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Warum sind so viele Menschen gemein?

G

Gast

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Ich fühle mich im Moment einsam und zwar wegen Menschen die gemein sind nur so aus Boshaftigkeit, auch wenn man andere beim sich unterhalten zuhört geht es meist darum über andere zu tratschen oder her zu ziehen. Wenn man sich über jemanden ernsthaft geärgert hat kann man es ja verstehen, daß man sauer ist

- (aber geht man dann damit zu Nachbarn?).

Heute saß ich in einem Cafe und es setze sich eine ältere Frau am Tisch, die von ihren gesundheitlichen Problemen erzählte und daß sie sich eigentlich mit Ihrem Sohn treffen wollte und sagte dann bedrückt "na mal sehen wie sich das entwickelt".

- Warum benutzen andere Fremde als Seelsorge?

Ich habe selber erst eine schwere Lebenskrise hinter mir und in dieser Zeit genauso: Eine die auch eine schwere Krise hatte lag mir ständig in den Ohren mit ihren Problemen und wenn man nicht die richtige Worte sagte wurde man angebrüllt. Nicht einmal die Frage: Wie geht es Dir? Weder bei mir noch bei anderen.

Eine andere die ich nicht mochte (ich gehe dann solchen Personen aus dem Weg), die das dann wohl mit bekam , daß ich sie nicht mag fing hinter meinem Rücken an mich schlecht zu machen

Beim einkaufen habe ich auch schon öfter mit bekommen, wie Kunden die Kassiererin anschrien ohne wirklichen Grund oder Leute die einfach in jemanden rein laufen weil es Ihnen offensichtlich gleich ist.

Sexistische Ausdrücke gegen Frauen, Beleidigungen gegen sozial Schwache usw. Es ist ja nicht so, daß man sich nicht mal geärgert haben kann und läßt so seine Wut raus, aber viele sind schon von Natur aus böse. Sagt man etwas dazu wird man ins lächerliche gezogen und die boshafte Person als stark angesehen und auch noch in ihrer Boshaftigkeit unterstützt.

Über psychisch Erkrankte wird sich lustig gemacht oder die Menschen sind total gefühlskalt.

Wobei viele solche Erkrankungen auch für ihre eigenen Zwecke ausgenutzt werden, nämlich indem sie einen Ziel darin sehen und werden dann noch als schlau bezeichnet.

Irgendwie fehlt mir diese kalte Abgebrühtheit um irgendwelche Ziele zu erreichen. Aber ich verstehe auch nicht wie Menschen so sein können.

-Und was finden deren Partner an solchen Personen? Gibt es welche die auf so etwas stehen?

Wenn ich mich mal jemanden gegenüber schlecht verhalten habe, weil es einfach zu viel war, dann fühle ich mich selber total schlecht. Sind das nun starke Personen und ich nicht?
 

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Ondina

Sehr aktives Mitglied
Nein als starke Personen würde ich solche Menschen welche dieses Verhalten an den Tag legen nun auch nicht bezeichnen. Und es ist auch nicht wichtig das du verstehst warum sie sich so Verhalten, sie tun es und das ist was für dich Maßgebend sein sollte. Denn du kannst dir doch nicht über jeden Einzelnen Menschen auf der Welt den Kopf zerbrechen, dass ist Mühsig und führt doch zu nichts.

Allerdings solltest du in dem Haifischbecken was man im Allgemeinen als Leben betrachtet etwas härter werden.
Die Menschen sind so wie sie sind, du wirst sie nicht ändern können, aber du kannst jede Menge für dich tun. Lass solche Verhaltensweisen nicht mehr all zu sehr an dich ran, warum nicht, siehe Oben.

Und sei nicht so Hart mit dir, sondern sei etwas versöhnlicher mit deinem Selbst. Lerne dir selber etwas mehr zu verzeihen und ja Ab und An schlecht über einen Anderen zu reden macht einem nicht zwangsläufig zu einen schlechteren Menschen, wenn es nicht Überhand nimmt ist es sogar Menschlich. ;)
 

Nordrheiner

Sehr aktives Mitglied
Hallo, Gast,

nach meinem Eindruck fehlt Dir Einsicht und Verständnis für Menschen. Menschen verhalten sich mal angenehm und sind uns sympatisch und mal sind Menschen schwierig und wir benötigen Geduld und Kraft, um harmonisch miteinander umzugehen.

Mir fehlt bei Dir die positive Sicht. Du kritisierst andere Menschen - ob zu recht oder unrecht - aber erwähnst mit keinem Wort, wie Du eine Situation positiv gestalten kannst. Ich empfinde Dich als einen kritischen, unzufriedenen Menschen. Dafür mag es einige Gründe geben. Nur helfen diese Gründe Dir nicht, einen harmonischen Weg zu anderen Menschen zu finden.

Ich empfehle Dir, zeige Verständnis für andere Menschen. Sie sind anders - und Du auch. Und wenn Du Verständnis für andere Menschen hast - dann verstehe ich, wenn Du Verständnis für Dich haben möchtest.
 
G

Gast

Gast
Nordrheiner.. sicher.. es fehlt Einsicht und Verständnis.

Wie kann man das einfordern?

Wie kann man das bei Menschen einfordern, die selber keine Einsicht und Verständnis bekommen haben,
gelernt haben, vorgezeigt bekommen haben? Alles Lernprozesse.

Das ist ja grad das Problem.

Das geht ja den anderen gleich, die ihn nicht verstehen, keine Einsicht und Verständnis haben.

Ist ja allgemein das Problem, dass man es nicht einsehen und verstehen kann. Dass man Lernen muss.

Wie kommt man zu Einsicht und zum Verstehen?
Durch Menschen, die das einem beibringen.

Ich ärgere mich immer (aber ich verstehs ja), wenn mir andere so vorwurfsmässig
was vorgurgeln. Zum Beispiel geübte und erfahrene Bergsteiger.
Ist mir mal passiert. Geh ich mitten im Sommer auf den Berg. Und denke nicht
dran, dass es da oben halt kälter ist, als hier unten, im Sommer. Aber man muss nur einmal
oben sein.. und schon hat man eine Erfahrung mehr.

Dasselbe mit Menschen, die nie was mit dem Meer zu tun gehabt haben.
Die springen dann rein und machen "wääääääähhhhh! ist ja salzig!!!!!".

ja ;)

So ist das. Man kann doch dem Menschen keinen Vorwurf machen.
Also kann man schon. Kenne ich zur genüge. Anstatt mir etwas zu erklären,
schickt man mich los und lacht sich dann kaputt oder zieht über mich her.
Früher fand ich das gaaaaaaaaaaaanz schlimm.
Verstand es eben nicht.
Und wenn mal jemand da war und mir was erklärte, war ich super froh!

Heute denk ich nur: frustrierte böse Deppen, die ihre eigene Überforderung
an andere weitergeben. Ja, böse, böse!! Weil sie eben nicht anders können.

Ist halt "doof", wenn man solchen Menschen ausgesetzt ist.

Überforderung.

Manche haben den Luxus Menschen um sich zu haben, die einem was erklären.
Andere nicht. Die fallen dann erst mal auf die Schnauze und lernen so.. oder auch nicht.

Siehe uns Menschen an.. WENN wir dazu gelernt hätten, wäre die mediale und politische
Welt eine andere. Aber nein... es geht immer weiter... und weiter... und weiter....


Gibt es nichts, wo du gemeinsam mit andern tun könntest?
 
L

Lebensdeserteurin

Gast
Sagt man etwas dazu wird man ins lächerliche gezogen und die boshafte Person als stark angesehen und auch noch in ihrer Boshaftigkeit unterstützt.
Güte ist vielen Menschen zu fade, langweilig, unspannend.
Wo ich mich frage: warum machen die sich gegenseitig das Leben schwer?, bedeutet es für manch anderen wohl Erregung / Aufregung, das Salz in der Suppe oder so etwas in der Art. Härte ist oft erwünscht und / oder notwendig, mit Sanftmut kommt man meistens nicht weit.

Ich empfehle Dir, zeige Verständnis für andere Menschen. Sie sind anders - und Du auch. Und wenn Du Verständnis für andere Menschen hast - dann verstehe ich, wenn Du Verständnis für Dich haben möchtest.
Verständnis zeigen, wenn z.B. jemand ein fürchterliches, unangebrachtes Verhalten an den Tag legt? Wirklich?
Wie macht man das? Vor allem, wenn man etwas beim besten Willen nicht verstehen kann?
Ich bin auch der Typ, der etwas verstehen können muss, um besser damit umgehen zu können. Aber manche Situationen, in denen "es menschelt" wie es so schön heißt, sind mir einfach "zu hoch", um sie je zu verstehen.
 

Nordrheiner

Sehr aktives Mitglied
Nordrheiner.. sicher.. es fehlt Einsicht und Verständnis.

Wie kann man das einfordern?
Du kannst nur das einfordern, was vorhanden ist.
Und dann stellt sich noch die Frage "warum?" erwachsene Menschen benötigen i.d.R. einen Grund für ihr Tun. Daher stellt sich die Frage: Warum soll ich .... einsehen und warum soll ich ..... verstehen? Und wenn nichts vorhanden ist, gibt es eben auch nichts einzufordern.


Wie kann man das bei Menschen einfordern, die selber keine Einsicht und Verständnis bekommen haben,
gelernt haben, vorgezeigt bekommen haben? Alles Lernprozesse.
Wie oben schon gesagt: Was nicht vorhanden ist, lässt sich auch nicht einfordern. Aber der zielführende Ausdruck - den hast Du gefunden: Lernprozesse. Nur - um zu lernen brauchen Menschen ebenfalls i.d.R. einen Grund. Lernen warum und wofür? Das Lernen lässt sich nicht einfordern, wenn der Lernwille fehlt.

Das ist ja grad das Problem.

Das geht ja den anderen gleich, die ihn nicht verstehen, keine Einsicht und Verständnis haben.

Ist ja allgemein das Problem, dass man es nicht einsehen und verstehen kann. Dass man Lernen muss.

Wie kommt man zu Einsicht und zum Verstehen?
Durch Menschen, die das einem beibringen.
Ja, genau. Aber es braucht dann immer zwei: Den Lehrwilligen und den Lernwilligen.

Ich ärgere mich immer (aber ich verstehs ja), wenn mir andere so vorwurfsmässig
was vorgurgeln. Zum Beispiel geübte und erfahrene Bergsteiger.
Ist mir mal passiert. Geh ich mitten im Sommer auf den Berg. Und denke nicht
dran, dass es da oben halt kälter ist, als hier unten, im Sommer. Aber man muss nur einmal
oben sein.. und schon hat man eine Erfahrung mehr.

Dasselbe mit Menschen, die nie was mit dem Meer zu tun gehabt haben.
Die springen dann rein und machen "wääääääähhhhh! ist ja salzig!!!!!".

ja ;)

So ist das. Man kann doch dem Menschen keinen Vorwurf machen.
Also kann man schon. Kenne ich zur genüge. Anstatt mir etwas zu erklären,
schickt man mich los und lacht sich dann kaputt oder zieht über mich her.
Früher fand ich das gaaaaaaaaaaaanz schlimm.
Verstand es eben nicht.
Und wenn mal jemand da war und mir was erklärte, war ich super froh!

Heute denk ich nur: frustrierte böse Deppen, die ihre eigene Überforderung
an andere weitergeben. Ja, böse, böse!! Weil sie eben nicht anders können.

Ist halt "doof", wenn man solchen Menschen ausgesetzt ist.

Überforderung.

Manche haben den Luxus Menschen um sich zu haben, die einem was erklären.
Andere nicht. Die fallen dann erst mal auf die Schnauze und lernen so.. oder auch nicht.

Siehe uns Menschen an.. WENN wir dazu gelernt hätten, wäre die mediale und politische
Welt eine andere. Aber nein... es geht immer weiter... und weiter... und weiter....


Gibt es nichts, wo du gemeinsam mit andern tun könntest?
Na ja, Du hast das Problem des Lernens schon richtig beschrieben. Viele Menschen haben Null pädagogische Fähigkeiten und auch keinen Instinkt dafür, wie man mit anderen Menschen umgeht und ihnen etwas beibringt.

Und manche Menschen nutzen ihr Mehrwissen aus, um andere als Trottel dastehen zu lassen.
 

Biddi

Sehr aktives Mitglied
Na ja, Du hast das Problem des Lernens schon richtig beschrieben. Viele Menschen haben Null pädagogische Fähigkeiten und auch keinen Instinkt dafür, wie man mit anderen Menschen umgeht und ihnen etwas beibringt.
Einspruch Euer Ehren!

Warum sollte ich anderen, fremden Menschen beibringen, wie man sich "richtig" verhält? Und ist denn meine Einstellung überhaupt richtig und für andere sinnvoll?

Diese Einstellung erscheint mir doch recht arrogant.
 

Nordrheiner

Sehr aktives Mitglied
Einspruch Euer Ehren!

Warum sollte ich anderen, fremden Menschen beibringen, wie man sich "richtig" verhält? Und ist denn meine Einstellung überhaupt richtig und für andere sinnvoll?

Diese Einstellung erscheint mir doch recht arrogant.

Einspruch statt gegeben, Herr Anwalt.

Jedoch mache ich darauf aufmerksam, dass weiter oben in meiner Ausführung der Begriff Lernwille erwähnt wurde.
Auch machte ich darauf aufmerksam, dass i.d.R. Menschen einen Grund zum Lernen benötigen, also: warum lernen?

Wenn es die Situation nicht wirklich erfordert, sehe auch ich keinen Grund, einem anderen Menschen etwas über "richtiges Verhalten" zu erzählen (vorausgesetzt, "ich" weiß selbst was hier richtig sein könnte).

Belehrungen ... die keiner will, sind nach meiner Meinung nicht sinnvoll und auch nicht wirklich hilfreich.
Ich nenne das: Perlen vor die Säue werfen.

Und wenn eine Person 1 einer Person 2 etwas beibringen will, frage ich auch hier: Mit welcher Motivation will Person 1 der Person 2 etwas beibringen?

LG; Nordrheiner
 

Nastra

Mitglied
Schönen Guten Abend,
euer Ehren, Statsanwalt u Kläger;:D
Eine Meldung zu dem Fall von der Jury!
Die frage die du gestellt hast Gast, kann man in vielen Kategorien einstufen;
1. Was sind die hintergründe warum sich jemand so verhält wie er sich verhält!
2. Vielleicht meint jemand wenn er was bisschen grob ausdrückt, es gar nicht so wie es rüber kommt!
3. Oft berufen sich Verhaltensweisen auf Missverständnisse!

Du schriebst in einem Cafe, setzte sich eine ältere Frau zu dir, u hat über ihre Sachen geredet. Es ging dir auf den Geist, weil du selber genug Probleme hattest. Am liebsten hättest gesagt bestimmt, setzen sie sich wo anders hin. Warum belästigen Personen andere einfach mit ihren Problemen. Mit der aussage zeigst du selber eine Intoleranz, schon mal daran gedacht, das manche einfach nur mal bisschen Reden möchten. Von anderen was verlangen aber selber nicht können. Das ist eine Sache die nicht funktioniert.

Dann bedenke wir leben in eine Gesellschaft, wo jeder gerne gut Leben möchte, leider manche auch auf kosten des anderen. Es gibt Menschen die nutzen gerne andere aus, um sich zu bereichern. Aber denen wird man es so gut wie beibringen können es zu ändern, weil sie es gar nicht wollen von sich aus.
Aber bedenke immer die hintergründe warum sie es machen, denn alles hat immer ein gewissen Hintergrund, den man sich erfragen soll. Warum, Wieso,Weshalb jemand das tut was er macht.
Über andere Urteilen geht schnell, aber erstmal sollte man über sich Urteilen.

Das Leben könnte klar einfacher sein, wenn jeder zu jedem nett wäre zu vorkommen. Aber das wird man nie erleben, da jeder einfach nur Probiert zu überleben u Beste rauszuholen aus seinem Leben.

Das manche Menschen teilweise Aggressiv sind, u in Geschäften 'Kassierer anschauten, ist oft Frust abbau, wegen ihren Job, Stress zuhause usw.....
Das ist ein unendlicher Kreislauf, der eine mault den einen an, der lässt die Wut an jemand anders raus, der dann wieder an jemand anders, usw..... der Kreis läuft immer in die Runde.

Was für dich wirklich wichtig ist, um das genau zu verstehen warum was ist. Versuche mal zwischen den Zeilen der Art u Worte von jemanden zu lesen, u so verstehst sein Verhalten.

MFG
Nastra
 
Zuletzt bearbeitet:

Burbacher

Aktives Mitglied
Fernab aller Lerntheorien, aller Dogmen und Bekenntnisse sind wir Menschen wie wir sind. Auch Theorien über soziales Verhalten, soziale Interaktionen erklären oft nur bedingt, warum Menschen gerade tun, was sie tun.
Immer aber, so meine Erfahrung, spielt die jeweils eigene Verfassung eine wichtige Rolle dabei, wie ich meine Umwelt gerade erlebe.
Bin ich selbst wohlgestimmt, mit mir einigermaßen im Reinen, erlebe ich meine Umgebung anders, ja friedfertiger. Liege ich jedoch mit mir selbst im Konflikt, bin unzufrieden, dann fehlt mir die Sensorik für die feinen Töne meiner Umgebung.
Wir sehen es doch Menschen oft auch an, wie sie sich gerade fühlen, auf die Umgebung und auf uns reagieren. Bin ich gerade einfühlsam, dann vermeide ich eine Reaktion, die mein Gegenüber auf die Palme bringt. Treibt es mich aber selbst auch um, dann kann ich einen Konflikt eher eskalieren.
Nicht zuletzt aber: Oft kann ich mir die Menschen doch aussuchen, muss ja nicht mit jedermann auf Du und Du stehen. Wenn ich merke, dass es nicht passt, gehe ich. Oft treffe ich dann andere, mit denen es passt. Und dann ändert sich auch meine Einschätzung ganz schnell wieder.

Burbacher
 
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