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Was ist Liebe?

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Gast

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Hallo alle zusammen,
zu mir ich bin ein Mädchen, 17 Jahre alt gehe auf die FoS und habe seit 3 Monaten einen Freund.
Unsere Geschichte: Mein Ex hat mich damals mit 16 also vor gut einem Jahr beschissen, das war meine erste richtige Beziehung von der ich wirklich behaupten kann, dass ich auf jedenfall zum ersten Mal intensivere Gefühle für jemanden hatte. Woher ich das weiß? Nun ja, selbst nach einem Jahr, in dem er mich dauerhaft beleidigt erniedrigt angeschrien und mich wie eine Putzfrau in seiner Wohnung behandelt hatte (Er wohnt zusammen mit seinem Stief- und Halbbruder in einer Wohnung zusammen) ich trotzdem bei ihm blieb bis er dann den Schlussstrich zog. Es war schmerzhaft und ich hing ewig an ihm und ich kannte mich bis dahin so unterwürfig selbst noch nicht. Guuut ein paar Wochen später hab ich eben meinen jetzigen Freund kennengelernt nämlich als ich ennnndlich mal aus meinem Haus rausgekommen bin und feiern gegangen bin woraus aber anfangs nicht mehr als Freundschaft draußen wurde und ich was mit seinem Kumpel anfing. Nichts ernstes nebenbei gesagt. Wir sahen uns immer öfter und hatten immer Spaß zusammen, teilweise so viel, dass wir alle um uns herum links liegen ließen und andere Freunde zu seinem Kumpel (der mit dem ich was hatte ) schon meinten er solle mal ein Auge auf uns werfen. Irgendwann hatte ich keine Lust mehr auf den einen Typ und hab ihn abgeschossen, was weder ihm noch mir groß was ausgemacht hat. Ich wollte aber den Kontakt zu meinem Freund nicht verlieren und so verabredeten wir uns immer öfter privat und sind feiern gegangen oder ins Kino etc. Was man eben mit 17 und 20 halt so macht. Iwann haben wir beide es dann auch irgendwann mal gecheckt dass wir ganz gut zusammen passen (nachdem es eh schon jeder gecheckt hatte außer wir beide) und haben es miteinander probiert. Ich war seit meinem Ex nicht mehr so glücklich wenn nicht sogar noch glücklicher ich würde ihn am liebsten heiraten und träume von nichts anderem als unserer Zukunft und muss ständig an ihn denken ... Ich merke nur wieder dass ich wieder komplett unterwürfig werde sobald er mal sauer ist bin ich diejenige die sich entschuldigt und dann ein schlechtes Gefühl hat. Wenn er mich anschnauzt könnte ich am liebsten weinen. Wenn er mit anderen Mädchen redet würde ich ihn am liebsten von Ihnen wegzerren und wenn ich ihn ansehe denke ich mir was gibt es auf dieser Welt schöneres als dieses Gesicht und die verträumten Augen? Wenn ich alleine bin denke ich oft über alle mögliche nach auch über die Liebe. Und mir ist aufgefallen dass ich auch oft an meinen Ex denke. Ist das normal? Ist es normal dass ich so sensibel auf kleine Ausraster reagier? Könnt ihr mir vielleicht einfach beantworten was zum Teufel eigentlich Liebe ist????ich glaube dafür bin ich noch zu jung um sowas zu wissen.
Dazu muss ich sagen ich nehme gelegentlich Drogen (am Wochenende) was meine Glücksgefühle wenn ich bei ihm bin am WE natürlich um einiges verstärkt und ich in diesem Moment niemanden mehr lieben könnte und wir streiten auch nicht. Wenn ich ihn unter der Woche seh denk ich noch genauso über ihn aber könnte wie gesagt bei jeder Kleinigkeit anfangen zu weinen wenn er mich blöd anmacht, bzw werd ich wie gesagt extrem nachdenklich über die Themen Liebe, Leben usw.
Ich hoffe mein Text ergibt überhaupt noch einen Sinn, wenn nicht, dann seht ihr jetzt wie es in meinem Kopf aussieht.

Liebe Grüße
Valen
 

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Werner

Sehr aktives Mitglied
Hallo Valen,

also erstmal aus meiner Erfahrung mit 3x17 Jahren
Leben und Lieben: Liebe ist in jedem Alter da und
man versteht immer etwas von ihr, nur eben andere
Dinge ;)

Und mir ist aufgefallen dass ich auch oft an meinen Ex denke. Ist das normal?
Ich denke schon. Du hattest zwei starke Beziehungen,
du bist jetzt wieder in einer emotionalen Ausnahme-
situation; da will dein Gehirn natürlich die vorhande-
nen Informationen und Erfahrungen vergleichen und
bewerten. Deine Vergangenheit ist und bleibt ja ein
Teil deiner Geschichte.

Ist es normal dass ich so sensibel auf kleine Ausraster reagier?
Für DICH ist es wohl normal. Nicht für jeden. Es gibt
da Faktoren in der Persönlichkeitsentwicklung, die
dafür sorgen, dass manche Menschen sensibler sind
als andere. In deinem Fall, wenn du von der "Unter-
würfigkeit" sprichst, ist es wohl so, dass du sehr stark
auf Menschen reagierst, die dir nahe stehen. Vielleicht
gehörst du in die Gruppe der "du-verbundenen" Men-
schen, bei denen das "Du" sehr viel Bedeutung hat und
dafür das "Ich" weniger - hier nachzulesen: http://www.123modell.de/0100.htm
- da kannst du aber üben, deine eigene Person und
deine eigenen Bedürfnisse ernster zu nehmen und
auch aktiver Nein zu sagen, wenn dir etwas gegen den
Strich geht. Die heftige Reaktion ist oft der Anzeiger,
dass du schon zu lange etwas tust, was du im Grunde
gar nicht willst.

Könnt ihr mir vielleicht einfach beantworten was zum Teufel eigentlich Liebe ist????
Liebe ist, was du dafür hältst. Es ist nur ein Wort, das
als Platzhalter für sehr viele Erfahrungen herhalten
muss. Also eher wie ein Wort in einer Speisekarte als
das Essen selbst. Sprich: du musst bestellen und aus-
probieren, dann weißt du, wie sie schmeckt (erlebst du
ja gerade) :)

Sie ist also die Summe dessen, was du erlebt und als
"Liebe" benannt hast - d.h. auch, die Bedeutung wird
sich im Laufe deines Lebens erweitern. Sicher ist, dass
es viele Aspekte im Leben gibt, die mit Liebe zu tun
haben, vielleicht sogar ist "Leben" und "Liebe" das
gleiche, wer weiß? Oder "Geist" und "Liebe"? Wir
bilden ja die Wirklichkeit, die wir erleben, durch Worte
und Sätze ab, aber diese Worte sind dann nicht mehr
das tatsächlich Erlebte, sondern nur noch Zeichen zur
Erinnerung daran.

Was du gerade erlebst, gehört bestimmt zur Liebe.
Wobei natürlich auch rein biologisch zu erklärende
Faktoren dazu kommen, wie Hormonausschüttung,
Wunsch nach Mutterschaft, Verlustängste usw. - das
zu akzeptieren als einen Teil der "Liebe" erscheint
mir sinnvoller als sich dagegen zu wehren oder ein
Problem darin zu sehen. Es ist einfach menschlich,
so zu reagieren wie du. Je älter und reifer du wirst,
desto eher kann du bewusster mit diesen automa-
tisch entstehenden Emotionen umgehen, sie steuern
und einordnen.

Im Moment würde ich dir einfach raten, dass du
"mitschwimmst" und deine Erfahrungen genießt,
auch wenn sie ab und zu schmerzhaft sind - denn
du lernst dich selbst sehr viel besser kennen als
wenn du nur den normalen Alltag lebst.

Über die Drogen rede ich lieber nicht, du weißt wohl
selbst, dass das nicht das Beste für deinen Körper
ist.

Alles Gute!
Werner
 
G

Gast

Gast
Hallo alle zusammen,
......Ich war seit meinem Ex nicht mehr so glücklich wenn nicht sogar noch glücklicher ich würde ihn am liebsten heiraten und träume von nichts anderem als unserer Zukunft und muss ständig an ihn denken ... Ich merke nur wieder dass ich wieder komplett unterwürfig werde sobald er mal sauer ist bin ich diejenige die sich entschuldigt und dann ein schlechtes Gefühl hat..

Dazu muss ich sagen ich nehme gelegentlich Drogen (am Wochenende)...
Ich hoffe mein Text ergibt überhaupt noch einen Sinn, wenn nicht, dann seht ihr jetzt wie es in meinem Kopf aussieht.

Liebe Grüße
Valen
Liebe Valen,

durch wen bist Du an die Drogen gekommen? Lass Alkohol,Drogen ect weg und suche Dir eine Beratungsstelle für Jugendliche/junge Erwachsene.

Das was Du erlebst sowohl bei Deinem ex als auch jetzt bei deinem Freund ist keine Liebe von Seiten der jungen Männer aus.
Du machst Dich abhängig und das Wichtigste ist zunächst keine Drogen zu nehmen um einen klaren Kopf zu bekommen.

Arbeite Deine letzte" Beziehung "auf mit Hilfe therapeutischer Unterstützung und Reflexion Deines Elternhaused. Vielleicht hast Du diese Muster gelernt. Ich kann Dir nur raten aus eigener Erfahrung Dich nicht von der Liebe eines Mannes abhängig zu machen.
Wie das geht? Auch nein sagen lernen. Aushalten wenn er mit anderen flirtet. Ablenkung.
 
G

Gast

Gast
Hallo Valen,

also erstmal aus meiner Erfahrung mit 3x17 Jahren
Leben und Lieben: Liebe ist in jedem Alter da und
man versteht immer etwas von ihr, nur eben andere
Dinge ;)



Ich denke schon. Du hattest zwei starke Beziehungen,
du bist jetzt wieder in einer emotionalen Ausnahme-
situation; da will dein Gehirn natürlich die vorhande-
nen Informationen und Erfahrungen vergleichen und
bewerten. Deine Vergangenheit ist und bleibt ja ein
Teil deiner Geschichte.



Für DICH ist es wohl normal. Nicht für jeden. Es gibt
da Faktoren in der Persönlichkeitsentwicklung, die
dafür sorgen, dass manche Menschen sensibler sind
als andere. In deinem Fall, wenn du von der "Unter-
würfigkeit" sprichst, ist es wohl so, dass du sehr stark
auf Menschen reagierst, die dir nahe stehen. Vielleicht
gehörst du in die Gruppe der "du-verbundenen" Men-
schen, bei denen das "Du" sehr viel Bedeutung hat und
dafür das "Ich" weniger - hier nachzulesen: http://www.123modell.de/0100.htm
- da kannst du aber üben, deine eigene Person und
deine eigenen Bedürfnisse ernster zu nehmen und
auch aktiver Nein zu sagen, wenn dir etwas gegen den
Strich geht. Die heftige Reaktion ist oft der Anzeiger,
dass du schon zu lange etwas tust, was du im Grunde
gar nicht willst.



Liebe ist, was du dafür hältst. Es ist nur ein Wort, das
als Platzhalter für sehr viele Erfahrungen herhalten
muss. Also eher wie ein Wort in einer Speisekarte als
das Essen selbst. Sprich: du musst bestellen und aus-
probieren, dann weißt du, wie sie schmeckt (erlebst du
ja gerade) :)

Sie ist also die Summe dessen, was du erlebt und als
"Liebe" benannt hast - d.h. auch, die Bedeutung wird
sich im Laufe deines Lebens erweitern. Sicher ist, dass
es viele Aspekte im Leben gibt, die mit Liebe zu tun
haben, vielleicht sogar ist "Leben" und "Liebe" das
gleiche, wer weiß? Oder "Geist" und "Liebe"? Wir
bilden ja die Wirklichkeit, die wir erleben, durch Worte
und Sätze ab, aber diese Worte sind dann nicht mehr
das tatsächlich Erlebte, sondern nur noch Zeichen zur
Erinnerung daran.

Was du gerade erlebst, gehört bestimmt zur Liebe.
Wobei natürlich auch rein biologisch zu erklärende
Faktoren dazu kommen, wie Hormonausschüttung,
Wunsch nach Mutterschaft, Verlustängste usw. - das
zu akzeptieren als einen Teil der "Liebe" erscheint
mir sinnvoller als sich dagegen zu wehren oder ein
Problem darin zu sehen. Es ist einfach menschlich,
so zu reagieren wie du. Je älter und reifer du wirst,
desto eher kann du bewusster mit diesen automa-
tisch entstehenden Emotionen umgehen, sie steuern
und einordnen.

Im Moment würde ich dir einfach raten, dass du
"mitschwimmst" und deine Erfahrungen genießt,
auch wenn sie ab und zu schmerzhaft sind - denn
du lernst dich selbst sehr viel besser kennen als
wenn du nur den normalen Alltag lebst.

Über die Drogen rede ich lieber nicht, du weißt wohl
selbst, dass das nicht das Beste für deinen Körper
ist.

Alles Gute!
Werner
Danke lieber Werner, auch eine ältere Häsin wie ich lernt noch aus Deinen Worten. Unserer 1x17 alles Liebe und SelbstVertrauen
 

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