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Was ist zielführender: Weiterbildung oder Studium?

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Ich bin gerade seit circa zwei Jahren arbeitslos. Das hat viele Gründe, sicherlich keine Faulheit. Bevor das dritte Jahr an Arbeitslosigkeit beginnt, möchte ich meine Berufschancen verbessern. Bisher gibt es bei nämlich auch Absagen wegen dem beruflichen Ausbildungsgrad. Da ich meine Ängste nicht in den Griff kriege, fokussiere ich mich quasi immer auf die Sachen, zu denen ich theoretisch fähig bin, aber für die mir ein passender Abschluss fehlt. Ich habe etwas Angst vor einer weiteren Lernphase, dass es danach wieder so ist und ich immer noch nicht weiß, wohin ich eigentlich gehen möchte.

Vor allem möchte ich deswegen eigentlich nicht so lange studieren oder Weiterbildung machen. Meine Hoffnung ist, dass ich jederzeit für einen Job abspringen kann. Ich glaube nämlich, dass mir eine richtige Tätigkeit mehr bringt als Theorie und Praktika. Auch wenn ich merke, dass ich von disen beiden Sachen mehr brauche. Es ist irgendwie so ein Kreis geworden: zum Studieren brauche ich Praxiserfahrung, um meine Nerven zu beruhigen und zu wissen, wohin ich möchte; für eine Weiterbildung fehlt mir auch Praxiserfahrung, um zu wissen, worauf ich mich konzentrieren sollte und möchte bei der Auswahl eines Kurses; beim Praktikum in den relevanten Bereichen verzweifle ich schnell und wechsle sofort die Richtung, weil ich das Gefühl habe, mir fehlt theoretisches Wissen und ich danach immer noch keine Chance auf dem Arbeitsmarkt habe.

Das Studium wäre prinzipiell am einfachsten, weil es überall anerkannt wird. Meine Ängste und Burn Out arbeite ich aber gerade immer noch ab... ich habe keine Lust, irgendwann mal richtig krank zu sein. Ich überlege, in einen neuen Bereich zu gehen, aber dafür drei Jahre mindestens und nicht zu wissen, wie es dann weitergeht... Oh mann... Mir steht die Lernerei auch wirklich bis oben hin. Mein Schädel ist voll, ich kann mir kaum noch etwas merken.

Bei den Weiterbildungen könnte mir das Amt helfen. Aber die Richtung ist mir nicht klar, die seriösen und scheinbar guten Kurse gehen auch lange und ich kriege von den meisten Anbietern kaum Infos zum Inhalt und zum Abschluss. Das macht mich auch nervös und jetzt ist es schon Ende Mai... Für eine Ausbildung ist es wohl auch zu spät, aber ich habe nichts passendes für mich gefunden.

Praktika sind eigentlich immer ganz nett. Gerade, weil ich durch den Stress eine lange Ruhephase hatte und erst eines in der gesamten Zeit gemacht habe. Endete leider schlecht und ich traute mir noch weniger zu. Ich hatte gehofft, durch Zwang in einem Job, mich mit Aufgaben beschäftigen zu müssen, meine Angst zu überwinden. Aber ich fand leider in der Zeit keinen Job. Mir fehlt der passende Abschluss und die Berufserfahrung. Ich könnte jetzt noch ein paar Praktika machen, aber ich will meinen Eltern nicht schon wieder ein Jahr an der Backe hängen und am Ende vielleicht wieder so verwirrt und orientierungslos sein. Ich denke immer: "Wenn ich jetzt ein Praktikum habe, kriege ich vielleicht doch einen Job!". Aber dann traue ich mich wieder nicht, weil ich dann vielleicht negative Aspekte des Berufs kennen lerne und Panik kriege.

Es ist echt zum Heulen...
 
Ich sehe bei deiner Karriereplanung keine klare Linie.
Das ist genau wie man das NICHT tun sollte. Chaos pur.

Du willst eine Weiterbildung, aber die Richtung ist unklar.
Du willst ein Studium, fürchtest aber Burn-Out.

Das kling irgendwie nach wash mich aber mach mich nicht nass.

Aneignung von Qualifikationen ist eine anstrengende Zeit im Leben und ist oft mit Entbehrungen verbunden.
 
Ich bin gerade seit circa zwei Jahren arbeitslos. Das hat viele Gründe, sicherlich keine Faulheit. Bevor das dritte Jahr an Arbeitslosigkeit beginnt, möchte ich meine Berufschancen verbessern. Bisher gibt es bei nämlich auch Absagen wegen dem beruflichen Ausbildungsgrad. Da ich meine Ängste nicht in den Griff kriege, fokussiere ich mich quasi immer auf die Sachen, zu denen ich theoretisch fähig bin, aber für die mir ein passender Abschluss fehlt. Ich habe etwas Angst vor einer weiteren Lernphase, dass es danach wieder so ist und ich immer noch nicht weiß, wohin ich eigentlich gehen möchte.

Moin

wie alt bist du und welchen Ausbildungsstand hast du ?

Und wenn du immer nur negativ an neue Möglichkeiten ran gehst, wirst du nur sehr schwer einen passenden Beruf finden.

Leben ist nun mal lebensgefährlich und kein Ponyhof.

Denk mal positiv !!!!!
 
Bin bald 28 und habe einen Bachelor. Bei mir geht es vor allem Nuancen und Zeitdruck. Ich habe ständig Antriebsprobleme, sodass meine Veränderungen immer in eine Zeit fallen, bei der solche Entscheidungen fast schon dringend werden (kurz vor den Studienbewerbungen). Manchmal atme ich auf, weil ich glaube, es hat sich etwas geändert. Allerdings können mich dann Kleinigkeiten nervös machen oder aus der Bahn werfen.
 
Dann überlegst du, einen Master zu machen oder möchtest du etwas anderes studieren?

Ich sehe da wenig Chancen, solange du deine Probleme mit den Ängsten nicht gelöst hast. Einen Schritt vor dem nächsten zu machen, erscheint mir sinnvoll, auch wenn es länger dauern sollte.

Aber wenn du gestärkt daraus hervorgehst und dir die Zeit nimmst, die du brauchst, dann wirst du es später schaffen. Du bist fast 28 und hast entgegen diener Wahrnehmung noch sehr viel Zeit, etwas zu erreichen.
 

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