Ich hatte 8 Sem. Regelstudienzeit und nach dem 7. Sem. noch 3 Prüfungen offen, so dass ich das Diplom nicht anfangen konnte. Als ich diese Prüfungen dann nach dem 8. Sem. hatte, war Europameisterschaft, danach verging die Zeit bis Weihnachten irgendwie rasend schnell, dann war auch vollkommen unerwartet wieder Sommer, sodass ich irgendwann eine Sinnkrise bekam (die dadurch ausgelöst wurde, dass alle meine Kumpels fertig mit dem Studium waren und wie ich zu sagen pflege "Mords-Kohlen" 😉 verdienen, mich um eine Diplomandenstelle gekümmert hab, davor aber ein Praktikum machen musste, sodass ich jetzt im 12. Semester bin und an meiner Diplomarbeit schreibe.
Kurzum: Dass ich 2 Jahre länger gebraucht habe, liegt an meiner Faulheit, dann an meiner Faulheit, und schließlich noch an meiner Faulheit. Hinzu kam dann noch meine Faulheit. 😉
Andererseits war das wohl das letzte Mal im Leben, 1,5 Jahre bei voller Gesundheit und allen Möglichkeiten, die die schönen Seiten des Lebens so bieten, in den Tag hinein zu leben zu können, dafür teilweise den Höchstsatz BaFög zu erhalten und sich später für die 1,5 Jahre nicht großartig (im Vergleich zu 1,5 Jahre arbeitslos) rechtfertigen zu müssen.
Ich hab es auch in einem anderen Thread schon gesagt, ich bin der Meinung, solange man das Studium erfolgreich abschließt, ist es egal, ob man 4, 5, oder 6 Jahre gebraucht hat. Ein Studium auf der Überholspur durchzuziehen beißt sich irgendwie mit dem Begriff des "studierens" an sich.
Übrigens bin ich 32, habe nach der Mittelschule Bürokaufmann gelernt, dann 7 Jahre gearbeitet, dann nebenbei das Abi nachgemacht und dann Wirtschaftsinformatik studiert.