Hallo,
Ich habe zuerst Geschichte und Archäologie auf Bachelor studiert und wollte unbedingt eine universitäre Laufbahn einschlagen.
Da wollte ich seit der zehnten Klasse machen, wesshalb ich Latein und Geschichte als LK belegt habe. Das erste Semester lief dann auch notentechnisch super gut, hatte einen Schnitt von 1,3, hab Zusatzveranstaltungen belegt und konnte mich so richtig austoben.
Dadurch habe ich festgestellt, dass ich zumindest an der Universität als Institution richtig bin und ich das studieren an sich mag und gerne habe.
Fachlich hat mir dann das Schreiben der ersten Hausarbeit null Spaß gemacht. Das recherchieren fand ich noch super gut und hatte Spaß daran, beim eigentlichen schreiben wollte ich keine Fehler machen, hab dann alles ein wenig schleifen lassen (an sich voll unlogisch) und habe das Ganze in einer Nacht und Nebel Aktion fertiggestellt, mit überraschendem sehr guten Ergebnis.
Dennoch wollte ich mir das nicht weiter antun, die Hausarbeiten werden ja in dem Bereich eher mehr und macht die Haupttätigkeit aus und wenn es nicht so schlechte Berufschancen gäbe, hätte ich vielleicht auch noch weiterstudiert, aber da mich auch der technische Bereich sehr interessiert hat, hab ich prompt abgebrochen.
Jetzt werde ich kommendes WS Materialwissenschaften studieren, ein Bereich der mich so fasziniert das ich regelrecht vor Glück übersprudel, wenn ich anfange davon zu erzählen und Leute wissen wollen, was man da macht.
Und das ist auch der Grund, warum ich denke, dass es hoffentlich genauso gut im dem Studium läuft, wobei ich denke, dass es in der Natur der Sache ist, wenn ich Höhere Mathematik nicht mit 1,0 schaffe 😀.
Aber vom Interesse und der Faszination werde ich alles versuchen, was möglich ist, um so gut, wie möglich zu sein und da ich auch intrensisch motiviert bin, habe ich keine Sorgen bzw. denke ich ehrlich gesagt gar nicht daran, dass es nicht klappen kann, weil ich es unbedingt schaffen will.