A
AsheNabraida
Gast
Hallo erst mal, ich bin neu hier und habe einfach mal das Bedürfnis mir ein bisschen was von der Seele zuschreiben. Ich hab am 3.7.09 meine Mama verloren. Nachdem sie ein Jahr lang krebskrank war. Es war zuerst die Lunge, dann die Lymphen und zum Schluss viele Tumore in den Weichteilen und eine Woche vor ihrem Tot wurde noch ein Tumor im Gehirn festgestellt. Ich habe sie das über sehr intentiv begleitet und doch hatte ich keine Ahnung. Ich arbeite in der krankenpflege, deswegen ist mir das Leiden, Sterben und Krankeheit sehr bewusst und jeden Tag Realität und gehört quasi zu meinem Alltag. Ich wusste also auch unterbewusst, was auf mich zukommt, aber dennoch wollte ich es nicht wahr haben. Ich habe es immer verdrängt. Es tat so weh meine Mutter zu letzt so leiden zu sehen. Sie war 3 Wochen vor ihrem Tot gestürzt, wahrscheinlich durch einen Krampfanfall und war von da an sehr pflegebedürftig. Sie konnte nicht mehr laufen, kaum alleine essen und hatte auch wesensveränderungen, zum Glück in die kindliche Richtung und keine Agressionen. Ich war jeden Tag bei meiner Mutter im Krankenhaus. Wir haben uns auch damit auseinander gesetzt, dass sie über kurz oder lang sterben muss. Doch das kann einen darauf hin vorbereiten. Ich habe mir einen Krankenschein genommen und war von morgens bis abends im Krankenhaus, habe sie gefplegt, mit ihr geredet und sie von der Station (Onkologie) runtergeholt und wir waren viel auf dem Krankenhausgelände unterwegs. Weiter durfte sie nicht, auch wenn ich die Verantwortung übernommen hätte.
Meine Mutter hat nie meine neue Wohnung gesehen, obwohl ich sie schon siet einem halben Jahr habe, weil sie immer zu schwach war und ich mache mir auch Vorwürfe weil ich direkt nach meinem Umzug einen neuen Partner hatte und somit auch darauf konzentriert war und vielleicht meine Chance verpasst habe ihr diesen Teil meines Lebens zu zeigen. Ich weiß es nicht. Zum schluss, nach ihrem letzten Krampfanfall ist sie nicht mehr wach geworden, ich saß 2 Tage und Nächte an ihrem Bett, Hab sie nicht allein gelassen, hatte solche Angst. Die Ärzte wollten immer noch therapieren und Chemos und Bestrahlungen geben. Gleichzeitig haben sie aber auch gesagt, dass sie nicht daran glauben, dass es eine Besserung geben wird. Ich musste den Ärzten verbieten weiter mit Medikamente meine Mutter am leben zu halten. Das hatte sie mir immer gesagt. Ich habe so geheult, als ich das dem Oberarzt gesagt habe. Er hat mich angeguckt, als sei ein total grausamer Mensch, der seine Mutter tötet. Das bin ich aber nicht, ich liebe meine Mama. Sie ist mein ein und alles. Sie war immer für mich da. Ich konnte mit ihr über alles reden. Immer. und was bleibt jetzt? eine riesige Leere. Mein einziger Trost sind unsere beiden Katzen, die eigentlich bei meiner Mama gelebt haben und jetzt bei mir eingezogen sind. Ich habe eine Borderline Erkrankung, die eigentlich sehr gut therapiert war, mit der ich gut klar gekommen bin. Aber langsam rutsche ich wieder in all die Verhaltensmuster rein. Ich kann nicht über meine Mutter reden ohne zu weinen und es tut so unendlich weh. ich bin total konfus. so ist wahrscheinlich auch mein beitrag. Ich weiß nicht was ich machen soll. viele haben sich in diesen 2 Monaten von mir zurück gezogen. KOmme mir so allein vor. mit kaum jemanden kann ich reden. alles ist so schwer. da allgemeine alltag, job, haushalt, aufstehen... wenn meine beiden katzen nicht wären, würde ich wahrscheinlich gar nichts mehr machen. aber das ist das einzige lebende was mir von meiner mutter geblieben ist. wenn ich vor ihrem grab stehe überkommt mich alles. wenn ich morgens vorm spiegel stehe und überlege was ich gemacht und geträumt habe. Das alles hab ich ihr immer erzählt und wem erzähle ich das jetzt? Ich weiß es nciht. von meinem partner habe ich mich getrennt, weil er behauptet hat, er sei es, der am meisten leiden würde. er würde so trauern, ich wäre für ihn nicht mehr da, würde mich nicht mehr für ihn interessieren. er er er er... immer nur er... das einzige was zählte war er. das hat mich ziemlich geschockt.
meine mutter und ich haben noch viel geredet, auch über das was sein wird, wenn sie nicht mehr da ist. meine ausbildung, mein leben und das sie so stolz auf mich ist, was ich alles geschafft habe in den letzten jahren.
(ich hoffe der text ist leserlich - aber ich sehe nicht mehr viel)
Was soll ich nur machen? Wie kann man da mit umgehen? Wie kann ich das verarbeiten? Ich weiß einfach nicht was ich tun soll... es ist alles so schwer...
ich liebe meine mama. viele mögen das kindisch nennen, weil ich schon 24 bin, aber so ist es. sie war immer so wichtig für mich. immer wenn ich durch die schlimmsten Zeiten meines Lebens gegangen bin, war sie da, hat mich aufgefangen und mich auf den richtig weg gebracht. wer macht das jetzt? Warum muss ich ohne sie leben?
Mehr kann ich momentan nicht schreiben, und wahrscheinlich ist das schon ziemlich viel....
Meine Mutter hat nie meine neue Wohnung gesehen, obwohl ich sie schon siet einem halben Jahr habe, weil sie immer zu schwach war und ich mache mir auch Vorwürfe weil ich direkt nach meinem Umzug einen neuen Partner hatte und somit auch darauf konzentriert war und vielleicht meine Chance verpasst habe ihr diesen Teil meines Lebens zu zeigen. Ich weiß es nicht. Zum schluss, nach ihrem letzten Krampfanfall ist sie nicht mehr wach geworden, ich saß 2 Tage und Nächte an ihrem Bett, Hab sie nicht allein gelassen, hatte solche Angst. Die Ärzte wollten immer noch therapieren und Chemos und Bestrahlungen geben. Gleichzeitig haben sie aber auch gesagt, dass sie nicht daran glauben, dass es eine Besserung geben wird. Ich musste den Ärzten verbieten weiter mit Medikamente meine Mutter am leben zu halten. Das hatte sie mir immer gesagt. Ich habe so geheult, als ich das dem Oberarzt gesagt habe. Er hat mich angeguckt, als sei ein total grausamer Mensch, der seine Mutter tötet. Das bin ich aber nicht, ich liebe meine Mama. Sie ist mein ein und alles. Sie war immer für mich da. Ich konnte mit ihr über alles reden. Immer. und was bleibt jetzt? eine riesige Leere. Mein einziger Trost sind unsere beiden Katzen, die eigentlich bei meiner Mama gelebt haben und jetzt bei mir eingezogen sind. Ich habe eine Borderline Erkrankung, die eigentlich sehr gut therapiert war, mit der ich gut klar gekommen bin. Aber langsam rutsche ich wieder in all die Verhaltensmuster rein. Ich kann nicht über meine Mutter reden ohne zu weinen und es tut so unendlich weh. ich bin total konfus. so ist wahrscheinlich auch mein beitrag. Ich weiß nicht was ich machen soll. viele haben sich in diesen 2 Monaten von mir zurück gezogen. KOmme mir so allein vor. mit kaum jemanden kann ich reden. alles ist so schwer. da allgemeine alltag, job, haushalt, aufstehen... wenn meine beiden katzen nicht wären, würde ich wahrscheinlich gar nichts mehr machen. aber das ist das einzige lebende was mir von meiner mutter geblieben ist. wenn ich vor ihrem grab stehe überkommt mich alles. wenn ich morgens vorm spiegel stehe und überlege was ich gemacht und geträumt habe. Das alles hab ich ihr immer erzählt und wem erzähle ich das jetzt? Ich weiß es nciht. von meinem partner habe ich mich getrennt, weil er behauptet hat, er sei es, der am meisten leiden würde. er würde so trauern, ich wäre für ihn nicht mehr da, würde mich nicht mehr für ihn interessieren. er er er er... immer nur er... das einzige was zählte war er. das hat mich ziemlich geschockt.
meine mutter und ich haben noch viel geredet, auch über das was sein wird, wenn sie nicht mehr da ist. meine ausbildung, mein leben und das sie so stolz auf mich ist, was ich alles geschafft habe in den letzten jahren.
(ich hoffe der text ist leserlich - aber ich sehe nicht mehr viel)
Was soll ich nur machen? Wie kann man da mit umgehen? Wie kann ich das verarbeiten? Ich weiß einfach nicht was ich tun soll... es ist alles so schwer...
ich liebe meine mama. viele mögen das kindisch nennen, weil ich schon 24 bin, aber so ist es. sie war immer so wichtig für mich. immer wenn ich durch die schlimmsten Zeiten meines Lebens gegangen bin, war sie da, hat mich aufgefangen und mich auf den richtig weg gebracht. wer macht das jetzt? Warum muss ich ohne sie leben?
Mehr kann ich momentan nicht schreiben, und wahrscheinlich ist das schon ziemlich viel....