Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Was ist los mit mir?

K

Kuraiko

Gast
Hallo ich bin neu hier und normaler weiße rede ich nicht mit Leuten über meine Problem aber mal wissen was ihr darüber denkt. Ich weiß auch nicht ob das Thema hier überhaupt reinpasst.

Dann fang ich einfach gleich mal an.

Eigendlich hab ich ein ganz normales Leben ohne große Probleme die erwähnenswert währen und eine Ausbildung.Trotzdem fühle ich mich jeden Tag Niedergeschlagen. Und weiß nicht woher es genau kommt.

Ich habe wenn ich ehrlich bin keine richtigen Freunde, entweder wurde ich mieß behandelt oder ich habe den kontakt einfach abgebrochen weil es mir zu anstrengend wurde.
Außerdem denke ich sogut wie jeden Tag an früher als ich noch kleiner wahr als alles noch kurz gesagt schön war.

Jetzt mal zu meiner Vergangenheit.

In der 3Klasse ist meine beste Freundin weggezogen und in der 4Klasse mein bester Freund.
Zudem trennte sich meine Mutter als ich ungefair in die 4Klasse kam von meinem Vater um mit ihrem neuen Freund (nennen wir ihn mal Mike) zusammen zu gehn.
Sie nahm mich und meinen Bruder mit in eine andere Stadt, kann mich aba irgendwie nich mehr an den Tag erinnern als wir weg sind, obwohl ich mich an so vieles aus meiner Kindheit erinnern kann.
Dort sah ich auch das erste mal meine Mutter betrunken. Wir waren in einem Geschäft sie kaufte sich und meinem älteren Bruder ein großes Kuscheltier, als ich sie fragte maulte sie mich an und hat mir keins gekauft.
Einmal bei Mike war sie auch betrunken da sagte sie ich wäre blöd, und beleidigte mich. Das sagte ich Mike, der sprach dann meine Mutter darauf an, und anstatt das sie sich entschuldigt, hat sie gemeint ich lüge.
Dann an nem anderen Tag meinte sie ich würde jeden Tag fetter werden :confused: ... ok ich hab zugenommen aba ich war auch im Untergewicht und bin jetzt entzwischen im normal Gewicht und außerdem sagt man sowas doch nicht zu nem ich glaub 9-10jährigen Kind.

Ich und mein Bruder mussten bei Mikes Uhroma schlafen, da bei Mike kein Platz für uns war. Dort musste ich mit dieser Alten fremden Frau in einem Bett schlafen :mad:.
Ich weiß garnich mehr wie lange wir da wohnen mussten aufjedenfall waren wir dann in ner neuen Wohnung gemeinsam mit Mike und meiner mom.
Mit meinem großen Bruder konnte ich nie über meine Gefühle reden, er war nich sehr gesprächig bei sowas. Inzwischen weiß ich das er Autist ist (aba nich so schlimm).

Naja ich und meine Mutter hatten jahrelang zoff und kamen überhaupt nich miteinander klar.
Mit meinen Vater, den ich echt Lieb hab und zu dem wir auch dann jedes zweite wochenende durften, ich weiß noch das meine Mutter meinte:,, Er hat sich die ganze zeit nich für die Kinder interesiert und jetzt will er sie aufeinmal sehen." ... naja mit ihm habe ich eher ein kühles verhältnis.

Früher feierten wir sehr viel mit meinen Verwanten Weinachten und wir haben gekrillt. Das war dann auch nich mehr so nur noch mit Mikes Verwanten, wo ich Anfangs gezwungen wurde mitzukommen doch irgendwann bin ich nich mehr mitgegangen.
Ich war auch wochenlang immer weg bei ner Freundin, des war meiner Mom anscheinend egal. Also kurz gesagt ich konnte machen was ich will.

In der 7Klasse ich weiß garnich ob ich das hier sagen darf ... rauchte ich Bong ... das hab ich irgendwie wohl nich vertragen und ich hab mir eingebildet ich würde Träumen und ich wollte aufwachen. Was natürlich nich klappte.
Danach gings mir Richtig übel. Ich hatte extreme Angst vor dem Tod ( was passiert wenn ich sterbe und was kommt nach dem tod, höre ich auf zu exsistieren...) also richtig Extrem. Dazu kam noch das ich oft das gefühl hatte nicht wirklich wach zu sein das war schrecklich. Das ging c.a. 2 Jahre so. Inzwischen geht es mir besser hin und wieder hab ich zwar noch angst davor aber nicht mehr so extrem. Und das Gefühl nicht wirklich wach zu sein (ich kann es nicht besser erklären) ist eigendlich auch weg.
Später im BvB hab ich dann wieder angefangen Drogen zu nehmen. Mal gings mir gut, doch manchmal hatte ich das gefühl den verstand zu verlieren also schwer zu erklären das hört sich so extrem an, oder manchmal dachte ich die andere reden und tuschel über mich.


Inzwischen nehm ich sowas aber nich mehr, hab nich die energie, die Partys und meine Ausbildung unter einen hut zu bekommen und ich verstehe mich auch mit meiner Mom, wir führen normale gespräche mehr aber auch nicht.

Also momentan sollte es mir eigendlich gut gehn, aber so ist es nicht. Diese ständige sehnsucht an damals. Und das traurig sein nervt.

Hat mich meine Kindheit so geprägt das es mir jetzt jeden Tag soo schlecht geht?
Ich mein es gibt echt schlimmeres wie eine Scheidung der Eltern und all das.
Aber mir kommt es so vor als hätt ich alles was ich damals geliebt habe von ein aufn andern Tag weg war. Und das macht mich noch heute fertig.
Von meinen missglückten Freundschaften will ich erst garnich Anfangen oda das ich auch noch nie ne richtige Beziehung hatte und das mit 19.


Also das war jetzt nur ne kurzfassung von meinen Erlebnissen.
Naja würde mich über ein paar antworten freuen würde gern wissen was ihr darüber denkt?
Sollte ich doch mal zum Psychologen oda so gehen? Aber diese Erlebnise waren ja eigendlich echt nicht schlimm, es gibt menschen dennen es noch viel schlechter geht und das ich wegen sowas so rumheule verstehe ich einfach nicht.
 

Anzeige(7)

Schwanen.Seele

Aktives Mitglied
Hi!

Naja würde mich über ein paar antworten freuen würde gern wissen was ihr darüber denkt?
Sollte ich doch mal zum Psychologen oda so gehen? Aber diese Erlebnise waren ja eigendlich echt nicht schlimm, es gibt menschen dennen es noch viel schlechter geht und das ich wegen sowas so rumheule verstehe ich einfach nicht.
Ich hab leider keine Zeit und werd dir auf Dauer auch keine große Hilfe sein, halt dich weiter an das was andere noch schreiben! Aber:

Psychologe, bzw. Therapeut - auf jeden Fall! Sicher ist sicher.

Und: Deine Empfinden ist deins! Und somit richtig. Es gibt immer wen dems schlechter geht! Das kann man so nicht miteinander vergleichen. Wenn es dir so schlecht damit geht, dann tut es das, und es ist erstmal richtig so. Das du das so fühlst. Das ist nicht falsch. Manche Menschen sind ebens stumpfer und können mehr ab. Zudem denk ich das du das Erlebte in seiner Wirkung auf dich unterschätzt. Schwarz auf weiß hört sich vieles schnöde an. Aber es auch erleben, etwas über Jahre ertragen in allen seinen Einzelheiten - das ist extrem hart.
Ich kann gut verstehen was du schreibst, wie das in etwa ist, und was du fühlst.

Such dir Hilfe, von allein wird sowas selten besser.
Wünsch dir ganz viel Mut und Kraft das zu bewältigen!

liebe Grüße, Shubunkin
 

purry

Mitglied
Hi, also ich glaub auch das du die wirkung der Vergangenheit unterschätzt. Sowas prägt einen Menschen und wenn du keine gute Freundin oder ähnliches hast würde ich mir ärztlichen Rat holen. Es gibt hald Leute die sind sensiblere als andere, was ja nicht schlimm ist. Versteh das mit der Kindheit sowas würde mich auch fertig machen - aber nicht in Selbstmitleid versinken - Schau nach vorn such dir gute Freunde und Hilfe. Nimm dein leben jetzt in die Hand (; lg
 
K

Kuraiko

Gast
Danke :) es hat mir ohnehin schon geholfen das alles mal loszuwerden und das jemand vieleicht etwas versteht wie es mir geht. Rede ja sonst nie über meine Probleme. ^^
 

maxfield

Neues Mitglied
Hi Kuraiko,

denke ich verstehe was du meinst mit "war doch gar nicht so schlimm". Ich denke meine Geschichte ist so ähnlich wie deine, aber 20 Jahre später und auch bisher ohne Psychaterbesuch. Ich denke mittlerweile, dass es doch schlimm war, und das man so früh wie möglich zum Terapeuten gehen sollte, um Folgeeffekte zu vermeiden. Ich glaube das Gehirn drillt sich selbst über die Jahre in Routinen rein, die dann langfristig zu Depressionen und anderen schwer wieder loswerdbaren Imbalancen im chemischen Kreislauf im Gehirn führen. Vielleicht ist das schon ein Folgeeffekt, den du spürst, mit der anhaltenden Lustlosigkeit. Ich glaube man denkt da passiert nichts, aber das tut es doch, nur sehr langsam, quasi so wie eine verschleppte Bronchitis.

Viele schreiben hier wie schwer es ist, das erste mal zum Terapeuten gehen. Ich glaube einer der Gründe ist, weil man damit eingestehen muss, dass die anderen gewonnen haben. Die haben einen doch kleingekriegt. Aber ich befürchte das rächt sich. Man deckelt es hie und da ab mit einem neuen Job, einer neuen Beziehung, einem neuen Haustier, aber nach nem Jahr kommt es wieder, nur hartnäckiger, getarnt als Frust über die Arbeit oder die Freunde, oder was anderes Logisches, woran sich der Wahnsinn klammern kann. Also wenn du kannst, wäre mein Rat, nicht 20 Jahre zu warten, sondern jetzt zum Psychiater zu gehen, wo's noch klein und zähmbar ist. Das wäre meine Empfehlung.
 

purry

Mitglied
Ja (;
Ich bin auch jemd der seeeehhhr selten über Probleme spricht, hauptsächlich weil ich andere damit nicht langweilen will und es mir vorkommt als würde ich das. Danach geht es mir aber immer besser. Solche "verschlossenen" Leute sind sehr stark ohne das es viele wissen ..
 
G

Gast

Gast
Hallo.
deine Worte (wenn auch nicht an mich gerichtet) Danke. zur rechten zeit gelesen.

Liebe Grüße

unbekannt

Hi!



Ich hab leider keine Zeit und werd dir auf Dauer auch keine große Hilfe sein, halt dich weiter an das was andere noch schreiben! Aber:

Psychologe, bzw. Therapeut - auf jeden Fall! Sicher ist sicher.

Und: Deine Empfinden ist deins! Und somit richtig. Es gibt immer wen dems schlechter geht! Das kann man so nicht miteinander vergleichen. Wenn es dir so schlecht damit geht, dann tut es das, und es ist erstmal richtig so. Das du das so fühlst. Das ist nicht falsch. Manche Menschen sind ebens stumpfer und können mehr ab. Zudem denk ich das du das Erlebte in seiner Wirkung auf dich unterschätzt. Schwarz auf weiß hört sich vieles schnöde an. Aber es auch erleben, etwas über Jahre ertragen in allen seinen Einzelheiten - das ist extrem hart.
Ich kann gut verstehen was du schreibst, wie das in etwa ist, und was du fühlst.

Such dir Hilfe, von allein wird sowas selten besser.
Wünsch dir ganz viel Mut und Kraft das zu bewältigen!

liebe Grüße, Shubunkin
 

SophieZ

Neues Mitglied
Hi, deine Probleme erinnern mich sehr stark an meine Eigenen, du bist bei weitem nicht die einzige dich sich so fühlt und mit diesen Problemen zu kämpfen hat, das kannst du mir glauben. Ich wurde einfach auch immer depressiver und auch mein Freund konnte mir nicht wirklich weiterhelfen. Aber alles begann besser zu werden als mein Onkel mir einen Lebensberater vorgestellt hat und ich mich entschloss mit ihm an meinen Problemen zu arbeiten, er hat es geschafft dass ich Stück für Stück wieder an mich selbst geglaubt habe, vielleicht ist das ja auch etwas für dich :)
 
S

seele28

Gast
Hey ich denke es gibt immer jemand dem es schlechter geht, das problem wo du hast, tut dich ziemlich fertig machen, also ist es auch wichtig für dich und auch problematisch und sollte behandelt werden. Mach am besten ne therapie, such dir nen therapeuten und sprich mit ihm oder ihr. Es ist wichtig das du deine vergangenheit auf arbeitest den so wirst du die probleme erst los. :)
 

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
F Keine Therapieplätze frei, was sind meine Möglichkeiten? Therapie 8
I Panikattacken was tun? Therapie 1
E Was haltet ihr von der Psychoanalyse? Therapie 19

Ähnliche Themen

Thema gelesen (Total: 0) Details

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Gastraum
Regeln Hilfe Benutzer
  • Im Moment ist niemand im Chat.
  • Chat Bot:
    Raumnachrichten wurden entfernt!

    Anzeige (2)

    Oben