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Was bedeutet Freundschaft?

  • Starter*in Starter*in Gast
  • Datum Start Datum Start
@ Weiß_nicht_weiter!
wir antworten uns doch tatsächlich gleichzeitig in 2 Threads 😀

ein Interesse kann auch ehrlich gemeint gewesen sein... und sich dann doch wieder verlieren. Deswegen wars trotzdem nicht unehrlich vorher.... denk ich mal.

Also diese Angst, nach der du frägst, die ist latent da. Mal stärker mal schwächer. Wie aus Glas oder ein Nebel, der mich davon abhält, sich mehr in Richtung Freundschaft zu trauen, mal mehr Initiative zu zeigen bei jemand mit dem ich mich 20 mal schon wirklich nett unterhalten habe und gelacht habe... dann aber mal etwas weitergehendes vorzuschlagen, z.B. sich privat treffen, was unternehmen, oder auch nur spontan Kaffe trinken 😉 Es bleibt dann eher auf der freundlich-oberflächlichen Ebene irgendwie... Man sieht sich dann nach Monaten wieder und ich merke, dass diese Menschen durchaus von sich aus auf mich zukommen zum Reden z.B., und es ist leicht wieder "anzuknüpfen" als ob keine Zeit dazwischen lag... und trotzdem.... falls du verstehst.

Bei ganz fremden werde ich oft schüchtern und garnicht mehr mitteilsam... ärgerlich!
Ist ja auch für das Gegenüber nicht angenehm...

Wie ist es denn bei dir so?
 
@Mina S.,

ja mich hat Dein Beitrag auch interessiert ;-)

Es gibt einfach alles. Man kann nicht alles verallgemeinern! Mal ehrliches Interesse am Anfang, dann wieder nicht; "nomales" Interesse - welche sich steigern. Es muss einfach zwischenmenschlich passen, aber man sollte tollerant bleiben. Auch wenn man nicht die selben Hobbys hat oder nicht der selben Meinung ist.

Ich kann Deine Angst bzw. Deine Art, wie Du mit "persönlicheren" Themen Anderen gegenüber umgehst, irgendwo nachvollziehen. Aber auf diese Weise habe ich das noch nie mitbekommen.

Das mit dem Schüchtern allerdings kenne ich. Ich habe bis vor ein paar Jahren wahnsinnig darunter gelitten, aber ich habe es geschafft offener auf Menschen zuzugehen, bin aber auch das ein oder andere Mal auf die Nase geflogen. Aus solchen Dingen lernt man. Ich denke - aus dem was ich jetzt von Dir lesen konnte - bist Du einfach auch ein vorsichtiger Mensch. Völlig in Ordnung. Aber Angst vor Meinungen von anderen Leuten brauchst Du überhaupt nicht, denk imme dran, Du hast auch eine eigene Meinung und einen Stolz, der evlt. negative Meinungen abbrallen lässt.
 
Hi Gast,

Mobbing ist unfassbar schlimm - schlimmer finde ich, dass du dein Leben immer noch von den Mobbern bestimmen lässt, indem du nicht gegen die Auswirkungen kämpfst.

Eine Sozialphobie ist nämlich ziemlich gut behandelbar (bis zu 80% des Leidensdrucks können vermindert werden) aber man muss da schon durch. Neben Aufarbeitung der Mobbingerlebnisse gibts bescheuerte Aufgaben, wie z.B. direkt vor einer großen Uhr einen Passanten nach der Uhrzeit fragen, oder in einem edlen Feinkostladen sich viele Spezialitäten vorführen lassen und dann doch nichts kaufen. Da könnte dir ein Profi schon sehr beistehen. Am besten vll. eine Gruppensitzung mit Gleichaltrigen.

(Hatte bzw. habe auch eine Sozialphobie - von heute auf morgen wird man das nicht los, aber es wird besser)

Du hast ein paar Baustellen in deinem Leben und der Sinn kann sein, sie aufzuräumen. Kontakte zu anderen Menschen ergeben sich dann...

Liebe Grüße,
Mina
 
Ich stimme Mina S. zu!! Also wenn Du schon so denkst, dann kann Dir da nur fast ein Psychologe helfen!!

Das ist überhaupt nicht schlimm, ich kenne viele, die schon einen aufgesucht haben, aus verschiedenen Gründen!

ABER....das kann ich wirklich behaupten, ist, dass nur DU dir da selber raushelfen kannst. Ein Psychologe kann Dir beistehen, dir kleinere Tipps geben, aber Deine innere Einstellung kannst nur Du ändern.

Du bist jetzt ziemlich vorbelastet und verletzbar durch das ganze Mobbing, etc. Aber...dann heisst es Aufstehen!! Willst Du es wirklich zulassen, dass all die Leute, die Dich so schlecht behandelt haben damit gewinnen???

Die machen sich keine Gedanken mehr, die leben ihr Leben und Du sitzt zu Hause und bist gefrustet und sogar arbeitsunfähig!!

Aufstehen - zusammenreissen - positiv denken und Dein Leben wieder in die Hand nehmen!!!!!!!!

Zeigs all denen, die Dich zu dem gemacht haben, der Du gerade bist!!!
 
Was soll das denn heißen, "die mich zu dem gemacht haben, der du heute bist"? Ich bin ein ordentlicher, netter, zurückhaltender Mensch, der sehr stark unter fehlenden Freundschaften leidet.
Eine Therapie mache ich schon, um genau zu sein zum zweiten Mal. Ich habe auch ehrlich gesagt keine Lust mehr, die Schuld bei mir zu suchen. Schaut euch die Menschen heutzutage doch mal an! Charakterlose Mitläufer, mehr sind die meisten doch nicht. Können immer nur jammern und sich selbst bedauern und die Hand aufhalten, doch auch mal etwas zurückgeben, dazu sind die meisten doch nicht bereit. Sie reden und reden und reden nur - doch es tut sich nichts, alles leere Worte, alles leere charakterlose Hüllen ohne Rückgrat.

Ja, ich wünsche mir Freunde, aber manchmal komme ich zu dem Schluss, dass es auf dieser Welt gar keine Freunde gibt. Für mich nicht, für niemanden.
 
Du meinstest "Du bist auf unbestimmte Dauer arbeitsunfähig"?!? Also muss Deine Umwelt ja irgendwie auf Dein gesamtes Verhalten, auf Deine Person Einfluss genommen haben. Ich kann ja nur von dem aus gehen, was Du hier schreibst - ich habe nicht behauptet Du seist ein schlechter Mensch. - Ich kenn Dich ja nicht.

Menschen werden immer egoistischer und eigensinniger. Damit muss man sich - denke ich - abfinden. Man kann daraus nur das Beste machen und sich irgendwie akklimatisieren, dass man evtl. nicht alleine da steht. Aber ich bin kein Psychologe, ich kann nur aus eig. Erfahrungen oder was ich schon gehört habe, schlussfolgern.

Vllt. legst Du auch zu viele Erwartungen in andere Menschen. Freundschaften entwickeln sich irgendwann. Es reicht manchmal auch nur ganz oberflächlich mit jmd. auszugehen.

Hast Du denn überhaupt niemanden mit dem Du dich mal triffst? Aus der Familie?
 
Hallo Gast,

Was soll das denn heißen, "die mich zu dem gemacht haben, der du heute bist"?
D.h. deine negativen Erfahrungen in der Vergangenheit bestimmen immer noch dein Leben im Jetzt, die Auswirkungen sind da. Und sie äußern sich in folgender Einstellung:

Schaut euch die Menschen heutzutage doch mal an! Charakterlose Mitläufer, mehr sind die meisten doch nicht. Können immer nur jammern und sich selbst bedauern und die Hand aufhalten, doch auch mal etwas zurückgeben, dazu sind die meisten doch nicht bereit. Sie reden und reden und reden nur - doch es tut sich nichts, alles leere Worte, alles leere charakterlose Hüllen ohne Rückgrat.
Passive Aggressionen, Abwertung aller Menschen, eine düstere, negative, destruktive, herablassende, arrogante, missbilligende, abweisende, trotzige, depressive, paranoide, unterstellende Weltsicht. Dieses "freundliche" Menschenbild spiegelst du nach außen...

Wenn du jedem fremden Menschen von vorneherein unterstellst, dass er ein jammernder, charakterloser Mitläufer ohne Rückgrat ist, und du allen Menschen mit dieser Denke begegnest? Wer will denn so gesehen werden wie du ihn siehst? Wer will denn dann mit dir zu tun haben, um sich so von dir vorverurteilen und erniedrigen zu lassen? :mad: Ehrlich gesagt wundert es mich bei dieser Einstellung nicht, dass du keine Freunde hast. Du gibst den Leuten nicht gerade das Gefühl, willkommen zu sein. und sie wenden sich sofort von dir ab, so masochistisch kann ja keiner sein, sich um dich zu bemühen und dabei von dir als Dreck angesehen zu werden.

Klar, die Menschheit geht eher weg von Gemeinschaft und Altruismus und mehr hin zu Individualität. Damit müssen wir uns alle arrangieren.

Andere sind, wie sie sind. Die anderen kannst du nicht ändern, sondern nur deine Einstellung ihnen gegenüber. Oder du behälst deine ziemlich trotzige und naiv-kindische Einstellung und schimpfst auf die böse, egoistische Welt - jammerst selbst.

Schönen Gruß. Mina
 
Entschuldigt, mich überkommt nur hin und wieder so ein unbändiger Frust... Menschen sind so anstrengend. Ständig werde ich missverstanden, verurteilt, fühle mich in die Ecke gedrängt... Menschen machen mich fertig. Ich habe das Gefühl, das ich weder MIT noch OHNE Menschen glücklich sein kann. Wenn ich wirklich mal auf Menschen zugehe, mich ihnen öffnen will, sehe ich mich mit einem Verhalten konfrontiert, dass ich wirklich laufend(!) kritisieren könnte. Würde ich das tun - das wäre auf Dauer viel zu anstrengend und dass man auf diese Weise keine Freunde findet, ist mir auch bewusst. Aber wie gesagt: Mittlerweile nerven mich andere Menschen nur noch, weil ich ebenso auch mit einer Wand reden könnte.
 

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