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Was gefällt Euch an Eurem Glauben und an Eurer Religion?

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AW: Was gefällt Euch an Euerem Glauben und an Euerer Religion?

Auch die Sache mit den zahlreichen Heiligen im Katholizismus war mir immer etwas rätselhaft, denn oft werden Heilige fast wie kleine Götter verehrt, was den strengen Monotheismusgedanken doch auch aufweicht.

Die Heiligenverehrung ist eine (mehr oder weniger) unbewußte Übernahme des Polytheismus der "bekehrten" Heiden. Die katholische Kirche war bis zum Aufkommen des Protestantismus "das" Christentum schlechthin, weil jeder Abweichler, von den Arianern bis zu den Katharern, sofort rigoros bekämpft und vernichtet wurde, ergo lief auch die ganze Heidenbekehrung über die Katholiken, und man kann Menschen die mit dem Glauben an viele Götter aufgewachsen sind nicht so einfach stattdessen einen einzigen Gott vor die Nase setzen und glauben, sie wären damit zufrieden.
Im Polytheismus hat jeder Gott "seine" ganz speziellen Aufgaben, für die er angerufen wird, und das wurde von den frisch Bekehrten einfach auf die jeweiligen christlichen Heiligen übertragen. Besonders fällt das auf in Ländern die relativ spät bekehrt wurden wie in Lateinamerika, wo man etwa in Mexico gar nicht lange an den überall verbreiteten Heiligenfiguren kratzen muß um unter dem christlichen Lack die alten indianischen Götter wiederzufinden, mit Maria als Erdgöttin Pachamama und so weiter.
 
AW: Was gefällt Euch an Euerem Glauben und an Euerer Religion?

Vielleicht auch die Möglichkeit Verantwortung und Schuld jemand anderem zuzuschieben.
 
AW: Was gefällt Euch an Euerem Glauben und an Euerer Religion?

Ja, das ist ganz wichtig. Man denke an den sprichwörtlichen "Sündenbock" der Juden. 🙄
 
AW: Was gefällt Euch an Euerem Glauben und an Euerer Religion?

Die Heiligenverehrung ist eine (mehr oder weniger) unbewußte Übernahme des Polytheismus der "bekehrten" Heiden. Die katholische Kirche war bis zum Aufkommen des Protestantismus "das" Christentum schlechthin, weil jeder Abweichler, von den Arianern bis zu den Katharern, sofort rigoros bekämpft und vernichtet wurde, ergo lief auch die ganze Heidenbekehrung über die Katholiken, und man kann Menschen die mit dem Glauben an viele Götter aufgewachsen sind nicht so einfach stattdessen einen einzigen Gott vor die Nase setzen und glauben, sie wären damit zufrieden.
Im Polytheismus hat jeder Gott "seine" ganz speziellen Aufgaben, für die er angerufen wird, und das wurde von den frisch Bekehrten einfach auf die jeweiligen christlichen Heiligen übertragen. Besonders fällt das auf in Ländern die relativ spät bekehrt wurden wie in Lateinamerika, wo man etwa in Mexico gar nicht lange an den überall verbreiteten Heiligenfiguren kratzen muß um unter dem christlichen Lack die alten indianischen Götter wiederzufinden, mit Maria als Erdgöttin Pachamama und so weiter.

Ja, die Katholischen sind den Heiden näher als ihnen lieb war und ist. Was für eine Ironie.
 
AW: Was gefällt Euch an Euerem Glauben und an Euerer Religion?

Vielleicht auch die Möglichkeit Verantwortung und Schuld jemand anderem zuzuschieben.

Naja, ich denke das die Menschen in der Steinzeit sich gewisse Naturereignisse nun mal nicht anders erklären konnten. Wie sollte es denn sonst sein das die Sonne jeden Tag unter geht und am anderen Tag wieder erscheint. Hinter diesem Vorgang musste aus ihrer Sicht doch ein höheres Wesen stehen oder die Sonne selbst war das höhere Wesen. Das Ding mit der Schuld in dieser starken Form ist m.M.n. doch erst auf den (Mist)haufen der Christen gewachsen.
 
AW: Was gefällt Euch an Euerem Glauben und an Euerer Religion?

Sieht man gut an dem ganzen Kult um die "Ersatzgöttin" Maria. Ganz ohne Identifikationsfigur auch für die weiblichen Gläubigen ging es halt nicht.
 
Einige Marienerscheinungen wurden als echt anerkannt!

Sieht man gut an dem ganzen Kult um die "Ersatzgöttin" Maria. Ganz ohne Identifikationsfigur auch für die weiblichen Gläubigen ging es halt nicht.


Die Marienfrömmigkeit ist ein großer Gewinn für viele Menschen,
denn sie stärkt, gibt Halt und neuen, tiefen und beglückenden Lebenssinn!

Die Heilige Jungfrau von der Unbefleckten-Empfängnis mahnt die Menschen
zur Umkehr, Buße, Nächstenliebe und ein Leben in Güte und Demut!

Die Menschheit wäre viel besser, wenn mehr davon wieder ihre religiösen Wurzeln entdecken und ein Leben in Nächstenliebe, Bescheidenheit und liebevoller Hingabe führen würden!

 
AW: Was gefällt Euch an Euerem Glauben und an Euerer Religion?

Ergänzung: nur nicht aufmucken, die Schäfchen. Auch nicht bei Kindsmißbrauch und den vielen anderen Verbrechen, die hinter dem Deckmäntelchen der Religion verübt werden.
Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.

Nicht zu vergessen der Bischof der sogar die Todesstrafe für Homosexuelle fordert: http://www.queer.de/detail.php?article_id=28770
 
AW: Was gefällt Euch an Euerem Glauben und an Euerer Religion?

Für Gemeinschaft braucht man keine Religion, sondern für das Unbekannte, potentiell Gefährliche und Gefürchtete.

Etwa wenn jemand gestorben war, seine Leiche lag da, wie schlafend, aber er ließ sich nicht mehr wecken und begann zu verfaulen - warum? War das was ihn ausmachte, sein Bewußtsein, sein Wesen, woanders hin gegangen und hatte das Fleisch zurückgelassen wie eine leere Hülle, wie bei toten Tieren auch? Und wenn ja, wo ging er hin, in irgendeine andere Welt, die der existierenden glich? (Denn eine andere konnte man sich damals noch nicht vorstellen).
Das sind wohl die Fragen, die sich die frühen Menschen stellten am Anfang der Religion. Wohin ging das was einen Menschen ausmacht beim Sterben? Woher kamen Regen und Blitze, wie kann man die Jagd verbessern indem man Tiere mit magischen Handlungen "beschwört", wie kann man dafür sorgen, daß die Sonne weder zu viel (Dürre) noch zu wenig (ewiger Winter) scheint? ... zumindest die lateinamerikanischen Völker meinten darauf eine Antwort zu haben, indem sie Menschen die Herzen herausschnitten und diese als "Nahrung" der Sonne als Opfer darboten ...
 
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