Ingo_Gnito
Neues Mitglied
Tja...Themen dieser Art gibts hier ja offensichtlich viele. So richtig helfen wollen sie mir aber nicht.
Ich bin jetzt 45. Habe eigentlich alles was ich mir immer erträumt habe, sprich Haus, Frau, Kinder usw. Ich sollte glücklich sein. Tja...wenn es nicht so einsam wäre.
Denn echte Freunde habe ich keine. Selbst mit Frauen hat es ewig gedauert.
Mal etwas konkreter:
Mit meiner Frau bin ich vor 3 Jahren in das Dorf gezogen, in dem sie aufgewachsen ist Es ist eigentlich ein recht junges Dorf, sehr viele Familien, viele in meinem Alter. Das Dorfleben ist recht aktiv, viel wird zusammen gemacht. Im Grunde komme ich auch mit allen klar, zumindest habe ich mit niemandem persönliche Probleme.
Freunde hatte ich schon vorher quasi keine. Nun dachte ich also "A**** hoch, zeig dich, mach mit, knüpf Kontakte, das wird" Ich bin aktuell Elternbeiratsvorsitzender im dörflichen Kindergarten, helfe bei Veranstaltungen jeder Art mit (soweit mir das ermöglich wird, siehe weiter unten), zeige mich bei allem was so öffentlich passiert. Ich bin von Natur aus ein sehr offener Mensch und gehe auf die Leute zu. Es gibt im Dorf eine Whatsappgruppe für die Männer, in der auch Sachen abgesprochen werden. Was dort so auftaucht, da bin ich dabei.
Tja...und da liegt dann der erste Haken: ich bin eben auch nur bei den Dingen dabei, die in dieser großen Gruppe abgesprochen werden. Quasi bei offenen Einladungen für alle. Nix persönliches. Viele Sachen bekomme ich gar nicht mit, weil sie von den Leuten persönlich besprochen werden und an mich dabei keiner denkt. Private Geburtstagspartys (letztes Jahr feierte z.b. einer mit dem ich so gut klar komme seinen 40. Geburtstag im hiesigen Bürgerhaus. Hat alle persönlich eingeladen. Naja, fast alle. Mich nämlich nicht. Ich war der einzige Mann der aktiven Dorfgemeinschaft der nicht dabei war), allgemein private Treffen, private Absprachen zu irgendwelchen Vorbereitungsarbeiten...da denkt keiner an mich.
Das ging mir btw. schon früher so, Einladungen gabs quasi nie. im Grundschulalter war ich exakt einmal zum Geburtstag eingeladen, ansonsten nicht einmal die gesamte Schulzeit.
Zurück zu heute: Ich dachte Anfangs "Ok, eingeschworene Dorfgemeinschaft, das wird dauern"...nunja...innerhalb der letzten 3 Jahre sind aber weitere Dorffremde Leute zugezogen...naja, ratet mal. Richtig, die sind voll integriert. Treffen sich, unternehmen Dinge zusammen, quasi alles, was mir fehlt. Mein Nachbar z.b., dessen Tochter zufällig eine von 2 besten Freundinnen meiner Tochter ist. Und da kommt der nächste Knackpunkt: Meine große ist 4. Zusammen mit 3 anderen Mädels sind sie ganz dicke Freundinnen in der Kita. Das Problem dabei: die anderen 3 treffen sich regelmäßig, weil ihre Eltern sich einfach häufig treffen. Ich habe aktiv versucht auch Treffen zu ermöglichen...ich erntete Ausreden und Absagen. Mir tut das im Herzen weh meiner Tochter zusehen zu müssen, wie sie außen vor ist. Es gab Fälle, in denen die 3 Mädels nebenan im Garten spielte und wir quasi ausgeladen waren.
Ich weiß nicht was mit mir nicht stimmt, was die Leute an mir abstößt, was die Leute davon abhält zu mir eine echte Bindung aufzubauen...aber es läßt mich nicht kalt, es macht mich fertig. Ich glaube inzwischen auch, dass ich eine entsprechende Ausstrahlung habe...nur war das definitiv nicht von Beginn an so sondern hat sich jetzt über das letzte Jahr entwickelt, als ich immer mehr feststellen musste, dass wir eigentlich nur akzeptierte Fremdkörper im Dorf sind.
Ich selbst bin es gewöhnt. Aber es schlägt sich auf mein Gemüt. Darunter leidet meine Frau, meine Beziehung. Für meine Töchter tut es mir richtig weh. Sie erleiden das gleiche Schicksal ohne etwas dafür zu können. Ich weiß einfach nicht mehr, was ich selbst tun kann um dieser sozialen Hölle zu entfliehen...
Bevor ich mich jetzt im Klein-Klein verzettele breche ich den Post an dieser Stelle mal ab. Was ich erwarte? Keine Ahnung. Vielleicht Erleuchtung. Vielleicht Trost. Vielleicht auch gar nichts...
Ich bin jetzt 45. Habe eigentlich alles was ich mir immer erträumt habe, sprich Haus, Frau, Kinder usw. Ich sollte glücklich sein. Tja...wenn es nicht so einsam wäre.
Denn echte Freunde habe ich keine. Selbst mit Frauen hat es ewig gedauert.
Mal etwas konkreter:
Mit meiner Frau bin ich vor 3 Jahren in das Dorf gezogen, in dem sie aufgewachsen ist Es ist eigentlich ein recht junges Dorf, sehr viele Familien, viele in meinem Alter. Das Dorfleben ist recht aktiv, viel wird zusammen gemacht. Im Grunde komme ich auch mit allen klar, zumindest habe ich mit niemandem persönliche Probleme.
Freunde hatte ich schon vorher quasi keine. Nun dachte ich also "A**** hoch, zeig dich, mach mit, knüpf Kontakte, das wird" Ich bin aktuell Elternbeiratsvorsitzender im dörflichen Kindergarten, helfe bei Veranstaltungen jeder Art mit (soweit mir das ermöglich wird, siehe weiter unten), zeige mich bei allem was so öffentlich passiert. Ich bin von Natur aus ein sehr offener Mensch und gehe auf die Leute zu. Es gibt im Dorf eine Whatsappgruppe für die Männer, in der auch Sachen abgesprochen werden. Was dort so auftaucht, da bin ich dabei.
Tja...und da liegt dann der erste Haken: ich bin eben auch nur bei den Dingen dabei, die in dieser großen Gruppe abgesprochen werden. Quasi bei offenen Einladungen für alle. Nix persönliches. Viele Sachen bekomme ich gar nicht mit, weil sie von den Leuten persönlich besprochen werden und an mich dabei keiner denkt. Private Geburtstagspartys (letztes Jahr feierte z.b. einer mit dem ich so gut klar komme seinen 40. Geburtstag im hiesigen Bürgerhaus. Hat alle persönlich eingeladen. Naja, fast alle. Mich nämlich nicht. Ich war der einzige Mann der aktiven Dorfgemeinschaft der nicht dabei war), allgemein private Treffen, private Absprachen zu irgendwelchen Vorbereitungsarbeiten...da denkt keiner an mich.
Das ging mir btw. schon früher so, Einladungen gabs quasi nie. im Grundschulalter war ich exakt einmal zum Geburtstag eingeladen, ansonsten nicht einmal die gesamte Schulzeit.
Zurück zu heute: Ich dachte Anfangs "Ok, eingeschworene Dorfgemeinschaft, das wird dauern"...nunja...innerhalb der letzten 3 Jahre sind aber weitere Dorffremde Leute zugezogen...naja, ratet mal. Richtig, die sind voll integriert. Treffen sich, unternehmen Dinge zusammen, quasi alles, was mir fehlt. Mein Nachbar z.b., dessen Tochter zufällig eine von 2 besten Freundinnen meiner Tochter ist. Und da kommt der nächste Knackpunkt: Meine große ist 4. Zusammen mit 3 anderen Mädels sind sie ganz dicke Freundinnen in der Kita. Das Problem dabei: die anderen 3 treffen sich regelmäßig, weil ihre Eltern sich einfach häufig treffen. Ich habe aktiv versucht auch Treffen zu ermöglichen...ich erntete Ausreden und Absagen. Mir tut das im Herzen weh meiner Tochter zusehen zu müssen, wie sie außen vor ist. Es gab Fälle, in denen die 3 Mädels nebenan im Garten spielte und wir quasi ausgeladen waren.
Ich weiß nicht was mit mir nicht stimmt, was die Leute an mir abstößt, was die Leute davon abhält zu mir eine echte Bindung aufzubauen...aber es läßt mich nicht kalt, es macht mich fertig. Ich glaube inzwischen auch, dass ich eine entsprechende Ausstrahlung habe...nur war das definitiv nicht von Beginn an so sondern hat sich jetzt über das letzte Jahr entwickelt, als ich immer mehr feststellen musste, dass wir eigentlich nur akzeptierte Fremdkörper im Dorf sind.
Ich selbst bin es gewöhnt. Aber es schlägt sich auf mein Gemüt. Darunter leidet meine Frau, meine Beziehung. Für meine Töchter tut es mir richtig weh. Sie erleiden das gleiche Schicksal ohne etwas dafür zu können. Ich weiß einfach nicht mehr, was ich selbst tun kann um dieser sozialen Hölle zu entfliehen...
Bevor ich mich jetzt im Klein-Klein verzettele breche ich den Post an dieser Stelle mal ab. Was ich erwarte? Keine Ahnung. Vielleicht Erleuchtung. Vielleicht Trost. Vielleicht auch gar nichts...