits ab der zweiten Woche der Erwerbslosikeit auftreten, wie auch erst nach einigen Monaten. Die Lustlosikeit ist, an allem wo man sich bewegen muss nimmt rapide zu und man "vegetiert" quasi vor sich hin.

Allgemein würde ich an deiner Stelle, welche doch ziemlich verfahren scheint, mit dir übereinkommen, dass du 2 mal in der Woche etwas unternimmst. Etwa einen längeren Spaziergang oder ins Hallenbad, ins Kino usw. Was auch immer. 2 mal! und an diesen 2 Tagen bleibst du Trocken. Und wenn es nicht geht, bleibst du immerhin für die 2 Stunden trocken. Eventuell knüpfst du neue Kontakte. Vielleicht sitzt ein hübsches Mädel auf ner Bank. Du kannst sie ansprechen, fragen wie sie heisst. Oder sie auch nur anschauen beim Vorbeigehen. In jedem Fall hast du was erlebt. Egal wie dus machst. Geh vor die Türe und zeig dich!

Das wars auch schonwieder
SchwarzeElfe
 

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