F
Fuechsin
Gast
Hallo,
diesen Thread moechte ich an alle ungluecklichen Singles richten.
Es interessiert mich wirklich. Klar weiss ich selbst, dass es schoen ist neben einem geliebten Menschen aufzuwachen und dieses Kribbeln im Bauch zu spueren. Aber... gibt es nicht eine Millionen Dinge im Leben die mindestens genauso schoen sind?
Ich faend es z. B. extrem befriedigend einen Job zu haben bei dem ich mich wirklich gebraucht fuehle und der mir auch noch Spass macht. Ich kann mir wenig schlimmeres vorstellen als mein ganzes Leben einen Job zu machen, den ich hasse. Wenn ich die Wahl zwischen einer guten Beziehung und einem langweiligen Job oder einem tollen Job und keiner Beziehung zu haben, dann wuerde ich mich sehr wahrscheinlich fuer das zweite entscheiden.
Ein guter, vertrauensvoller relativ grosser Freundeskreis hat fuer mich auch eine sehr positive Wirkung. Ich liebe es, wenn ich jederzeit meine Freunde anrufen, was mit ihnen unternehmen und tiefgruendige Gespraeche mit ihnen fuhren kann. Ich liebe meine Freunde, und wenn ich alle zusammen nehme, liebe ich sie mindestens genauso wie ich einen festen Partner lieben wuerde.
Warum wird die gesamte Lebenszufriedenheit immer auf diesen einen Bereich reduziert? Ich glaube es liegt daran, dass es immer seltener "wahre" Freunde gibt. Menschen fuehlen sich so schnell von den Problemen anderer belaestigt und dann bleibt einfach nur noch ein Partner, der sich wirklich die Muehe macht einem mal zuzuhoeren. Ein guter Freund bedeutet auch gleichzeitig eine grosse Portion Last fuer viele Menschen. Man hat ja schon genug eigene Probleme, da muss man sich nicht noch zusaetzlich welche auflasten. Bei einer Beziehung hat man wenigstens jemanden, der rund um die Uhr fuer einen da ist. Und man muss sich nicht staendig rechtfertigen, wenn man mal wieder mit irgendwelchen Problemen ankommt.
Ich finde das wirklich schade. Es liegt sicher auch an der deutschen Mentalitaet, denn nicht ueberall auf der Welt hat Beziehung einen so hohen Stellenwert. Glueck gibt es in so vielen Bereichen. Und Liebe ist auch nicht etwas, was man nur mit einem Menschen teilen kann.
Ich wuerde gerne mal eure Meinung dazu hoeren. Was denkt ihr ueber mein Sicht der Dinge? Findet ihr mein Denken zu rational? Ich frage mich ja selbst manchmal, ob ich einfach zu emotionslos an die Sache herangehe. Denn eigentlich wuensche ich mir ja auch eine Beziehung. Frueher wurde ich staendig als naiv bezeichnet, heute ist es so, als ob jedes romantische Idealisieren von mir abgewaschen waere. Vielleicht ist mein Denken auch eine Wand, die mich vor zu grossen Verletzungen schuetzen soll.
diesen Thread moechte ich an alle ungluecklichen Singles richten.
Es interessiert mich wirklich. Klar weiss ich selbst, dass es schoen ist neben einem geliebten Menschen aufzuwachen und dieses Kribbeln im Bauch zu spueren. Aber... gibt es nicht eine Millionen Dinge im Leben die mindestens genauso schoen sind?
Ich faend es z. B. extrem befriedigend einen Job zu haben bei dem ich mich wirklich gebraucht fuehle und der mir auch noch Spass macht. Ich kann mir wenig schlimmeres vorstellen als mein ganzes Leben einen Job zu machen, den ich hasse. Wenn ich die Wahl zwischen einer guten Beziehung und einem langweiligen Job oder einem tollen Job und keiner Beziehung zu haben, dann wuerde ich mich sehr wahrscheinlich fuer das zweite entscheiden.
Ein guter, vertrauensvoller relativ grosser Freundeskreis hat fuer mich auch eine sehr positive Wirkung. Ich liebe es, wenn ich jederzeit meine Freunde anrufen, was mit ihnen unternehmen und tiefgruendige Gespraeche mit ihnen fuhren kann. Ich liebe meine Freunde, und wenn ich alle zusammen nehme, liebe ich sie mindestens genauso wie ich einen festen Partner lieben wuerde.
Warum wird die gesamte Lebenszufriedenheit immer auf diesen einen Bereich reduziert? Ich glaube es liegt daran, dass es immer seltener "wahre" Freunde gibt. Menschen fuehlen sich so schnell von den Problemen anderer belaestigt und dann bleibt einfach nur noch ein Partner, der sich wirklich die Muehe macht einem mal zuzuhoeren. Ein guter Freund bedeutet auch gleichzeitig eine grosse Portion Last fuer viele Menschen. Man hat ja schon genug eigene Probleme, da muss man sich nicht noch zusaetzlich welche auflasten. Bei einer Beziehung hat man wenigstens jemanden, der rund um die Uhr fuer einen da ist. Und man muss sich nicht staendig rechtfertigen, wenn man mal wieder mit irgendwelchen Problemen ankommt.
Ich finde das wirklich schade. Es liegt sicher auch an der deutschen Mentalitaet, denn nicht ueberall auf der Welt hat Beziehung einen so hohen Stellenwert. Glueck gibt es in so vielen Bereichen. Und Liebe ist auch nicht etwas, was man nur mit einem Menschen teilen kann.
Ich wuerde gerne mal eure Meinung dazu hoeren. Was denkt ihr ueber mein Sicht der Dinge? Findet ihr mein Denken zu rational? Ich frage mich ja selbst manchmal, ob ich einfach zu emotionslos an die Sache herangehe. Denn eigentlich wuensche ich mir ja auch eine Beziehung. Frueher wurde ich staendig als naiv bezeichnet, heute ist es so, als ob jedes romantische Idealisieren von mir abgewaschen waere. Vielleicht ist mein Denken auch eine Wand, die mich vor zu grossen Verletzungen schuetzen soll.
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