G
Gast
Gast
Hallo,
ich denke das beste ist, wenn ich einfach anfange zu erzählen:
Ich bin, als jüngstes von 6 Kinder, in eine streng katholische Familie hingeboren worden. Meine, noch lebenden, Geschwister meinen immer ich hätte es am schönsten gehabt *verbittert lach*
Wenn es schön ist nach Liebe zu hungern, dann ja.
Ich wurde viel geschlagen, mit Stöcken, Kleiderbügeln, Kochlöffeln, ect.
Das ging von einfachen blauen Flecken, bis hin zu Platzwunden.
Mein einziger wirklicher Halt war meine 2. älteste Schwester, die bei einem Autounfall starb als ich 10 Jahre alt war.
Von diesem Tag an wurde mein Leben immer mehr zur Hölle.
Meine Mutter verfiel dem religiösen Wahn vollkommen und egal was mir fehlte, welche Krankheit ich auch hatte, sie war der Meinung das dies alles "angetan" war vom Teufel und seinen Helfern, den bösen Menschen auf der Welt.
Anstatt mit mir zum Arzt zu gehn, wurde stundenlang gebetet, ich habe literweise Weihwasser getrunken und den puren Weihrauch eingeatmet.
Ich war ein braves Kind und hab alles über mich ergehen lassen, in dem Glauben, das meine Mama mich lieb hat und alles tut um mir zu helfen, aber es kam irgendwann der Punkt, an dem ich nicht mehr glauben konnte!
Das ganze zog sich etwa 5 - 6 Jahre so hin und das Ende vom Lied waren diagnostizierte Magengeschwüre, Ansätze zur Magersucht (Ess-Brech Verhalten, bis hin zur Nahrungsverweigerung).
Auf der Suche nach Liebe und Menschen denen ich etwas wert bin, geriet ich immer mehr an die "falschen" Leute.
Ich kam mit Drogen in Kontakt, was mich aber nach einigem rumprobieren, sehr schnell anwiderte, ich habe geklaut, bin von zu Hause abgehaun, hab die Schule geschwänzt.... alles nur um meinen "Freunden" zu gefallen und sie ja nicht zu verlieren.
Mit fast 17 habe ich meinen ersten festen Freund kennengelernt und dachte das ich endlich am Ziel bin. Naja wer kennt das nicht...
Er hat mich natürlich betrogen und als ich es herausfand hat ER Schluß gemacht! Ich hätte ihn niemals verlassen, war ich doch davon überzeugt, das er mich trotz allem liebt. Es folgten einige Beziehungen und ein unglückseliger Abend mit viel Alkohol und Gewalt.
Ich war mittlerweile 17 Jahre alt und mit einer ungewollten Schwangerschaft konfrontiert. Erst hat mein Körper wohl nicht wahrhaben wollen was da los ist, denn ich hatte noch weitere 5 Monate meine Tage, aber irgendwann bestand kein Zweifel mehr. Ich war hin und hergerissen, zum einen hab ich mich auf das kleine Wesen gefreut, das meines sein sollte, das ich lieb haben konnte und das auch mich liebte, auf der anderen Seite war mir bewußt, das ich für diese Verantwortung einfach zu jung war. Nach langem überlegen und vielen erbitterten Kämpfen mit mir selbst, hab ich mich dazu entschlossen, mein Würmchen zur Adoption freizugeben. Dazu kam es nie! Ich wurde von meiner Familie regelrecht gezwungen das Baby zu behalten. Es geht ja nicht das eine katholische Familie so etwas tut, schlimm genug das es überhaupt zur Schwangerschaft gekommen ist.
Ich habe das Kind also bekommen und behalten. Meine Mutter hat es mir konsequent entfremdet und dafür gesorgt, das ich die ersten 3 Jahre seines Lebens keinerlei Rechte hatte was ihn anging. Ich bin also ohne mein Kind ausgezogen zu einem "Mann" der mich 1 1/2 Jahre von 2 1/2 misshandelt und missbraucht hat. Ich konnte mich nicht von ihm trennen, er hat mich ja geliebt! Als er mich rauswarf, weil ich ihm kein Geld mehr geben konnte, mußte ich zurück zu meiner Mutter, aber nicht ohne vorher noch einen Abstecher im Krankenhaus zu machen.
Nach ein paar Wochen des Horrors in meinem "Elternhaus" lernte ich meinen Mann kennen. Endlich die große Liebe von der ich immer geträumt hab. Er hat mich nach 1 Woche gefragt ob ich seine Frau werden will, nach weiteren 4 Wochen war ich schwanger und wir haben 6 Monate später geheiratet. Alles lief toll. Unser Kind kam zur Welt und er war unser ganzer Stolz, mein Großer durfte endlich zu mir und wir waren eine perfekte, kleine Familie bis... ja bis ich unser zweites Kind verlor.
Bei der Aussschabung haben die Ärzte meinen Uterus schwer verletzt, ich bekam eine Entzündung und lag wieder einmal im Krankenhaus. Die Enddiagnose: Ich könnte keine Kinder mehr bekommen.
Wir haben schweren Herzens unseren Wunsch nach einer Tochter aufgegeben und uns damit abgefunden. Die Kurzfassung: Ich habe noch zwei weitere Kinder bekommen, das letzte trotz Sterilisation.
Mein Mann wurde mit jedem Kind kälter und distanzierter, bis nichts mehr da war von meinem Traum der ganz großen Liebe.
6 Jahre des Psychoterrors folgten, bis wir einen Schlußstrich unter unsere Ehe gesetzt und uns mit unserer Situation arrangiert haben.
Wie man sich denken kann, hat der Älteste bald Schwierigkeiten gemacht, weil er die Trennung von meiner Mutter nicht verkraftet hat. Dann hat sich herausgestellt, das der Zweite ADHS hat. Er ist die Zerstörung in Person:
Betten anzünden, Schränke auseinander nehmen und zerbrechen, Glasscheiben einschlagen, ect.
Wir haben den Großen schweren Herzens zu meiner Mutter gegeben das er sich ein wenig erholt und seine schulischen Leistungen besser werden. Beide Jungs sind in psychologischer Behandlung.
Als ich meiner "Mutter" nun vor einigen Tagen sagte, das ich meinen Jungen, zum Anfang der Sommerferien, wieder nach Hause hole (vor allem weil er mich darum gebeten hat und er nur noch krank ist) hat sie das Jugendamt angerufen. Ich weiß nicht was sie gesagt hat, aber die Dame vom Amt stand auf einmal in meinem Haus. Ich hatte die Türe nicht verschlossen, es gab ja keinen Anlaß. Sie hat wohl geklingelt, was ich nicht wirklich gehört habe, da ich mich etwas hingelegt hatte. 2 meiner Kinder waren krank und ich hatte nicht einmal 2 Stunden Schlaf in dieser Nacht. Ich realisiere also, das eine fremde Person in meinem Haus steht, raffe mich auf und seh nach.
Sie kam mir gleich wie es denn hier aussehen würde (ich komme kaum zum erledigen des normalen Haushalts, da ich ständig die Schlachtfelder meines Sohnes beseitigen muß) und setzt mir ein Ultimatum. Ich müßte mich bis heute Vormittag bei ihr gemeldet haben, um ihr zu sagen ob ich damit einverstanden bin, das meine Kinder vorübergehend bei Pflegeeltern untergebracht werden. Wenn ich dies nicht tun würde, gehe sie zum Familiengericht und erzwinge das.
Jetzt sitz ich hier vor den Scherben meines Lebens, meine Kinder werden mir weggenommen, nur weil meine Mutter ihren Egoismus ausleben muß!
Anstatt mir Hilfe anzubieten, zerstören sie mir alles, um das ich die letzten Jahre so hart gekämpft habe.....
Ich bin am Ende meiner Kräfte und weiß mir nicht mehr zu helfen.
Und dabei wollte ich doch nur Liebe.....
ich denke das beste ist, wenn ich einfach anfange zu erzählen:
Ich bin, als jüngstes von 6 Kinder, in eine streng katholische Familie hingeboren worden. Meine, noch lebenden, Geschwister meinen immer ich hätte es am schönsten gehabt *verbittert lach*
Wenn es schön ist nach Liebe zu hungern, dann ja.
Ich wurde viel geschlagen, mit Stöcken, Kleiderbügeln, Kochlöffeln, ect.
Das ging von einfachen blauen Flecken, bis hin zu Platzwunden.
Mein einziger wirklicher Halt war meine 2. älteste Schwester, die bei einem Autounfall starb als ich 10 Jahre alt war.
Von diesem Tag an wurde mein Leben immer mehr zur Hölle.
Meine Mutter verfiel dem religiösen Wahn vollkommen und egal was mir fehlte, welche Krankheit ich auch hatte, sie war der Meinung das dies alles "angetan" war vom Teufel und seinen Helfern, den bösen Menschen auf der Welt.
Anstatt mit mir zum Arzt zu gehn, wurde stundenlang gebetet, ich habe literweise Weihwasser getrunken und den puren Weihrauch eingeatmet.
Ich war ein braves Kind und hab alles über mich ergehen lassen, in dem Glauben, das meine Mama mich lieb hat und alles tut um mir zu helfen, aber es kam irgendwann der Punkt, an dem ich nicht mehr glauben konnte!
Das ganze zog sich etwa 5 - 6 Jahre so hin und das Ende vom Lied waren diagnostizierte Magengeschwüre, Ansätze zur Magersucht (Ess-Brech Verhalten, bis hin zur Nahrungsverweigerung).
Auf der Suche nach Liebe und Menschen denen ich etwas wert bin, geriet ich immer mehr an die "falschen" Leute.
Ich kam mit Drogen in Kontakt, was mich aber nach einigem rumprobieren, sehr schnell anwiderte, ich habe geklaut, bin von zu Hause abgehaun, hab die Schule geschwänzt.... alles nur um meinen "Freunden" zu gefallen und sie ja nicht zu verlieren.
Mit fast 17 habe ich meinen ersten festen Freund kennengelernt und dachte das ich endlich am Ziel bin. Naja wer kennt das nicht...
Er hat mich natürlich betrogen und als ich es herausfand hat ER Schluß gemacht! Ich hätte ihn niemals verlassen, war ich doch davon überzeugt, das er mich trotz allem liebt. Es folgten einige Beziehungen und ein unglückseliger Abend mit viel Alkohol und Gewalt.
Ich war mittlerweile 17 Jahre alt und mit einer ungewollten Schwangerschaft konfrontiert. Erst hat mein Körper wohl nicht wahrhaben wollen was da los ist, denn ich hatte noch weitere 5 Monate meine Tage, aber irgendwann bestand kein Zweifel mehr. Ich war hin und hergerissen, zum einen hab ich mich auf das kleine Wesen gefreut, das meines sein sollte, das ich lieb haben konnte und das auch mich liebte, auf der anderen Seite war mir bewußt, das ich für diese Verantwortung einfach zu jung war. Nach langem überlegen und vielen erbitterten Kämpfen mit mir selbst, hab ich mich dazu entschlossen, mein Würmchen zur Adoption freizugeben. Dazu kam es nie! Ich wurde von meiner Familie regelrecht gezwungen das Baby zu behalten. Es geht ja nicht das eine katholische Familie so etwas tut, schlimm genug das es überhaupt zur Schwangerschaft gekommen ist.
Ich habe das Kind also bekommen und behalten. Meine Mutter hat es mir konsequent entfremdet und dafür gesorgt, das ich die ersten 3 Jahre seines Lebens keinerlei Rechte hatte was ihn anging. Ich bin also ohne mein Kind ausgezogen zu einem "Mann" der mich 1 1/2 Jahre von 2 1/2 misshandelt und missbraucht hat. Ich konnte mich nicht von ihm trennen, er hat mich ja geliebt! Als er mich rauswarf, weil ich ihm kein Geld mehr geben konnte, mußte ich zurück zu meiner Mutter, aber nicht ohne vorher noch einen Abstecher im Krankenhaus zu machen.
Nach ein paar Wochen des Horrors in meinem "Elternhaus" lernte ich meinen Mann kennen. Endlich die große Liebe von der ich immer geträumt hab. Er hat mich nach 1 Woche gefragt ob ich seine Frau werden will, nach weiteren 4 Wochen war ich schwanger und wir haben 6 Monate später geheiratet. Alles lief toll. Unser Kind kam zur Welt und er war unser ganzer Stolz, mein Großer durfte endlich zu mir und wir waren eine perfekte, kleine Familie bis... ja bis ich unser zweites Kind verlor.
Bei der Aussschabung haben die Ärzte meinen Uterus schwer verletzt, ich bekam eine Entzündung und lag wieder einmal im Krankenhaus. Die Enddiagnose: Ich könnte keine Kinder mehr bekommen.
Wir haben schweren Herzens unseren Wunsch nach einer Tochter aufgegeben und uns damit abgefunden. Die Kurzfassung: Ich habe noch zwei weitere Kinder bekommen, das letzte trotz Sterilisation.
Mein Mann wurde mit jedem Kind kälter und distanzierter, bis nichts mehr da war von meinem Traum der ganz großen Liebe.
6 Jahre des Psychoterrors folgten, bis wir einen Schlußstrich unter unsere Ehe gesetzt und uns mit unserer Situation arrangiert haben.
Wie man sich denken kann, hat der Älteste bald Schwierigkeiten gemacht, weil er die Trennung von meiner Mutter nicht verkraftet hat. Dann hat sich herausgestellt, das der Zweite ADHS hat. Er ist die Zerstörung in Person:
Betten anzünden, Schränke auseinander nehmen und zerbrechen, Glasscheiben einschlagen, ect.
Wir haben den Großen schweren Herzens zu meiner Mutter gegeben das er sich ein wenig erholt und seine schulischen Leistungen besser werden. Beide Jungs sind in psychologischer Behandlung.
Als ich meiner "Mutter" nun vor einigen Tagen sagte, das ich meinen Jungen, zum Anfang der Sommerferien, wieder nach Hause hole (vor allem weil er mich darum gebeten hat und er nur noch krank ist) hat sie das Jugendamt angerufen. Ich weiß nicht was sie gesagt hat, aber die Dame vom Amt stand auf einmal in meinem Haus. Ich hatte die Türe nicht verschlossen, es gab ja keinen Anlaß. Sie hat wohl geklingelt, was ich nicht wirklich gehört habe, da ich mich etwas hingelegt hatte. 2 meiner Kinder waren krank und ich hatte nicht einmal 2 Stunden Schlaf in dieser Nacht. Ich realisiere also, das eine fremde Person in meinem Haus steht, raffe mich auf und seh nach.
Sie kam mir gleich wie es denn hier aussehen würde (ich komme kaum zum erledigen des normalen Haushalts, da ich ständig die Schlachtfelder meines Sohnes beseitigen muß) und setzt mir ein Ultimatum. Ich müßte mich bis heute Vormittag bei ihr gemeldet haben, um ihr zu sagen ob ich damit einverstanden bin, das meine Kinder vorübergehend bei Pflegeeltern untergebracht werden. Wenn ich dies nicht tun würde, gehe sie zum Familiengericht und erzwinge das.
Jetzt sitz ich hier vor den Scherben meines Lebens, meine Kinder werden mir weggenommen, nur weil meine Mutter ihren Egoismus ausleben muß!
Anstatt mir Hilfe anzubieten, zerstören sie mir alles, um das ich die letzten Jahre so hart gekämpft habe.....
Ich bin am Ende meiner Kräfte und weiß mir nicht mehr zu helfen.
Und dabei wollte ich doch nur Liebe.....