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Warum wird auf Lehrern so viel herumgeritten?

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sicher müss(t)en lehrer auch viel tun. aber mal ganz ehrlich: es ist schon ein unterschied, ob ich täglich 10 std. auf dem bau schwer schufte, dafür knapp 1000€ bekomme und mit 50 körperlich im A**** bin - oder ob ich als lehrer nachmittags zwar auch arbeiten muss, dass aber zuhause, in ruhe und im warmen, und fürs doppelte gehalt. dass da der eine oder andere aus dem gefühl, ungerecht behandelt zu werden, sich dementsprechend äußert - ganz normal!

und auch dass jeder mensch meint, sich zum lehrerberuf äußern zu müssen: natürlich, schließlich vertraue ich diesen menschen meine kinder an. und das mit zunehmend ungutem gefühl. an der schule meiner kinder ist das personal nämlich hauptsächlich ne katastrophe! da gibt es genügend, die offen zugeben, dass sie nachmittags nichts für die schule tun. man habe ja schließlich studiert, um ein besseres leben zu haben! solange solche pappnasen noch an schulen rumlaufen, ist die lehrerkritik mehr als berechtigt!
 
sicher müss(t)en lehrer auch viel tun. aber mal ganz ehrlich: es ist schon ein unterschied, ob ich täglich 10 std. auf dem bau schwer schufte, dafür knapp 1000€ bekomme und mit 50 körperlich im A**** bin - oder ob ich als lehrer nachmittags zwar auch arbeiten muss, dass aber zuhause, in ruhe und im warmen, und fürs doppelte gehalt. dass da der eine oder andere aus dem gefühl, ungerecht behandelt zu werden, sich dementsprechend äußert - ganz normal!

und auch dass jeder mensch meint, sich zum lehrerberuf äußern zu müssen: natürlich, schließlich vertraue ich diesen menschen meine kinder an. und das mit zunehmend ungutem gefühl. an der schule meiner kinder ist das personal nämlich hauptsächlich ne katastrophe! da gibt es genügend, die offen zugeben, dass sie nachmittags nichts für die schule tun. man habe ja schließlich studiert, um ein besseres leben zu haben! solange solche pappnasen noch an schulen rumlaufen, ist die lehrerkritik mehr als berechtigt!

Ein Bauarbeiter hat eine andere Qualifikation als ein Lehrer. Ist doch klar, dass der Lehrer bei 5-7 Jahren Studium (auf das komme ich mit Auslandsaufenthalten und Nebenherarbeiten) besser bezahlt ist.

Während der Bauarbeiter nach 40h mit der Arbeit fertig ist, fängt der Lehrer erst richtig an, um das mal plakativ auszudrücken.
Selbst wenn man routinierter ist, braucht man ja trotzdem Zeit, das alles aufzubereiten.
Der Routinierte braucht vielleicht noch 30 Minuten pro Unterrichtsstunde, aber selbst das summiert sich, wenn man 26-28 Unterrichtsstunden hat, so wie ich sie später haben werde, da ich entweder in der HS, RS, Gesamtschule, Stadtteile o.ä. arbeiten werde.
Dazu kommen dann noch andere Obligatorien. Konferenzen und Fortbildungen hat man sicherlich nicht wöchentlich, sind aber dann eine zusätzliche Belastung.
Ansonsten hat man andere Dinge noch zu organisieren, wie z.B. mal unterrichtsexterne Veranstaltungen, Schülerprobleme, Elterngespräche, Gespräche mit den Kollegen, Gedanken über die Bewertungen, Klausuren, Tests usw.
Dass das nicht bei einer 40h Woche bleibt, kann man sich ja wohl denken.
 
Außerdem sind diese Vergleiche mit den hart schuftenden Arbeitern mittlerweile auch ausgelutscht. Wenn man dies immer als Vergleich heranziehen würde, dann wären Lehrer sicherlich nicht die einzige Berufsgruppe, die in dieses Schema passen würde. Viel mehr würde das auf fast alle Akademiker zutreffen, da diese in der Regel weniger körperliche Arbeit leisten, trotzdem ein verhältnismäßig gutes Gehalt bekommen.

Man kann einfach keine pauschalen Antworten geben. Es gibt Lehrer, die viel Zeit investieren, um ihren Unterricht möglichst perfekt zu Gestalten. Die sich Gedanken machen, wie sie den Stoff sinnvoll rüberbringen, und auch vor neuen Methoden nicht zurückschrecken. Und dann gibt es Lehrer, die das genaue Gegenteil sind. Letztere haben dann auch dementsprechend mehr Freizeit. Letztere sind es auch, die mitunter ein Grund für diese Klischees sind, und dafür Verantwortlich sind, dass der Ruf der Lehrer immer weiter in den Keller geht.
 
ich wollte mit meinem beitrag nur darauf hinweisen...naja ,auf deine letzten therads..das eigentlich immer nur die andern die doofen sind.
letztendlich schimpst du auch jetzt auf die die lehrer verteufeln,weil du selbst eine bist und dir das so auffällt. ich bin immer noch der meinung-lehrer sein ist hart-keine frage,aber dennoch andere berufssparten auch. ein bauarbeiter ist nach jahren auch ausgelutscht, körperlich. eben auf anderer basis. während du noch nachsorge oder irgendwas für den unterricht machst,stöhnt der bauarbeiter wahrscheinlich vor schmerz schon zu haus 😀

ich finde es bei dir immer etwas speziell was du schreibst,als seist du die einzigste die meises erlebt...


wie man damit besser umgeht? ich denke da wie aloha schrieb,vile selbstfürsorge, auch mal disatnz einräumen und stark an sich glauben. sich sicher sein das der weg den man geht ein guter ist.

und : nicht immer alles so persönlich nehmen 😉 andereberufsgruppen werden genauso fertig gemacht und leiden dennoch meist unter dem job.
 
Der Mensch meint häufig von etwas Ahnung zu haben von dem er keine Ahnung hat.

Wenn der Lehrerberuf angeblich so gut bezahlt, so einfach und so angenehm ist, frag ich mich warum dann eben jene, welche die Lehrer so kritisieren, nicht selbst Lehrer geworden sind. Da sind die ja schön blöd, wenn die auf dem Bau schuften.
 
Der Mensch meint häufig von etwas Ahnung zu haben von dem er keine Ahnung hat.

Wenn der Lehrerberuf angeblich so gut bezahlt, so einfach und so angenehm ist, frag ich mich warum dann eben jene, welche die Lehrer so kritisieren, nicht selbst Lehrer geworden sind. Da sind die ja schön blöd, wenn die auf dem Bau schuften.

Best posting ever:daumen::daumen::daumen::herz::blume::unschuldig:😎
 
Der Mensch meint häufig von etwas Ahnung zu haben von dem er keine Ahnung hat.

Wenn der Lehrerberuf angeblich so gut bezahlt, so einfach und so angenehm ist, frag ich mich warum dann eben jene, welche die Lehrer so kritisieren, nicht selbst Lehrer geworden sind. Da sind die ja schön blöd, wenn die auf dem Bau schuften.

vielleicht weil nicht jeder mensch die möglichkeit hat, studieren zu gehen, sondern darauf angewiesen ist, früh ins berufsleben einzusteigen? nicht allen steht dieser bildungsweg offen...

auch wenn das beispiel des bauarbeiters ausgelutscht ist, und der lehrerberuf sicher auch ein hohes maß an anstrengung und streß beinhaltet (und heutzutage sicher zu den schwierigsten gehört), kann ich irgendwie nachvollziehen, dass menschen, die jeden tag wirklich körperlich hart ran müssen, nur darüber lachen können, wenn lehrer sich mal wieder angegriffen fühlen. denn auf lehrern wird genauso viel oder wenig herumgeritten wie auf anderen berufsgruppen auch. man empfindet es halt nur als viel, wenn man zur dementsprechenden berufsgruppe gehört. möchte nicht wissen, wie menschen aus dem medizinischen bereich sich fühlen, da ja heutzutage jeder dank des internets meint, bessere diagnosen stellen zu können als alle ärzte... nur so als beispiel.

und die frage, warum ausgerechnet auf lehrern rumgehackt wird, ist ebenfalls ausgelutscht!
 
fakt ist, dass man es sich als lehrer leisten kann, 'innerlich zu kündigen' und auf sparflamme zu arbeiten. gekniffen sind dann die schüler, aber auch die kollegen, die sich aus pflichtgefühl, ergeiz oder sonstigen motiven ordentlich rein hängen. auch der ruf des berufstandes leidet unter diesen 'inneren kündigungen'. auf der anderen seite gibt es auch keine monetären oder beruflichen anreize dafür, sich richtig reinzuhängen. nur - wie schafft man da abhilfe? kann man da überhaupt abhilfe schaffen - und will man dies überhaupt?

und ja, jeder kriegt mal sein fett weg: ich selbst arbeite im backoffice, fühle mich dort wohl, und würde im frontoffice schlechte leistungen bringen - wäre dort nicht mein ding!
was meinst du, threaderstellerin, was für hohle sprüche ich mir schon von verkäufern, kundendienstlern und anderen anhören durfte :rolleyes
kommt zwar selten vor, aber immerhin.....
(so nach dem motto, ich solle doch verkäufer werden, die bringen ja schließlich das geld rein. - so ein quatsch: auch in einer fußballmannschaft ernennt man nicht ausschließlich stürmer, obwohl die ja in aller regel die tore erzielen.)

über lehrer wird u.a. deswegen viel geratscht, weil ja jeder mal selber zur schule gegangen ist, und so mancher ja auch nachwuchs hat. daher besteht ja irgendwo auch ein persönlicher bezug.
dagegen haben die meisten menschen keine berührungspunkte zu - sagen wir mal - geologen oder theoretischen psysikern.
 
Geht es nur um die Frage der Vor-ur-teile?

Es gibt einen bestimmten Menschentyp, der Lehrer wird und dem man genau das verbieten sollte. Dieser Typ geht in die Richtung von Klugscheisser, Besserwisser, Burn out, fehlende Empathie, Arroganz, Überheblichkeit, etc.

Es gibt tolle Lehrer, aber die werden immer weniger und immer seltener, weil viele mehr mit sich und ihrem Ego beschäftigt sind als mit dem was sie zu vermitteln haben.

Zudem ist es schwierig, da es kein Auswahlverfahren gibt - keine richtige Bewerbung sondern ein Beamtenkarusell, bei dem sich jeder sicher sein kann, ob er nun was tut oder nicht nichts tut. Es gibt keine Beurteilung von Lehrern, so dass sie sich nicht mal anstrengen müssen.

Ich war und bin schon immer dafür, dass sich Schulen entsprechend ihrem Konzept und ihren Anforderungen Lehrer aus einem Bewerbungspool heraussuchen können - dann passiert es nicht, dass ein Oberstudienrat an einer Gesamtschule ist und seine Schüler alles für dumm hält.

Wenn sich Strukturen ändern würden, würden auch die Lehrer mehr Anerkennung erfahren und nicht mit 50 burn out oder jede Art von Therapie kennen.
 
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