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Was ist mit mir los?

Sopia198

Neues Mitglied
Hallo ihr da draußen
Ich weiss nicht was mit mir los ist... In meinem Kopf ist alles so leer, und dennoch zerbreche ich ihn mir jeden Tag mit tausenden Gedanken. Ich erwische mich manchmal selber dabei wie ich in einem kurzen Moment total glücklich bin, zb. Weil mein freund mal etwas schönes macht/sagt. Und sofort kommen wieder die negativen Gedanken die mir alles ausreden und alles hinterlistig aussehen lassen. Ich kann nie, wirklich, ich erinnere mich nicht daran dass ich je mals einen ganzen Tag lang annähernd gute Laune hatte. Ich kann einfach nicht glücklich sein.
Ich bin noch sehr jung, grade mal 17 Jahre alt, aber ich musste schon sehr viel durchmachen, und komme mir vor wie eine alte Seele im zu jungen Körper. Ich hatte bis vor ca 1 monat über 2/3 Jahre ein großes aggresionsproblem, jetzt habe ich nicht mal mehr die Kraft mich über etwas aufzuregen.
Ich war 1 Jahr Zuhause, weder Schule, Arbeit oder Freunde. Nur Zuhause. Jeden Tag. Jetzt arbeite ich seit September den ganzen lieben tag lang, habe eine Schichtzeit von knapp 11 Stunden.
Kann es daran liegen? Kann es sein dass es mich unbewusst überfordert?
Ich weiss es nicht.
Ich weiss auch nicht was ich hiermit eigentlich ausdrücken will. Ich hoffe jemand hier kennt das und kann mir erzählen wie er damit umgeht.
Dankeschön
 
A

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Re: Was ist mit mir los?
Doch, Deine Zeilen werden gelesen und Du wirst auch gehört. Aber manchmal braucht es auch Geduld, um seine nächsten Schritte besser einschätzen und planen zu können. Immerhin haben zum aktuellen Zeitpunkt schon 23 User Deine Beiträge gelesen.

Also: hab etwas Geduld, damit man Dir etwas in Ruhe schreiben kann. :blume:
 
Hallo,
ja klar hört dir jemand und wie du siehst schreibt dir sogar noch jemand. Vielleicht ein kleiner Tipp: Das ist hier ein Forum und da kann eine Antwort schon mal Stunden oder gar Tage dauern. Das liegt also nicht an dir oder deiner Geschichte.

Beim durchlesen deines Posts kam mir als erstes der Gedanke, dir fehlt eine stabile Basis. Daher hast du meist keine gute Laune bzw. bist nicht glücklich. In manchen Momenten z.B. wenn dein Freund etwas Schöne macht/sagt puscht dich das nach oben und leider fällst du anschließend auch schnell wieder nach unten. Dein Aggressionsproblem und die Auswirkungen von 1 Jahr zu Hause deuten für mich ebenfalls in diese Richtung.

Kommt das in etwa hin? Was denkst du eigentlich über dich? Wie sehr kannst du dich selbst leiden?
 
Hallo Sophia,

jetzt habe ich Deine Zeilen gelesen. Es ist nicht leicht, einer 17-jährigen etwas zu schreiben, denn manche Deiner Fragen und Probleme hängen zu einem Teil mit Deinem Alter und der Entwicklungsphase ab, in der Du Dich befindest. Das bedeutet nicht, dass Du nicht ernst zu nehmen bist, ganz sicher nicht. Aber manche Gefühle sind in dieser Lebensphase erfahrungsgemäß etwas schwerer zu handlen und von einer Intensität, die Dich und auch Deine Umwelt schnell überfordern können. Dann ist Verständnis und eben Geduld gefragt und diese beiden sind wiederum in dieser Phase oft Mangelware auf allen Seiten.

Nein, ich will Deine Fragen nicht abtun oder "wegreden", aber ich möchte Dich bitte, Dir die Lektion "Geduld" Deines Lebens in diesem Augenblick anzusehen und sie anzunehmen. Du zeigst eindrucksvoll, in dem Du hier schreibst, dass Du gelernt hast, einen Teil Deiner Gefühle zu "kanalisieren" und mit ihnen konstruktiv umzugehen. Das sind Schritte in die richtige Richtung.

Du schreibst, dass Du ein "Aggressionsproblem" über mehrere Jahre hattest. Deine Wut ist ein Gefühl, dass in Dir Kraftreserven wachruft, damit Du besser kämpfen oder auch wegrennen kannst, je nach dem, was sinnvoller ist. Aber Wut zehrt Deinen Körper aus, reduziert die Lernfähigkeit und auch Deine Kreativität leidet darunter. Kein Wunder, wenn Du körperlich fertig bist. Hat sich denn bei den Ursachen für Deine Wut etwas geändert? Sind die Umstände Deines Lebens anders geworden?

Worin siehst Du die Ursachen Deiner "Alarmstimmung"? Sind das innere oder äußere Gründe?

Du arbeitest 11 Stunden am Tag im Schichtbetrieb? Laut Arbeitszeitgesetz sind maximal 10 Stunden erlaubt und dieser Wert darf ohne Ruhezeiten in keinem Fall überschritten werden. Die Regelarbeitszeit von 8 Stunden sollte eingehalten werden. Die mehr geleisteten Stunden müssen dann innerhalb von ca. 6 Monaten durch mehr Freizeit ausgeglichen werden.
Natürlich kann Dich auch diese starke Belastung ziemlich "schaffen" und wenn Du "platt" bist, wundert das niemanden. Trotzdem wächst Du natürlich auch an Deinen Herausforderungen und über einen gewissen Zeitraum "ran zu klotzen" und seine Grenzen auszutesten, ist durchaus sinnvoll, aber es darf Dich nicht krank machen oder ausbeuten. Als ich in Deinem Alter war, musste ich in meiner Lehre über Wochen wegen einer Überschwemmung zwischen 12-14 Stunden arbeiten, weil es einfach notwendig war. Da war mir oft nur noch zum Heulen zumute, aber dies ertragen und durchgestanden zu haben, war auch eine wichtige Erfahrung für mich. Allerdings erst hinterher 😀. Wenn Du fast ein Jahr recht wenig getan hast, dann ist das ein Sprung auf 150% (ist nur geschätzt, nachrechnen zwecklos) und das "schlaucht" einen ziemlich. Hab also auch hier Geduld mit Dir und prüfe, ob diese 11 Stunden wirklich notwendig sind und Du nicht "ausgebeutet" wirst.

Was Du mit Deinen Zeilen ausdrücken willst? Es liest sich, als ob Du etwas "aus dem letzten Loch pfeifst" und das ist auch ein Warnsignal. Sich zu fordern ist ok, aber eine Überforderung schadet, sieh also genau hin. Auch mit 17 hast Du das Recht "Nein" zu sagen oder andere Lösungen nehmen den Druck etwas von Dir. Geh gut mit Dir um, Du musst es noch eine Weile mit Dir aushalten. 🙂

Habe ich damit mein Interesse an Dir bewiesen? Ja, ich weiß, so einfach komme ich aus der Nummer nicht raus. 😀 Na denn, mal sehen, was daraus wird.

LG
GrayBear
 
Hi,
wir sind alle erschöpft von Problemen, Sorgen, Ängsten und Zweifeln. Keiner da, der uns sagt wir wundervoll wir sind. Wir fühlen uns nicht mehr heimisch auf unserem eigenen Planeten. Ist da nicht eine große Sehnsucht? Die Sehnsucht nach Ruhe und Frieden, der du dich angenähert hast, als du das Haus nicht mehr verlassen hast. Wir sind daran in dieser schnellen Zeit zu üben unseren Geist zu beruhigen. Gedanken einfach Gedanken sein zu lassen, um in der ganzen Unruhe den Frieden in uns wiederzufinden.

Du kannst hier lesen, wie viele davon betroffen sind. Es ist ein Thema der ganzen Menschheit, eine schöne Entwicklung für den wirklichen Frieden auf der Erde. Nachdem wir geschlafen haben, müssen wir alle unsere Hausaufgaben machen, gut zu uns sein, uns öfter mal eine Freude machen, das was uns nicht gut tut wegzulassen und das, was uns gut tut zu fördern. Ein bisschen so zu werden, wie man als Kind war. Naiv, neugierig, kindlich ohne groß über die Dinge nachzudenken.

Stell dir vor, wir werden alle wieder wie Kinder, auch die Erwachsenen. Ist das nicht cool und spaßig?
 

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