diabolo
Aktives Mitglied
AW: Warum stehen frauen auf A*********?
Hallo EuFrank ^^,
jetzt hatte ich Zeit deinen Kommentar noch einmal in Ruhe anzusehen.
Ich gehe mal davon aus, dass du es anders gemeint hast, als es mir im ersten Moment erschien.
In Teilen hast du recht.
Die Frauen, die mit "Arschlöchern" zusammen sind, haben zumeist ein schlechtes Selbstwertgefühl.
Ab und zu besteht bestimmt auch der Wunsch, sich durch den scheinbar starken Partner zu erhöhen (wobei dieser Wunsch auch bestehen könnte in einer Verbindung mit einem netten Partner, der eine gewisse gesellschaftliche Stellung inne hat - es ist also nicht allein das Vorrecht der "A*********").
Die Gründe für eine solche Verbindung kann ich mit dir jedoch nicht in dieser Art teilen - genauso wenig, wie die automatische Schlussfolgerung, dass diese Frauen wertlos wären (auch, wenn sie sich vielleicht so fühlen) - wenn du das so meinst.
Aber ich denke mal, dass du damit ihren Wunsch auf innerlich empfundene Werterhöhung gemeint hast - das funktioniert mit solchen Männern tatsächlich nicht.
So, zurück zur Kernfrage - wieso lassen sich Frauen mit solchen Männern ein?
Zum ersten bemerkt man es bei diesen Männern nicht immer von Anfang an. Sie können durchaus täuschen, charmant sein - und manipulativ. Das Hervorkommen der schlechten Eigenschaften ist meist ein schleichender Vorgang, der sich mit steigender Abhängigkeit der Partnerin verstärkt.
Der nächste Punkt ist die Bedienung erlernter Muster bei der Partnerwahl. Die Gefahr ist nun mal groß, dass jemand, der in der Herkunftsfamilie "abgewertet" wurde, sich einen Partner aussucht, der dies auch macht. Das erfolgt nicht bewußt und ist daher eine tückische Falle. Die Erziehung der letzten Generationen war nicht eben darauf ausgerichtet selbstbewußte, konfliktstarke Frauen hervorzubringen.
Erschwert wird das Ganze noch dadurch, dass unsere Gesellschaft immer noch durchdrungen ist mit frauenabwertenden Verhaltensweisen/Ansichten, die heutzutage teilweise nicht einmal mehr als das bezeichnet werden dürfen, was sie sind, weil die Frauen ja so emanzipiert und stark zu sein haben.
Das sind sie jedoch häufig nicht wirklich. Zum einen fehlen die emanzipierten Vorbilder aus vorhergehenden Generationen, zum zweiten wirft die Geburt eines Kindes, mit der damit häufig verbundenen Aufteilung, die Frauen oft wieder zurück in die alten Strukturen. Und im übrigen auch die Männer.
Wir sind halt leider Zwischengenerationen. Hin und her geworfen zwischen unterschiedlichsten Wertvorstellungen und Lebenskonzepten. Da ist Verwirrung und Unsicherheit vorprogrammiert.
Hallo EuFrank ^^,
jetzt hatte ich Zeit deinen Kommentar noch einmal in Ruhe anzusehen.
Ich gehe mal davon aus, dass du es anders gemeint hast, als es mir im ersten Moment erschien.
In Teilen hast du recht.
Die Frauen, die mit "Arschlöchern" zusammen sind, haben zumeist ein schlechtes Selbstwertgefühl.
Ab und zu besteht bestimmt auch der Wunsch, sich durch den scheinbar starken Partner zu erhöhen (wobei dieser Wunsch auch bestehen könnte in einer Verbindung mit einem netten Partner, der eine gewisse gesellschaftliche Stellung inne hat - es ist also nicht allein das Vorrecht der "A*********").
Die Gründe für eine solche Verbindung kann ich mit dir jedoch nicht in dieser Art teilen - genauso wenig, wie die automatische Schlussfolgerung, dass diese Frauen wertlos wären (auch, wenn sie sich vielleicht so fühlen) - wenn du das so meinst.
Aber ich denke mal, dass du damit ihren Wunsch auf innerlich empfundene Werterhöhung gemeint hast - das funktioniert mit solchen Männern tatsächlich nicht.
So, zurück zur Kernfrage - wieso lassen sich Frauen mit solchen Männern ein?
Zum ersten bemerkt man es bei diesen Männern nicht immer von Anfang an. Sie können durchaus täuschen, charmant sein - und manipulativ. Das Hervorkommen der schlechten Eigenschaften ist meist ein schleichender Vorgang, der sich mit steigender Abhängigkeit der Partnerin verstärkt.
Der nächste Punkt ist die Bedienung erlernter Muster bei der Partnerwahl. Die Gefahr ist nun mal groß, dass jemand, der in der Herkunftsfamilie "abgewertet" wurde, sich einen Partner aussucht, der dies auch macht. Das erfolgt nicht bewußt und ist daher eine tückische Falle. Die Erziehung der letzten Generationen war nicht eben darauf ausgerichtet selbstbewußte, konfliktstarke Frauen hervorzubringen.
Erschwert wird das Ganze noch dadurch, dass unsere Gesellschaft immer noch durchdrungen ist mit frauenabwertenden Verhaltensweisen/Ansichten, die heutzutage teilweise nicht einmal mehr als das bezeichnet werden dürfen, was sie sind, weil die Frauen ja so emanzipiert und stark zu sein haben.
Das sind sie jedoch häufig nicht wirklich. Zum einen fehlen die emanzipierten Vorbilder aus vorhergehenden Generationen, zum zweiten wirft die Geburt eines Kindes, mit der damit häufig verbundenen Aufteilung, die Frauen oft wieder zurück in die alten Strukturen. Und im übrigen auch die Männer.
Wir sind halt leider Zwischengenerationen. Hin und her geworfen zwischen unterschiedlichsten Wertvorstellungen und Lebenskonzepten. Da ist Verwirrung und Unsicherheit vorprogrammiert.
Zuletzt bearbeitet: