wenn du dich niemandem mitteilst, keine Therapie machst etc. kann dich niemand verstehen..du hast dich da in eine selbsteinmauernde Logik verstrickt und hast die ungute und frustrierende Erwartungshaltung, dass dich alle ad hoc verstehen müssten.
Auf manche Fragen gibt es keine Antworten und sich da zu lange mit zu beschäftigen und nach Antworten zu suchen, die es einfach nicht gibt bringt nix, ist nur reiner Selbstquälerischer Masochismus..
Krebs ist ne bekloppte Krankheit...es gibt viele und keine Antwort darauf warum es den einen erwischt und den anderen nicht. Und da von Versagen von deiner Seite zu reden dass du ihr nicht genügend helfen konntest bei der Krebsgeschichte finde ich sehr strange...bist du Gott oder was und wie hättest du ihr da besser helfen können? Ich denke es ist Quatsch, dass du hier denkst oder sagst du hättest versagt. Sone Krebserkrankung ist oft halt Schicksal, gegen das dann NIEMAND etwas tun kann.
Was du jedoch tun kannst, ist das Andenken an deine Freundin würdig zu bewahren indem du jetzt nicht abkachelst, sondern weiterlebst und ganz ganz schnell was gegen deine Depression unternimmst. Du hast offensichtlich arge psychische Probleme und brauchst da fachärztliche Hilfe. Und danach noch Lebenshilfe und Programm für dauerhafte Stabilität...viel Sport, Sozialkontakte aufbauen und alles was so dazugehört zu einem guten und stabilen Leben.
Deine verstorbene Freundin hat dir damals geholfen und hätte nicht gewollt, dass du nun so einfach aufgibst, daher raff dich auf und hilf dir selber indem du nun fachkundige Hilfe suchst und annimmst!
Du bist 41 Jahre alt und so vernünftig solltest du mittlerweile sein um dich um dich selber kümmern zu können, wenn mal Not an der Frau, sprich an dir ist.
Ruf den sozialpsychiatrischen Dienst oder deinen Hausarzt vor Ort an wenn du nicht in der Lage bist ein Taxi zu rufen um selber in ne Klinik zu fahren.
Tyra