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Was ist ein Philosoph?

Status
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H

hablo

Gast
die bezeichnung ist nicht geschützt (wie auch die bezeichnung "berater", am rande erwähnt). jeder dummschwätzer kann sich so nennen, und viele tun es auch, wie ich unlängst in einem forum festgestellt habe.

aber was gehört für euch zu einem philosophen dazu? was muss er können? was sollte er lassen?
 
A

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Re: Was ist ein Philosoph?
Wer kann das schon?
[...]
Niemand kann alles wissen,niemand kann wissen wie der andere sich fühlt wenn er es nicht schon am eigenen Leib erfahren hat?
[...]
Jemand der noch nie ein Kind bekommen hat kann sich die Schmerzen nicht vorstellen, auch nicht wenn man sie so gut es geht beschreibt.
Also kann man nur erahnen,mitfühlen,aber alles über einen Menschen wissenn kann man nicht.
Wie kann ich einen Menschen kennen wenn ich nicht weiss wie derjenige sich in gewissen Situationen verhält die er noch nie durchlebt hat?
Wie kann ich wissen wie seine Reaktion ist?
Jemand der noch nie im Leben eine geliebte Person verloren hat der kann nicht annähernd wissen wie sich der Schmerz anfühlt.
Also behaupte nicht das es Menschen gibt die alles wissen und alles verstehen.
Wir lernen ein Leben lang.
Alle.
Ohne Ausnahme.
Philosophen sind Denker,und Denken ist Theorie.



Lise
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo hablo!

Geduld,
konsequentes, widerspruchsfreies Denken
Wahrheitsliebe
Vernunftorientierung
Objektivität
Gründlichkeit

so diese Richtung!

schöne Frage, hablo 🙂!

Interessant wäre noch, womit sich ein Philosoph befassen soll. Ich habe ja mehr die technischen Aspekte formuliert und weniger den Inhalt.
 
die bezeichnung ist nicht geschützt (wie auch die bezeichnung "berater", am rande erwähnt). jeder dummschwätzer kann sich so nennen, und viele tun es auch, wie ich unlängst in einem forum festgestellt habe.

aber was gehört für euch zu einem philosophen dazu? was muss er können? was sollte er lassen?

Philosophen waren einst mit die größten Denker ihrer Zeit und in der Antiken Welt oder im Mittelalter weit über ihr eigenes Heimatland bekannt. Manche waren sogar Berater von römischen Kaisern und andere wiederrum waren sogar Römische Kaiser. Seit dem Zeitalter der Aufklärung ( 18 Jahrhundert ) gibt es mittlerweile soviele das der einzelne garnicht mehr so aufhält wenn man sich nicht richtig für den Bereich interesiert . Es gibt heutzutage einfach zuviele.

Was er können muss? Meiner Meinung nach sich von der Masse der selbsternannten abheben. Was er lassen sollte? Nun ja früher musste er aufpassen da die Kirche ihn nicht auf den Scheiterhaufen verbrannte. Heutzutage gute Frage? vllt. sollte er nicht zuviele Tabuthemen ansprechen?
 
J
Ich bin mehr für's Praktische.
Handeln statt denken.
Und es wäre toll wenn ich das mehr umsetzen könnte🙄
In der Philosophie geht es ja auch und vor allem darum, wie man mit Erkenntnissen angemessen im Hinblick auf die Bestimmung des Menschen verfahren solle. Es geht also um Ethik.

Und jeder Mensch, der Ziele entwickelt und so zum Handelnden wird, sollte sich doch vorher Gedanken darüber gemacht haben, worauf seine Handlungen abzielen. Erst denken - dann handeln.

Insofern ist die Philosophie eine eigentlich unverzichtbare Grundlage menschlichen Handelns.
 
Vielleicht einfach jemand, der mit einer bestimmten Geisteshaltung durchs Leben geht. Dazu könnten Offenheit und Neugierde zählen, Wissbegierigkeit, das Bestreben, Dinge zu hinterfragen und sich nicht mit Dogmen und Ideologien zufrieden zu geben - und auch, daran "Spaß" bzw. "Erfüllung" zu haben. Dinge nicht als "gegeben" hinzunehmen, sondern immer weiter Fragen zu stellen und sich seine eigene Meinung zu bilden.

Keine Antworten geben - lieber Fragen stellen! 🙂
 
Barbum non est philosophum - ein Bart macht noch keinen Philosophen. (Übrigens der einzige Satz auf Latein, den ich mir gemerkt habe. *grins*)

LG
Landkaffee
 
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