Liebe Head, hätte da 'ne idée was mit deinen Sohn los sein könnte.
Bin selber 21 Jahre jung und habe so meine Erfahrungen mit dem Berufsleben gesammelt. Diese will ich dir mal zusammengefasst präsentieren.
Vorsicht: Der Inhalt ist sehr subjektiv und nicht zu veralgemeinern.
Also: Nachdem ich vom Gymnasium auf die Hauptschule gerasselt bin -volle Pubertät voraus- hatte ich keinerlei vorstellung von der Arbeitswelt. Kurz vor dem Abschluss habe ich dann Erfahren dass es sowas wie eine Ausbildung gibt. Ehrlich habe mich um alles gekümmert, Kiffen, Saufen, Party außer Schule und Ausbildung, wusste echt nicht was das ist.
Naja, bin dann in einer riesigen Chemiefabrik gelandet. Da war ich nun (voll bekifft) und musste von 7:30h bis 16:30 h dort ausharren. Hölle!!!!!! Dieser trott! Tag ein Tag aus, der selbe Scheiss! Und dann diese umgebung, die Typen (Mitarbeiter) schienen mir total degeneriert, mental und emotional. Hey und da bist du nun, total perplex. Das war's? Diese S**** bis du 65 bist und dann langsam sterben? Das war das Leben? Fu**! Ich bin total durchgedreht und habe mich nicht gebückt für so einen abgefuckten Vorgesetzten! Und alles nur für ein paar kröten, leck mich! Ich bin damals abgehauen, nach zwei Monaten.
So liebe "Head" wenn dein Sohn sein Praktikum nur halb so beschissen fand ich meines, dann ist er total deprimiert.
Ich drehe ja schon durch wenn ich davon berichte.
Ach so jetzt ist alles ok, bei arbeite auch regelmässig,Suche aber trotzdem nach einem Weg mich zu verwirklichen. Wer sich nun mit billiglöhnen und einer unzufriedenstellenden Arbeit abspeissen lässt...ok hier mache ich Stop will nämlich niemanden vor den Kopf stossen.
Ok, wie gesagt, könnte mir vorstellen das dein Sohn eben damit nicht klarkommt.
Könnte aber auch umgekehrt sein und er ist nur tottraurig das ihn diese Firma nicht einstellt. Vieleicht sind es Drogen ( bei Rammstein Musik eher seltsam), vileicht ist er verliebt.
Eigentlich war mein Ansatz völl blöd, weil ich einfach von mir auf eine fremde Person geschlossen habe.
Das wichtigst erscheint mir das du hinter deinem Sohn stehst, ihm feedback gibst. Hätte ich ein Rezept für ein glückliches Leben, ich hätte es dir verraten, einfach sein Kopf einschalten und sich wirklich anstrengen. Naja, bin kein pessimist, trotzdem davon überzeugt das der Mensch zur Zeit nur einen Bruchteil seiner Möglichkeiten nutzt.
Oder war es dass schon? 65 Jahre und dann langsam Sterben?