"wir" lebten in einer Horde - da hatte jeder was wichtiges zu tun, auch die Kinder wurden mit einbezogen,
eigentlich ist man mit 6 Jahren fertig, das Leben in der Familie hat man begriffen, aber nun kommt im 21. Jh. noch das Gesellschaftsleben hinzu und da können wir nun anfangen zu diskutieren.
Einiges Wichtige wurde ja schon gesagt.
Erst mal müssen wir klären: was ist "Fauheit"?
Normalerweise ist es das, wenn man nicht das nächstliegende Wichtige, das nächste Notwendige nicht tut, daß ist: faul sein. (Ihr könnt mich gern beichtigen) Nun sagen wir mal: das eigene Gewissen, die eigenen Normen sind das Maximum der Ziele, die wir haben.
(essen, trinken, hausen, heizen, usw.)
Wie soll unter diesen Umständen dann "die Gemeinschaft in der wir leben" funktionieren?
Wir brauchen - jeder braucht - eine Gemeinschaft, wir können nicht leben, wie Robinson Crusoe, auch er hat von dem Fleiß, der Arbeit von anderen z.T. gelebt, z.B. all die Produkte, die er noch vom Schiff retten konnte, haben zu seinem Leben beigetragen.
Das Ganze ist ein langes Thema.
Es gibt auch eine Bewegung: nennt sich "die Minimalisten", sie kommen mit maximal 99 Dingen aus. Das sollte sich jeder mal durch den Kopf gehen lassen. ---> auch das:
Wie sähe das Leben einer alternativen Gesellschaft aus? Es geht nicht um den einzelnen Menschen, sondern um eine (verschieden große) Gemeinschaft. Als einzelner kann man sich bestimmt immer irgendwie durchwurschteln und wenn nicht, wäre eben: Ende.
Ich sehe es auch so, daß diese Gesellschaft nicht das Gelbe vom Ei ist. Aber wer kennt eine bessere und: wer kann die anderen davon überzeugen?
Wer eine bessere kennt (glaubt zu kennen), wird ja gleich verteufelt.
Gelinda