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Was haltet ihr vom Glauben, wie steht ihr dazu?

Ich denke, dass der Glaube vielen Menschen gerade in schwierigen Situationen Kraft geben kann. Das ist auch völlig in Ordnung, auch wenn ich selbst nicht zu diesen Menschen gehöre. Ich stehe Religionen generell sehr skeptisch bzw. ablehnend gegenüber. Dazu haben sie schon zu viel Unheil über die Menschen gebracht.
Ich glaube an die Kraft der Natur. Ich glaube an Werte, die mich - hoffentlich - zu einem anständigen Menschen machen. Aber dafür brauche ich keinen Gott und seine 10 Gebote oder was auch immer. Ein Leben nach dem Tod? Himmel und Hölle? Fegefeuer? Für mich alles Erfindungen der Religionen um ihre Schäfchen zu manipulieren und sie gefügig zu machen.
Meine ablehnende Haltung richtet sich natürlich nicht gegen die Gläubigen, zumindest nicht solange sie nicht anfangen wollen mich zu bekehren. Vielleicht beneide ich sie sogar ein klein wenig für den Halt, den sie in ihrem Glauben finden.
 
Ich bin da so zweigeteilt 🙄
Ich bin getauft und konfirmiert, dann später aus der Kirche ausgetreten.
Einfach weil ich das nicht brauche, die Institution und da eh nicht hingehe.
Hab mich in den Gottesdiensten immer zu Tode gelangweilt.
Beten kann ich auch zuhause. Mache ich aber selten.
Jemand hatte geschrieben hier, er glaubte erst, Gott gibt ihm Antwort auf Gebete.
Dachte ich erst auch, dann merkte ich aber, das die Antworten von mir selber kamen.
Irgendwo tief aus meinem Inneren.
Ob das nun von Gott inspiriert wurde, könnte sein oder auch nicht.
Also ich würde weder ja noch nein sagen, wenn mich jemand fragt, ob es Gott gibt.
🤔🤔
 
Achso, habe noch was vergessen.
Als ich meinen Austritt abgeschickt hatte, bekam ich Besuch vom Pfarrer, der mit mir Streitgespräche anfing. Der wurde dann richtig fies, als ich mich nicht überzeugen lies. Und dann prophezeite er mir Gottes Zorn und Strafe. Und komischweise traf genau das ein, es folgte eine lange Pechsträhne in meinem Leben. Beruflich und Privat. 🙁🙁🙁
 
Unsere Pfarrei hat uns angeschrieben, ich habe dann um einen Termin für ein Gespräch gebeten.
Wir haben nie einen Termin bekommen.
Auf das Gespräch hätte ich mich gefreut.
 
Seit ich meinen Glauben, bzw. meine Lebensphilosophie gefunden hatte, ging es bei mir eigentlich steil bergauf. Ich erreichte Dinge, von denen ich immer dachte, sie nie erreichen zu können. Autismusdiagnose, einen festen Freund, den unbefristeten SBA mit einem GdB von 60, neue Freunde, Verlobung, ADS-Diagnose, weg vom Jobcenter, rein in die volle, unbefristete EM-Rente, Zusammenzug mit meinem Verlobten in eine hübsche Wohnung mit großem Garten, den wir zum Großteil so gestalten dürfen, wie wir wollen und dann sogar noch die Hochzeit. Ich hätte früher nie gewagt, auch nur zu hoffen, diese Dinge zu erreichen und mal so glücklich zu sein. Aber jetzt habe ich es doch geschafft. Da stört es mich nicht, dass das Geld manchmal knapp ist und wir uns vieles nicht leisten können. Das, was wirklich wichtig ist, das haben wir und das könnte man eh für kein Geld der Welt kaufen. 😊👍
 
Ich bin katholisch erzogen worden, wie es in meiner Gegend so üblich ist. Allerdings waren meine Eltern diesbezüglich nicht streng bzw. mein Vater war meiner Einschätzung nach insgeheim gar nicht wirklich gläubig. Er war zwar Zeit seines Lebens Katholik, aber er hat die Religion nicht praktiziert.

Jedenfalls hat der religiöse Gedanke bei mir nie richtig gezündet, trotz Religionsunterricht und dem üblichen Werdegang über Taufe, Erstkommunion und Firmung. Somit habe ich eigentlich schon immer daran gezweifelt, ob das alles überhaupt stimmen kann, was in den Religionen erzählt wird. Und im Lauf der Jahre konnte auch niemand meine Zweifel ausräumen, obwohl ich auch während des Studiums vordergründig noch in Gemeinden und Kirchenchören aktiv war.

Inzwischen bin ich bei einem Agnostizismus angelangt, mit starker Tendenz zum Atheismus, d.h. ich würde mich nicht (mehr) als religiös bezeichnen.
 
Ich bin da so zweigeteilt 🙄
Ich bin getauft und konfirmiert, dann später aus der Kirche ausgetreten.
Einfach weil ich das nicht brauche, die Institution und da eh nicht hingehe.
Hab mich in den Gottesdiensten immer zu Tode gelangweilt.
Beten kann ich auch zuhause. Mache ich aber selten.
Jemand hatte geschrieben hier, er glaubte erst, Gott gibt ihm Antwort auf Gebete.
Dachte ich erst auch, dann merkte ich aber, das die Antworten von mir selber kamen.
Irgendwo tief aus meinem Inneren.
Ob das nun von Gott inspiriert wurde, könnte sein oder auch nicht.
Also ich würde weder ja noch nein sagen, wenn mich jemand fragt, ob es Gott gibt.
🤔🤔
Ich glaube, das geht den meisten so in dem Alter.
Das war bei mir auch so. Im Konfirmandenunterricht habe ich eigentlich nichts aufgenommen was bleibende Erinnerungen bei mir hinterlassen hat.Ist halt so ein Alter
Ich bin da so zweigeteilt 🙄
Ich bin getauft und konfirmiert, dann später aus der Kirche ausgetreten.
Einfach weil ich das nicht brauche, die Institution und da eh nicht hingehe.
Hab mich in den Gottesdiensten immer zu Tode gelangweilt.
Beten kann ich auch zuhause. Mache ich aber selten.
Jemand hatte geschrieben hier, er glaubte erst, Gott gibt ihm Antwort auf Gebete.
Dachte ich erst auch, dann merkte ich aber, das die Antworten von mir selber kamen.
Irgendwo tief aus meinem Inneren.
Ob das nun von Gott inspiriert wurde, könnte sein oder auch nicht.
Also ich würde weder ja noch nein sagen, wenn mich jemand fragt, ob es Gott gibt.
🤔🤔

wo man mehr rumkichert und froh ist wenn die Stunde wieder rum ist.
 
Ich kann dir trotzdem nur Mut machen, dran zu bleiben.
Wir sehen Gott als fernes unerreichbares Wesen.
Gott hat sich in unserer Welt durch Jesus offenbart.
Er sagt: Wer mich sieht, der sieht den Vater.
Heißt also, wenn wir sehen wie Jesus sich verhalten hat, wie er Menschen behandelt hat, wie er gehandelt hat, dann sehen wir wie der Vater auch ist.
Deshalb bete einfach zu Jesus, damit betest du gleichzeitig auch zu Gott.
Wenn du in der Bibel liest bitte ihn ganz einfach zu dir zu reden, dass er dir die Dinge erklärt.
Mach es aber nicht zu kompliziert... Glaube und vertraue einfach wie ein Kind dem Vater vertrauen würde.
Du kannst mit Gott oder Jesus, je nachdem was für Dich einfacher ist, ganz einfach und kindlich sprechen, über alles was dir auf dem Herzen liegt.
Ich rede mit Jesus über alles, ob ich zum Arzt gehe.... Dass Er die Gedanken und Entscheidungen des Arztes lenkt, bevor ich telefoniere, dass er mir die richtigen Gedanken eingibt, die Gedanken des anderen lenkt.. einfach alles.
Eine große Hilfe ist es , wenn du glaubst Jesus ist immer bei dir.
Er ist bei dir, auch wenn du ihn nicht siehst.
Einfacher ist es natürlich wenn du dich davor ganz bewusst in seine Hände gelegt hast, dein ganzes Leben, einfach dich selbst.
 
Also das mit den mehreren Stellen zitieren hat ja wohl noch nicht so ganz geklappt.
Kann nur besser werden 🙈
 

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