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Warum vertragen so viele Menschen keine Kritik?

  • Starter*in Starter*in SophiaRose
  • Datum Start Datum Start
Ich finde die Aussagen in diesem Thread teils befremdlich 🤔
Man muss andere wohl oder übel so hinnehmen, wie sie sind. Das stimmt wohl.
Narrenfreiheit entsteht dadurch aber nicht, denn in Sozialkontakten prallen grundsätzlich zwei (Gefühls-)Welten aufeinander.
TE, ich empfinde deine Aussagen jetzt nicht grundsätzlich als vollkommen unangebracht.
Deine Aussagen sind eine Mücke, die andere anscheinend gerne zum Elefanten machen. Wie gesagt, ist auch ihr recht. Es heißt allerdings "Auge um Auge, Zahn um Zahn".
Wenn andere es dir um ein vielfaches "heimzahlen" (Beleidigungen, hallo?!), anstatt anständig über die Differenzen reden zu wollen, sehe ich auf beiden Seiten keine wirkliche Reife.
Vielleicht, TE, zeigt dir das schlicht, dass die anderen wirklich nicht so zu dir passen, wie du es dir wünschen würdest. Auch das beruht dann aber auf Gegenseitigkeit.
Dein Freund akzeptiert dich doch so, wie du bist, auch wenn du dein Herz gerne mal auf der Zunge trägst?
 
Warum rät dir dein Freund, dich mit Kritik zurück zu halten? Du hattest jetzt mehrere Situationen, wo du mit der Kritik ziemlich daneben lagst, also konstruktiv war sie definitiv mal überhaupt nicht. Und sinnvoll auch nicht. Du hast dadurch was angestoßen, was dann am Ende eine Freundschaft zerstört hat. Bei dem Autofahrer hätte man sich das sparen können, aber ihr werdet schon noch andere Mitfahrgelegenheiten finden. Man hätte das alles anders lösen können.
 
Pffff... wo bitte lest ihr heraus, dass ich meiner Freundin verboten habe, Freundschaften mit anderen Personen zu pflegen? Seit wir uns kennen, hatte sie schon immer auch andere Freunde. Nicht nur sie, auch ich... sie war nie meine einzige Freundin und ich nicht ihre einzige Freundin. Wir hatten einen gemeinsamen Freundeskreis. Da gab es nie Probleme.

Aber ich hatte immer den höchsten Stellenwert bei ihr, bis diese andere Frau in das gleiche Haus eingezogen ist wie sie und sich ständig an sie geklettet hat. Es hat mich absolut nicht gestört, dass sich die beiden Frauen miteinander angefreundet haben. Aber es hat mich sehr geärgert, dass die andere Frau mir meine Position bei meiner besten Freundin streitig machen und mich verdrängen wollte. Als sie neu in der Stadt war, wollte ich mich auch mit ihr anfreunden. Nach einer gewissen Zeit merkte ich aber, dass es ihr hauptsächlich darum ging, sich an meine Freundin zu kletten und mich aus dieser Freundschaft zu drängen.

Aus dir spricht Eifersucht. Die beiden Damen haben sich angefreundet. Da wollte dich niemand "rausdrängen". Du schreibst nicht wie eine erwachsene Frau. Es soll vorkommen, dass man sich auseinander lebt. Entwickelt, erwachsen wird. Mit deiner Ansage, hast du dich selbst rausgedrängt.
 
Kritik oder eine Anmerkung zum Verändern kann hilfreich sein, muss es aber nicht. Denn was wir bei einem anderen Menschen wahrzunehmen meinen, entspricht so nicht immer der Wahrheit. Denn mit unserer eigenen Sicht sehen wir immer nur einen Teilaspekt des anderen und seines Handelns und das in Verbindung mit ganz spezifischen Situationen, deren Hintergründe wir - fast immer - gar nicht vollständig kennen und verstehen können. Ich meine, dass wir Kritik am anderen durchaus üben können oder mit Kritik von anderen umgehen müssen, das dann aber mit sehr, sehr viel Bedacht und auch Empathie.
Es fängt ja schon allein mit der wichtigsten Frage an, habe ich denn alle objektiven Informationen, um meine finale Ansicht zu äußern? Denn in der Regel ist das nicht der Fall. Dann aber anzunehmen, die Sachlage sei glasklar, wäre dann vermessen und das nenne ich dann, unbedacht und unangebracht, Dinge zu kritisieren. Man muss auch nicht alles sagen, was man denkt, dabei bleibe ich, es sei denn das Verhalten verletzt mich sehr und ich muss daran etwas ändern.
Um das Beispiel mit dem Geld zu nehmen. Ja, auch ich kenne solche "Pfennigfuchser", doch wenn ich die Leistung des anderen in Anspruch nehmen will, dann sollte ich auch mit seinen Bedingungen einverstanden sein. Selbst wenn ich es in meinen Augen lächerlich finde, dass er auf Cent-Beträge besteht, er wird seine Gründe dafür haben, die so finde ich - mir nicht zustehen - zu kritisieren. Ich kann gerne auf Kleingeld verzichten, wenn ich das will oder unentgeltlich Freundschaftsdienste leisten, sollte aber andererseits akzeptieren, dass andere Menschen anders handeln. Ich denke aber auch, dass der andere jetzt nicht unbedingt erklären muss, warum er so punktgenau das Geld haben will. Es ist so und Punkt. Ich bin doch frei in meiner Entscheidung, dies so zu nutzen oder nicht.

Ich bleibe bei meiner Ausgangsmeinung, man muss nicht immer alles sagen bzw. kritisieren, wenn es einen nicht selbst wirklich verletzt. Menschen handeln nach ihrem eigenen Willen und ich mag es selber auch nicht, wenn andere meinen, sie wüssten, was ich richtig zu tun und zu lassen hätte. Kritik kann sehr gut weiterhelfen, doch sollte nicht überall und andauernd geäußert werden unter dem Vorwand, ich bin so frei und offen, ich sage immer, was ich denke ... wie das ankommt, wurde ja auch hier zur Genüge geschrieben.
Es kommt für mich auch immer auf das Vertrauensverhältnis zu demjenigen an, der mir Kritik entgegenbringt.
 
Ich hatte eine langjährige Freundschaft mit einer Frau, wir haben uns mit ca. 18/19 angefreundet. Sie hatte eine kleine Schwester, mit der sie ein inniges Verhältnis pflegte. Anfangs wohnten wir alle noch in unseren Elternhäusern und kannten auch die Familien der jeweils anderen. Mit der kleinen Schwester meiner Freundin verstand ich mich in den ersten 1-2 Jahren prima und hatte sie total gern, bis es den folgenden Vorfall gab:

An einem Samstag war ich bei meiner Freundin zu Besuch. Der Vater fuhr mit der kleinen Schwester (sie war damals ca. 14) in die Stadt, weil sie ganz spontan neue Turnschuhe haben wollte. Nach der Rückkehr heulte sie Rotz und Wasser. In dem Laden, in dem sie waren, gab es diese Marke nicht mehr. Und in die anderen Geschäfte konnten sie nicht mehr rein, weil die schon Ladenschluss hatten. Der Vater versprach seiner Tochter, am Montag nach Feierabend in andere Schuhgeschäfte zu fahren. Trotzdem war sie untröstlich und heulte wie ein Kleinkind.

Ich fand ihr Verhalten übertrieben und fragte sie, ob das jetzt wirklich der Weltuntergang für sie wäre, wo sie doch 2 Tage später mit ihrem Vater nochmal in die Stadt fahren und die gewünschten Turnschuhe bekommen würde? Ok, im Nachhinein gebe ich zu, hätte ich vielleicht ein wenig verständnisvoller sein und sie trösten können. Aber damals mit meinen jungen 19 Jahren konnte ich das nicht nachvollziehen, dass ein Teenager stundenlang heulte, weil er seine geliebten Schuhe erst 2 Tage später haben konnte.

Das Mädel hat mich von diesem Tag an gehasst und mir das bei jeder Begegnung immer wieder unter die Nase gerieben, obwohl ich mich bei ihr entschuldigt habe. Ich bin dann total ungern bei meiner Freundin gewesen und habe mich sehr unwohl gefühlt, wenn sie zu den Treffen mit dem Freundeskreis ihre Schwester mitgebracht hat. Die Jüngere hat mich ständig wegen lächerlichen Kleinigkeiten zur Schnecke gemacht und mich auch mit Kraftausdrücken beschimpft. Meine Freundin und ihre Eltern haben das mehrmals mitbekommen, aber keinen Ton zu ihr gesagt. Ich wusste genau, dass ich die Kleine nicht mehr kritisieren und auch gegenüber der restlichen Familie kein negatives Wort über sie verlieren durfte. Sonst hätte mich meine Freundin auf der Stelle aus ihrem Leben gestrichen, kritische Worte gegen ihre Familie waren bei ihr tabu.
Mein Gott, von solchen Mimosen würde ich mich freiwillig fern halten. Das artet ja in Arbeit aus. 😉
 
Bei dem Fahrer, der die Leutchen immer mitnimmt wird irgendwann der Geduldsfaden gerissen sein. Die Mitfahrer waren alle so kleinlich, man hätte ihm ja auch mal mehr geben können für die Fahrdienste. Nein, er wird auch noch kritisiert. Er sitzt doch am längeren Hebel. Da war die Kritik mit anschließendem Abschluss des Fahrdienstes durch ihn wohl doch nicht so clever. Aber Hauptsache mal die Meinung gegeigt.
 

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