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Was haltet ihr von: Entrückung? Kein Scherz, es interessiert mich wirklich!

Dein Kommentar ist auch ziemlich ent-ver(rückt) 🙂


😀 ja das finde ich auch


Nebenbeigesagt, hat es laut Bibel noch keine Entrückung gegeben, also brauchst du auch nicht auf Stimmen Entrückter warten 🙂

mich wundert nichts mehr

Und die Auferstandenen derer, die in der Bibel als die 144 000 bezeichnet werden, weil sie eine zählbare kleine Menge sind, im Gegensatz zu den unzählbaren (Nationen), die auf Erden leben werden, melden sich nicht, weil ihre Aufgabe erst mit dem sogenanten Gerichtstag beginnt.

meist Du mit Gerichtstag das Fegefeuer? 😕
na egal. Das alles ist mir viel zu schwammig, als das ich da irgend etwas ernst nehmen kann, geschweige daran zu glauben.
Ich mach mir auch nicht die Mühe nur irgendetwas nachzu lesen was in der Bibel geschrieben steht.
Fakt ist, ich bin für Gott ein Ungläubiger. Selbst wenn ich mein ganzes Leben damit verbringen würde anderen aktiv zu helfen, komme ich nicht in den "Genuß" Seiner "Gnade"

ich will da jetzt keine Grundsatzdiskusion entfachen, aber das folgende Beispiel von dem ich weiß, zeigt massiv die Widersprüchlichkeit des Herrn der Schöpfung:

Wenn ich in meinem irdischen Leben ein zweites mal Heirate, bin ich vor Gott nicht geschieden. Somit habe ich kein Anrecht auf die Hostie, welche man beim Abendmal bekommt. Ich muß also auch bei Gott die Scheidung beantragen. Na das dürfte dauern.🙄

Bei der Scheidungsrate, muß sich der Past also nicht wundern, wenn seine Schäfchen selbstständig entrücken.😀


Also so steht es geschrieben. Man kann sich gern davon distanzieren, ich habs nur aufgeschrieben, damit man sich vor dem, was wirklich in der Bibel steht distanziert und nicht von irgendwas, .....




@ Lena7: Es ist nur so, dass ich sehr vieles nicht verstehe. Das heißt aber nicht! das ich gegen den Glauben bin! In meiner Ironie steckt einiges an Zweifeln drin, aber ich mache mich nicht lustig drüber!!! (naja... vielleicht ein wenig) Denn ich sehe mit größten Respekt, wie sehr der Glaube den Mensch hilft/helfen kann!

Was die Entrückung betrifft, empfinde ich nur eins; hierbei wird der Glaube in einer Weise benutzt, bei der der "Ungläubige" verliert. Diese Doppelmoral und somit Zweischneidigkeit stört mich sehr. Ich bin ein guter Mensch, nur in Gottes Augen bin ich das nicht. DAS nur weil ich meine eigene Meineung und Glauben habe! Das ist ein scharfes Schwert namens Intolleranz.

Jene Gottesfürchtige, welche nur eines der 10 Gebote missachten, gehen zum Beichtstuhl und alles ist in Butter. Und am Ende der Tage dürfen Diese in Gottesschoß fallen. Tut mir Leid, aber sowas geht weit über meine Toleranzgrenze hinaus. Da gehe ich lieber ins Fegefeuer und gut iss.

Wenn es wirklich ein/das "Jungstes Gericht" gibt, kommt es A viel zu spät und B die Entrückten braucht man dann womöglich auch nicht mehr, weil dann eh keiner mehr da ist. Ist echt verrückte Sache😉

Dafür das mich das alles so wenig interessiert, hänge ich mich ganz schön rein, ich weiß.😕

LG
°°°abendtau°°°
 
@ Lena7: Es ist nur so, dass ich sehr vieles nicht verstehe. Das heißt aber nicht! das ich gegen den Glauben bin! In meiner Ironie steckt einiges an Zweifeln drin, aber ich mache mich nicht lustig drüber!!! (naja... vielleicht ein wenig) Denn ich sehe mit größten Respekt, wie sehr der Glaube den Mensch hilft/helfen kann!

Was die Entrückung betrifft, empfinde ich nur eins; hierbei wird der Glaube in einer Weise benutzt, bei der der "Ungläubige" verliert. Diese Doppelmoral und somit Zweischneidigkeit stört mich sehr. Ich bin ein guter Mensch, nur in Gottes Augen bin ich das nicht. DAS nur weil ich meine eigene Meineung und Glauben habe! Das ist ein scharfes Schwert namens Intolleranz.

Jene Gottesfürchtige, welche nur eines der 10 Gebote missachten, gehen zum Beichtstuhl und alles ist in Butter. Und am Ende der Tage dürfen Diese in Gottesschoß fallen. Tut mir Leid, aber sowas geht weit über meine Toleranzgrenze hinaus. Da gehe ich lieber ins Fegefeuer und gut iss.

Wenn es wirklich ein/das "Jungstes Gericht" gibt, kommt es A viel zu spät und B die Entrückten braucht man dann womöglich auch nicht mehr, weil dann eh keiner mehr da ist. Ist echt verrückte Sache😉

Dafür das mich das alles so wenig interessiert, hänge ich mich ganz schön rein, ich weiß.😕

LG
°°°abendtau°°°

Hi Abendtau, ich finde alle deine Beiträge " nett ver- ähh ich meine entrückt". Nein, sie sind sogar sehr lebensnah. Du siehst den Schmalz der Religionen, der Fanatiker, der Fundamentalisten und weißt gar nicht mehr, was die eigentliche Aussage der Bibel ist, vermischst alles und lässt es dann (verständlicherweise) links liegen.

Fegefeuer gibts in der Bibel nicht, die Bibel ist kein Synonym von Katholizismus 🙂

Gerichtstag in der Bibel ist sowas wie damals die Sintflut war.

Und als guter Mensch hast du sogar eine Chance. Lies mal Matthäus 25 (glaub ich). Da steht, dass der Christus den Leuten so tun wird, wie sie dem geringsten seiner Brüder in Notlagen taten. Was sagst du dazu? Du als Gut-Mensch hast eine Chance.....😀😉🙂

Sigi
 
Du siehst den Schmalz der Religionen, der Fanatiker, der Fundamentalisten und weißt gar nicht mehr, was die eigentliche Aussage der Bibel ist, vermischst alles und lässt es dann (verständlicherweise) links liegen.

Wenn Du mir die Aussage der Bibel in nur wenigen Deiner Worten erklärst, fände ich das klasse. Doch ich fürchte dass dies nicht notwendig ist. Nicht nur weil das für hier zu viel OT wäre, sondern wegen meiner Grundhaltung, welche sagt, dass die Bibel nicht Gotteswerk ist.
Ich glaube an Gott auf meine Weise. Da brauche ich kein Gotteshaus und auch keine Bibel.

Jeder der Gott für sich beansprucht, in dem er meint nur er hätte Recht mit seiner Interpretation der Bibel oder des Korans, wird früher oder später verlieren. Spätestens beim Glaubenskrieg.

In einem Satz, vielleicht sind wir uns da einig:
Die Bibel steht für ein friedliches tolerantes Nebeneinander, inklusive aller Glaubensrichtungen.
Das ist meine Interpretation ohne nachlesen zu müssen. Nur hat das, wie die Geschichte zeigt, noch nie funktioniert. Dieser Schieflage verursacht letztlich meine Ungläubigkeit.

Gute Nacht 😉
°°°abendtau°°°
 
Entrückung ist für mich nicht Entleibung...ich verwende den Begriff eher im Zusammenhang mit Weltentrückung...entrückt kann man auch im und mit Körper sein. Entrückung im Sinne von selbst eingeleiteter Entleibung sprich Suizid würde ich eher als Flucht (wahrscheinlich aus Schiss vor dem Leben) bezeichnen.
Als Dauerzustand ist Entrückung im lebendigen Zustand nicht empfehlenswert, wichtig ist auch im Hier und Jetzt voll präsent zu sein..alles andere wäre schmähliche Beleidigung des wertvollen Geschenk des Lebens. Uns wurden Körper beschenkt die man nicht missachten sollte. Die christliche Körperfeindlichkeit oder sagen wir zumindest Abwertung des Körperlichen um dem Seelenkonzept Primat zu geben mag ich nicht besonders...hier wird gespalten was an sich untrennbar ist: Körper + Geist sind eine untrennbare Einheit in meinen Augen. In meinen Ohren klingt es absurd durch Entleibung also durch Abtrennung vom Körper so etwas wie den absoluten Megazustand her zu stellen...einen solchen Zustand gibt es meiner Ansicht nicht, sondern lediglich diverse Daseinszustände, von denen keiner besser oder schlechter ist sondern alle nur verschiedenartig sind.
Christliche Knebeltechniken wie Gutmenschen als Leckerchen posthume Heils- oder Paradies-Versprechungen zu machen finde ich persönlich auch etwas absurd. Aber Glaubenssache ist halt Glaubenssache..einige wollen unbegingt an gewisse Dinge und Aussichten nach dem Tode glauben um ihre Angst zu überwinden, andere Menschen nicht.
Für depressiv-suizidal veranlagte Menschen finde ich den christlichen Grundgedanken einer Erlösung nach dem Tode nicht sehr gesund und förderlich.

Natürlich leben wir nach dem Tod weiter, aber anders als wir es uns ggf vorstellen und wünschen. Ich sehe es eher so dass der Tod Schlusspunkt eines SEinszustandes ist, wir vergehn mit Körper und Geist, aber unsere Einzelatome leben ewig fort...im ewigen Kreislauf des Werdens und Vergehens. Ich halte es für unangebracht zu entscheiden wann der Todeszeitpunkt gegeben ist ...er kommt, wann er kommt und bis dahin heißt es das Leben leben so gut man kann.

Und es kommt meiner Ansicht nach darauf an wer diesen Begriff in welchem Zusammenhang anwendet..ob ein gesunder, fitaler, klarer Geist darüber nachdenkt oder z.b, ein verwirrter depressiver Kopf der sich nach Tod sehnt und spekuliert ohne Körper besser dran zu sein. Was ich bezweifle denn als atheistische Buddhistin denke ich endet mit der Entkörperung die menschliche Seele und was danach kommt ob es besser oder schlechter ist bleibt ungewiss.
Ein depressiver also psychisch erkrankter Mensch ist vor allem im Akutzustand zu keinem vernünftigen Urteil fähig und beurteilt alles viel zu einseitig und auch negativ. Daher wäre es ratsam bevor man zu gewissen Einsichten gelangt denen man folgen will zuvor Therapie zu machen um zu gucken ob man im stabileren Zustand immer noch genauso über gewisse Themen nachdenkt.


Tyra

zum Begriff bei wiki:
Entrückung ? Wikipedia
Den Zustand geistiger Ferne, Rauschzustand kennt glaube ich fast jeder.
Das Konzept der Trübsalzeit und Hoffnung auf Erlösung durch Jesus aus dieser Trübsal fand ich interessant...also ich sage dazu: ge**** auf Trübsal blasen, es ist ein wenig armselig sein Wohl und Wehe zu stark von Jesus abhängig zu machen..selbst ist der Mensch und jeder sein eigener herr der sich um seine Trübsal kümmern sollte. Zumindest zum großen Teil im Sinne von: sich bemühen nach Jesus Vorbild aktiv sein Leben zu gestalten oder so ähnlich. Persönliche oder gesellschaftliche Depressionen gehören glaube ich zum Leben manchmal dazu und das muss man in einigermaßen würdiger Haltung durchhalten. Ob mit oder ohne Jesus bleibe dahin gestellt. Das muss jeder für sich selbst entscheiden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn Du mir die Aussage der Bibel in nur wenigen Deiner Worten erklärst, fände ich das klasse. Doch ich fürchte dass dies nicht notwendig ist. Nicht nur weil das für hier zu viel OT wäre, sondern wegen meiner Grundhaltung, welche sagt, dass die Bibel nicht Gotteswerk ist.
Ich glaube an Gott auf meine Weise. Da brauche ich kein Gotteshaus und auch keine Bibel.

Jeder der Gott für sich beansprucht, in dem er meint nur er hätte Recht mit seiner Interpretation der Bibel oder des Korans, wird früher oder später verlieren. Spätestens beim Glaubenskrieg.

In einem Satz, vielleicht sind wir uns da einig:
Die Bibel steht für ein friedliches tolerantes Nebeneinander, inklusive aller Glaubensrichtungen.
Das ist meine Interpretation ohne nachlesen zu müssen. Nur hat das, wie die Geschichte zeigt, noch nie funktioniert. Dieser Schieflage verursacht letztlich meine Ungläubigkeit.

Gute Nacht 😉
°°°abendtau°°°

Abendtau, worin wir uns einig sind: Wie sich Menschen untereinander behandeln, darf nicht davon abhängen, wie sie die Bibel oder andere Religionsgrundlagen interpretieren.

Was die Bibel angeht: Jesus war ein blendendes Beispiel. Er hatte einen Wahrheitsanspruch! Er lehrte keinen Einheitsbrei. Er wusste, was er wollte und er führte trotzdem keinen Krieg, war mildgesinnt und menschlich in allen Situationen.

Schönen Gruß

Sigi
 
@ Lena7: Es ist nur so, dass ich sehr vieles nicht verstehe. Das heißt aber nicht! das ich gegen den Glauben bin! In meiner Ironie steckt einiges an Zweifeln drin, aber ich mache mich nicht lustig drüber!!! (naja... vielleicht ein wenig) Denn ich sehe mit größten Respekt, wie sehr der Glaube den Mensch hilft/helfen kann!


Abendtau ich denke es ist normal, das man nicht alles verstehen kann! Ich glaube an Gott auch wenn ich vieles nicht verstehe.
Es gibt durch aus Zeiten in meinem Leben, wo ich zu Gott sage,"Herr ich kann das alles was Du zuläßt nicht begreifen"! Und glaub mir ich habe allen Grund dazu!
Aber ich sage es dann Gott bzw. Jesus und damit auch Gott immer wieder, und wärend ich vor ihm still werde und mit ihm über alles rede, schenkt er mir dann immer wieder tiefen Frieden und die Gewissheit, das Er selber mit mir ist, egal ob ich verstehe was mit mir geschieht oder nicht.
Ich weine oft viele Tränen vor Gott weil der Schmerz so groß ist....aber ich denke mir wie viel schlimmer wäre es für mich, wenn in dem Moment wo ich nach Trost suche, eine Wand vor mir wäre und ich auch keinen Gott finden würde.

Was die Entrückung betrifft, empfinde ich nur eins; hierbei wird der Glaube in einer Weise benutzt, bei der der "Ungläubige" verliert. Diese Doppelmoral und somit Zweischneidigkeit stört mich sehr. Ich bin ein guter Mensch, nur in Gottes Augen bin ich das nicht. DAS nur weil ich meine eigene Meineung und Glauben habe! Das ist ein scharfes Schwert namens Intolleranz.

Ja sicher ist der Ungläubige dann ganz klar im Nachteil milde ausgedrückt!Aber es muß ja nicht so sein, es hat ja jeder die Gelegenheit Gott zu suchen.
Wir können doch schlecht Gott vorwerfen er wäre intollerant😕

Jene Gottesfürchtige, welche nur eines der 10 Gebote missachten, gehen zum Beichtstuhl und alles ist in Butter. Und am Ende der Tage dürfen Diese in Gottesschoß fallen. Tut mir Leid, aber sowas geht weit über meine Toleranzgrenze hinaus. Da gehe ich lieber ins Fegefeuer und gut iss.

In meiner Bibel steht nichts von einem Fegefeuer, deshalb glaube ich nicht daran zu erst mal.
Jeder, der es ernst meint mit dem Glauben, würde nicht so handeln, dass er bewußt sündigt und denkt, er kann ja immer wieder mit dem ganzen Zeugs was er angestellt hat zu Gott kommen und es einfach bekennen.
Es steht sogar in der Bibel das es für die, die bewußt weiter sündigen keine Vergebung mehr gibt.


Wenn es wirklich ein/das "Jungstes Gericht" gibt, kommt es A viel zu spät und B die Entrückten braucht man dann womöglich auch nicht mehr, weil dann eh keiner mehr da ist. Ist echt verrückte Sache😉


Warum zu spät,es wird jeder einmal vor diesem Gericht in der Ewigkeit erscheinen.

Dafür das mich das alles so wenig interessiert, hänge ich mich ganz schön rein, ich weiß.😕

Ja, stimmt, es sieht nicht so aus als wenn es dich nicht interssiert Abendtau🙂


liebe Grüsse🙂
Lena



LG
°°°abendtau°°°[/QUOTE]
 
Ich glaube an Gott auch wenn ich vieles nicht verstehe.

Das bestätigt meine Eindruck von Dir. Danke🙂
Ob nun Entrückung oder nicht, Gott bietet Stütze.

In meinen Augen sind alle Menschen gleich, sicher auch in Seinen. Und doch macht Er für mich Unterschiede, wenn es um den Glauben oder nicht Glauben geht. Das ich die Wahl habe, iss klar, die habe ich eh immer. Aber naja... ich muß das ja nicht verstehen.😉

LG...
abendtau
 
Naja, bei dem Titel hätte ich ja gewarnt sein müssen😀

Ich habe noch selten so einen sinnleeren Thread gesehen. Man weis nicht über was geredet wird, oder warum, es gibt keine Argumente und die versteht man dann falsch.😀😀
 
Ich bin ja gleich in der Uni und kann ja mal in der Theologie vorbeisehen und mir einen Kommentar zur Offenbarung greifen. Da kann ich dann sehen, was die Experten zum Wort "entrückt" sagen.
 
@ abendtau: ich denke die Wahl zwischen Glaube und Nichtglaube existiert nicht, Wir Menschen haben keine Wahl und müssen an irgend etwas glauben, an einen Sinn, an sich selbst, übergeordnete Ideen oder sowas.
Wir haben natürlich die freie Wahl an was wir glauben, also ob an Gott oder als Atheist nicht an Gott sondern an die Wissenschaft oder die Vernunft oder als Buddhist an ein Großes Ganzes etc.

Was die Gleichheit der Menschen angeht: wir sind zwar alle irgendwo gleich aber auch gleichzeitig unterschiedlich. Gemeint ist hier wohl die gleichheit vor Gott und an sich lehne ich so eine Entindividualisierung in dem Kontext insgesamt im Zusammenhang mit Glauben ab. Das finde ich zu universalistisch und merzt meiner Ansicht nach individuell- kreativen Geist und Umgang mit Glauben aus.

Wenn du schreibst dass in deinen Augen alle Menschen gleich sind und dabei das "vor Gott gleich sein" weg läßt trittst du an sich an die Stelle von Gott der bestimmt dass alle Menschen vor ihm gleich sind. Generell würde ich als Mensch davon abraten alle Menschen vorschnell über einen Kamm zu scheren und generell und einseitig als allesamt gleich zu bezeichnen. Damit drückt man nur die halbe Wahrheit aus und wird dem Menschsein nicht gerecht.
Gemeinsam haben alle Menschen offenbar dass es ihnen wichtig ist an etwas zu glauben..ob an Gott, den Kapitalismus, die Liebe oder das Leben sei dahingestellt.

Deinen Einwurf mit der Zweischneidigkeit (diesem schwarz-oder-weiss-Denken wie ich es auch bezeichne) und dass man in den Augen Gottes ein schlechter Mensch ist wenn man nicht an ihn glaubt mit deiner Bewertung des Schwertes der Intoleranz fand ich gut..das sehe ich genauso.
Nicht an Gott gläubig zu sein heißt ja noch lange nicht total ungläubig zu sein...Es ist maßlos überheblich vom christlichen Glauben oder einem theistischen Glauben für sich zu beanspruchen dass allein dieser Glaube, also der Glaube an einen Gott der einzig auf der Welt existierende Glaube ist, das drückt sich ja recht offensichtlich sprachlich aus. Hier im thread wurde mir mal wieder erneut klar wie sehr der Begriff Glaube von einigen Gottgläubigen sehr stark eingeengt gebraucht wird, nur total fixiert auf den monotheistischen Glauben...und andere Glaubensrichtungen durch das gottzentrierte Bewertungsspiel direkt in die Tonne gekloppt. Genau das stört mich sehr, diese Intoleranz und Korsettenge die in der Struktur des christlichen Glaubens verankert ist. Naja was dem einen Zwangskorsett scheint dem anderen Stütze zu sein.

@FreshDumbledore: ich finde es ein wenig überheblich vorschnell von sinnentleertem thread zu reden, nur weil du wahrscheinlich was ganz bestimmtes unter Sinn verstehst. Was eigentlich? Klär uns also mal auf was du unter Sinn verstehst und was du unter Entrückung verstehen würdest.
Sinnentleerte Weltentrückung?
Ich denke übrigens schon das ich weiss wovon ich schreibe. Und an sich lese ich zwischen den Zeilen und wittere im Hintergrund so eine Art Weltflucht da Entrückung in Kombination mit Entleibung auftauchte...mal abwarten...

Tyra
 
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