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    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Was hält die Leute davon ab mit mir befreundet zu sein?

Häufig kommt dann kurz vor knapp noch ein "Oh, an Dich haben wir gar nicht mehr gedacht, du kannst auch kommen, wenn du magst."

Das finde ich wirklich seltsam. Ich lese deine Beiträge sehr gern, du machst dir Gedanken, bist klug, vielseitig interessiert und nie aggressiv.

Ich finde du klingst sympathisch.

Ja, ich finde am TE auch nichts auszusetzen. Selbst wenn du @Ingo_Gnito, ein bisschen Klugscheisser bist, erklärt das nicht die Ausgrenzung, schon gar nicht die der Tochter.

Ich lese hier nix, was nach "Quälgeist" klingt.

Doch, da gab es einen Beitrag. Von einer Userin, die generell sehr harsch auf andere losgeht.
 
Vielleicht liegt es wirklich daran, dass Dein Interesse auf ein gewisses Spektrum begrenzt ist und die anderen merken das.
Hochintelligent bedeutet jedoch nicht immer, das man sich nur für höheres interessiert.
 
Ein guter Freund von mir hatte ähnliche Probleme, sich in Gemeinschaften zu integrieren.
Er hat dann für sich folgende Strategie gefunden, die ich recht bemerkenswert finde:
Er sucht in neuen Gruppen immer nach Themen, die sich mit seinen Interessen überschneiden. Beispiel: Bei der freiwilligen Feuerwehr findet er das Thema "Technik von Pumpen". Dann erzählt er eine ganze Weile über dieses Thema und was ihm dazu einfällt. Er kann darüber viel erzählen, weil es eben ein Thema ist, das ihn interessiert. Ich dachte zwar immer, die Leute müssten doch irgendwie genervt sein von seinen Geschichten, aber das ist tatsächlich in den seltesten Fällen so. Tatsächlich vermittelt er eher eine ansteckende Begeisterung für ein Thema und darüber ergeben sich zahlreiche Anknüpfungspunkte und daraus gute Bekanntschaften.
Diese Art der Begeisterungsfähigkeit und dass er spannende Dinge erzählt, führen dazu, dass er erstens eine gute Zeit hat, zweitens, dass er den Leuten vermittelt, sich für "ihre" Themen zu interessieren und drittens, dass er als unterhaltsamer Gesprächspartner eingeschätzt wird, mit dem man sich gerne unterhält.

Vielleicht wäre das auch etwas, das du map testweise versuchen kannst. Er ist übrigens auch getestet hochbegabt und auf dem Spektrum.
 
Und um das klarzustellen: Nach Quälgeist klingst du hier wirklich nicht. Aber schon so als würdest du das alles sehr auf dich beziehen. Denn vielleicht ist es auch eine Kombination. Denn deine Frau ist ja auch nicht so richtig integriert, obwohl sie dort aufgewachsen ist und von meiner Schwester weiß ich, dass vor allem Kontakte die Kinder betreffend oft über die Mütter laufen.
 
@Ingo_Gnito ich gebe dir einen Tipp: Wenn du nicht willst, dass dein Thread gleich wieder versandet, musst du schon in den Dialog gehen und aktiv mitschreiben, indem du auf Kommentare der User persönlich eingehst. Du antwortest zwar alle paar Tage, aber im Grunde informierst du bloss so ganz allgemein. Keiner fühlt sich angesprochen.

Es fällt auf, dass du nur von dir und deinen Bemühungen um Anschluss zu finden schreibst. In einem Dorf aber ist das Pärchensache. Du hast das Pech, dass deine Frau nicht gerade gesellig ist und ihre Familie ihr genug der sozialen Kontakte ist. Das ist keine Hilfe für dich, wo du auch so schon Mühe hast an Menschen ranzukommen. Hätte sie nämlich keine Familie vor Ort, müsste auch sie sich ein wenig bemühen um nicht zu versauern. Auch wenn die Schulkameraden deiner Frau nicht mehr im Dorf leben, deren Eltern Verwandten und Bekannten tun es noch. Mindestens die Hälfte der Einwohner kennt deine Frau noch, sie ist keine Unbekannte. Deiner Frau würde es um einiges leichter fallen bei den Alteingesessenen wieder anzuknüpfen, will sie aber nicht und sie macht es dir damit viel schwerer als nötig, denn der Fremde bist du und Fremde werden in einem Dorf nicht mit dem roten Teppich empfangen.

Du kannst die Eltern und Geschwister deiner Frau bitten euch ein wenig unter die Arme zu greifen. Sei es, dass sie ihre Bekannten fragen ob es ok ist wenn sie euch zum nachbarschaftlichen Grillabend mitnehmen, dass sie selber einen Grillabend mit ihren Freunden veranstalten und euch dazu einladen oder dass der Schwager dich zur Skatrunde in der Dorfkneipe mitnimmt, oder, oder. Das wäre viel einfacher für dich/euch. Lebt die Familie deiner Frau auch zurückgezogen, hast du gleich nochmal Pech.

Das was du so unternimmst um Anschluss zu finden sind meist einmalige und unpersönliche Dinge. Aber um mit jemandem warm zu werden muss man schon ein paar Mal miteinander zu tun gehabt haben. Da kannst du noch lange mithelfen Tische und Bänke für's Dorffest aufzustellen, wenn die Bänke stehen gehen alle nach Hause und das war's auch schon, bis zum nächsten Jahr. Ich rate dir einem Dorfverein beizutreten wo man sich regelmässig trifft. Da ist es erstmal egal ob es der Männerchor oder der Turnverein ist. Gehen kannst du immer falls du dich unwohl fühlst.

Noch ein Wort zu deinen Töchtern: Falls ein Kind kein "Hoppla, jetzt komm ich und spiele einfach mit" Typ ist, liegt es wiederum an den Eltern (insbesondere der Mutter) dem Kind behilflich zu sein. Sie kann das Kind ermuntern zu den spielenden Nachbarskindern zu gehen um mitzuspielen. Kindergeburtstage laufen folgendermassen ab: Nicht die Kinder laden ein, sondern die Mütter. Sie rufen die anderen Mütter an, sagen "Ich mach eine Party zu Jans Geburtstag, dein Kurtchen ist herzlich eingeladen. Kommt ihr?" Ja "ihr", denn je nach Alter der Kinder sind die Mütter auch dabei. Sagt die Mama zu (was sie höchstwahrscheinlich tun wird, sonst muss sie damit rechnen, dass an Kurtchens Geburtstag Jan und damit auch andere Kinder auch nicht kommen, weil Jans Mutter beleidigt ist) darf Jan die Einladungen an die anderen Kinder persönlich überreichen, auch wenn es schon vorher beschlossene Sache der Mütter war. Das bedingt aber, dass die Mütter sich schon kennen. Sie müssen keine Freunde sein, aber wenigstens über die Kinder bekannt. Wenn deine Frau aber nur bei ihrer Familie hockt und sonst keine Kontakte pflegt, wird auch das Kind nicht eingeladen.

Du musst nicht glauben, dass es nur an dir liegt wenn du keinen Anschluss findest. Auf dem Dorf spielen noch ganz andere Faktoren eine Rolle. Deine Frau ist einer davon. Du solltest mit ihr darüber reden damit auch sie ihren Teil dazu beiträgt, dir und den Kindern den Anschluss zu den Dorfbewohnern zu erleichtern.
 
ADHS äußert Sich bei dir wie?

Ich kannte nur einen diagnostizieren ADHSLER und der war leider sehr aufdringlich …aber so klingst du überhaupt nicht . Also ich meine wirklich wirklich aufdringlich.
 
So, jetzt waren ein paar Tage keine Zeit zum reinschauen, der Feiertage sei Dank. Trotzdem habe ich in der Zeit auch wieder ein wenig nachdenken können.

Es ist nicht ganz einfach, das Thema bzw die Gefühle dazu wirklich so zu beschreiben, dass es für euch nachzuempfinden ist. Ihr kennt mich nicht, das war mir ja von vorneherein klar, also kann ich nur so gut es geht versuchen die Problematik zu beschreiben.
Vor 3 Tagen war der dörfische Männerspaziergang zum Jahresabschluss. Da war ich wieder dabei, war ein super Tag. Gute Gespräche usw, alles also soweit in Ordnung. Es ist schon so, dass ich in der Dorfgemeinschaft als Teil der Gemeinschaft aktzeptiert bin, dort sehe ich an sich auch keinen Handlungsbedarf. Ich will ja gar nicht überall und schon gar nicht bei Sachen dabei sein, die mich gar nicht interessieren (weil diese Vermutung zuletzt ja auch das eine oder andere Mal auftauchte).

Mir geht es eher um die persönliche Ebene. Das entwickeln echter Freundschaften. Das Teilen von Aktivitäten. Kino, zocken, grillen, Konzertbesuche, einfach mal auf nen Kaffee/Bier treffen...ganz normales Verhalten zwischen Freunden eben. Das gibts bei mir nicht. Und mein Problem ist einfach, dass ich immer ein offener Mensch war, mich quasi mit jedem Menschen den ich treffe gut unterhalten kann und sich trotzdem nie Freundschaften entwickeln.

Im Dorf fällt mir das halt besonders stark auf. Ich werde sehr freundschaftlich behandelt, wenn ich bei offenen Veranstaltungen dabei bin. Aber das war dann auch. Lade ich Leute ein, kommen diese auch. Wir unterhalten uns nett...und das wars. Keine Gegeneinladung, kein sichtbares weiteres Interesse, nichts.

Auf dieser persönlichen Ebene liegt mein Problem.

Achja, weil die Frage auch mehrfach kam: Ich bin in einer Großstadt aufgewachsen und habe auch bis zum 42. Lebensjahr immer in einer Großstadt gelebt. Hier hatte ich aber selten einen Kreis an Menschen, mit dem ähnlich viel möglich war wie im Dorf. Freundschaften haben sich trotz aktivem Weggehen meinerseits auch nicht gefunden.

Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass ich "needy" rüberkomme, so wie es hier gemutmaßt wurde. Ich gehe ja nicht irgendwo hin nur mit dem Ziel jetzt eine Freundschaft zu erzwingen. Ich gehe schon einfach hin, bin ich selbst, unterhalte mich, habe dabei auch einfach Spaß und genieße die Tage/Abende. So wie wohl jeder, der dabei ist. Negative Gefühle entwickeln sich nur wenn ich allein bin und eben feststelle, dass da keiner ist. Das beschäftigt mich. Ich denke auch nicht, dass ich mich für das Bedürfnis nach normaler Freundschaft (und 1-2 Freunde würden mir absolut ausreichen) schämen muss. Wie gesagt, ich nutze das hier auch eher um meine Gefühle mal ausformulieren zu können. So recht an Hilfe glaube ich ja nicht, wie ich im Eingangspost schon formulierte. Da mir ja völlig bewusst ist, dass ihr mich nicht kennt und eine Beurteilung so natürlich irgendwie blankes Raten ist. Aber vllt rät ja trotzdem mal jemand gut.


PS: Tanja Susi: Ich verstehe nicht ganz deine Intention in diesem Forum. Du hast jetzt meinen Post dreimal kommentiert. Jeder dieser Kommentare war anmaßend und mit persönlichen Angriffen gefüllt. Von Empathie keine Spur. (...) möchte dich daher bitten, dich künftig aus diesem Thema herauszuhalten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Teilen von Aktivitäten. Kino, zocken, grillen, Konzertbesuche, einfach mal auf nen Kaffee/Bier treffen...ganz normales Verhalten zwischen Freunden eben.
Wenn du Single wärst könnte ich obige Aussage total nachvollziehen, aber Familienväter tun das normalerweise nicht. Auf dem Dorf sowieso nicht. Von einem Familienvater erwartet man gar nicht, dass er Zeit fürs Kino hat, denn er hat Familie und verbringt üblicherweise seine freie Zeit mit ihnen. Auf dem Dorf grillen nicht die Kumpels zusammen, sondern die Familien. Eine individuelle Freundschaft ergibt sich normalerweise erst nach und nach wenn man sich besser kennengelernt hat, Gemeinsamkeiten entdeckt hat und beide merken, dass man auf gleicher Wellenlänge ist.

Ich an deiner Stelle würde mich mal subtil und unaufdringlich an deinen Nachbarn hängen, der laut deiner Aussage nach wenigen Monaten schon voll integriert war. Und wie fängt man an? Mit einem Gespräch über den Gartenzaun über Rasendünger oder den Kauf eines neuen Autos..
 
Da du leider nichts auf ein paar Fragen sagst, deren Beantwortung mir aber wichtig erscheint, kann ich hier auch nichts weiter sagen. Mir fehlt die Sicht von Menschen, die euch kennen und dort integriert sind, wie die Geschwister deiner Frau. Oder die Frage, wieso denn deine Frau nicht integriert ist und wieso es dann allein an dir liegen soll. Ich hoffe, du kommst irgendwann zu einer Erkenntnis.
 

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