Schneebiene10
Mitglied
Es geht um meine Familie. Mein Vater erzählt z.B des Öfteren, dass er sich das Leben nehmen möchte. Wenn wir das Gespräch mit ihm suchen, blockt er aber ab und möchte auch keine Therapie machen. Mein Vater betrinkt sich manchmal so sehr, dass er komplett die Kontrolle über sich verliert. Das findet er aber vollkommen in Ordnung. Dann kommen noch eine Menge Schulden hinzu (ausstehende Unterhaltszahlungen, offene Kredite)
Mein Vater ist alleine nicht lebensfähig, sondern braucht immer eine Frau, die über ihn bestimmt. Ohne eine Frau an seiner Seite versifft er, lässt sich gehen, bekommt nichts auf die Reihe. Selbst so Kleinigkeiten wie z.B essen funktionieren dann nicht. Er isst dann einfach auch tagelang gar nichts. Wenn seine Frau nicht hinter vielen Dingen hinterher wäre, würde gar nichts mehr funktionieren. Mein Vater organisiert nichts selbst und macht erst etwas, wenn man es ihm sagt. Selbstachtung ist bei ihm einfach nicht vorhanden.
Seine klassische Antwort: „Mal gucken“ oder „Das wird schon“.
Von nichts kommt aber nichts.
Zudem macht er sich einfach keine Gedanken um die Zukunft oder was für Konsequenzen sein Verhalten haben kann. Über ernste Sachen will er nie reden, laut seinen Aussagen ist er glücklich mit seiner Situation. Aber dann würde man sich doch nicht ständig besaufen, sich gehen lassen etc. Momentan geht er arbeiten und zockt danach am Computer, isst zwischenzeitlich was, das war‘s. Ein Gemeinschaftsleben gibt es auch nicht, weil er meistens alleine isst und zu seltsamen Zeiten schlafen geht. Dass seine Frau das nicht gut findet, scheint er nicht zu verstehen. Das war in seinen vorherigen Beziehungen genauso, aber daraus gelernt hat er nicht. Ich bin 17 und wohne nicht mehr zu Hause. Normalerweise müssten meine Eltern ja alt genug sein, um ihr Leben selbst hinzubekommen, dem ist aber nicht so. Gewisse Dinge kann ich einfach nicht nachvollziehen. Beispielsweise habe ich auch schon ziemlich viel Mist durch (habe ja vorher bei meinen Eltern gewohnt) aber kriege trotzdem alles auf die Kette, auch wenn ich vorher Therapien machen musste. Ich komme mit meinem Geld super hin, trinke keinen Alkohol und rauche auch nicht, gehe nicht feiern, esse 3 Mahlzeiten am Tag, halte meine Wohnung sauber, pflege mich, mache bald mein Abitur und gehe vielen Hobbys nach. Warum fällt das alles meinem Vater mit 40 Jahren so schwer? Ich dachte, dass man mit der Zeit reifer wird, Menschenkenntnis besitzt und irgendwie einen Weg findet in seinem Leben.. Was soll ich machen? Seine Frau ist da wirklich hinterher, kümmert sich um ihn, aber sagt selbst dass es so nicht weitergehen kann. Trennen möchte sie sich von ihm aber nicht, weil sie Angst hat, dass er sich das Leben nimmt oder verkümmert. Das kann doch auch nicht der richtige Ansatz sein, aber wo sie Recht hat, hat sie Recht. Solche Ängste habe ich nämlich auch. Bloß bin ich doch selbst gerade 17 und müsste doch eigentlich Hilfe von meinem Vater bekommen, nicht umgekehrt. Mich belastet das Ganze schon sehr doll. Was soll ich machen?
Mein Vater ist alleine nicht lebensfähig, sondern braucht immer eine Frau, die über ihn bestimmt. Ohne eine Frau an seiner Seite versifft er, lässt sich gehen, bekommt nichts auf die Reihe. Selbst so Kleinigkeiten wie z.B essen funktionieren dann nicht. Er isst dann einfach auch tagelang gar nichts. Wenn seine Frau nicht hinter vielen Dingen hinterher wäre, würde gar nichts mehr funktionieren. Mein Vater organisiert nichts selbst und macht erst etwas, wenn man es ihm sagt. Selbstachtung ist bei ihm einfach nicht vorhanden.
Seine klassische Antwort: „Mal gucken“ oder „Das wird schon“.
Von nichts kommt aber nichts.
Zudem macht er sich einfach keine Gedanken um die Zukunft oder was für Konsequenzen sein Verhalten haben kann. Über ernste Sachen will er nie reden, laut seinen Aussagen ist er glücklich mit seiner Situation. Aber dann würde man sich doch nicht ständig besaufen, sich gehen lassen etc. Momentan geht er arbeiten und zockt danach am Computer, isst zwischenzeitlich was, das war‘s. Ein Gemeinschaftsleben gibt es auch nicht, weil er meistens alleine isst und zu seltsamen Zeiten schlafen geht. Dass seine Frau das nicht gut findet, scheint er nicht zu verstehen. Das war in seinen vorherigen Beziehungen genauso, aber daraus gelernt hat er nicht. Ich bin 17 und wohne nicht mehr zu Hause. Normalerweise müssten meine Eltern ja alt genug sein, um ihr Leben selbst hinzubekommen, dem ist aber nicht so. Gewisse Dinge kann ich einfach nicht nachvollziehen. Beispielsweise habe ich auch schon ziemlich viel Mist durch (habe ja vorher bei meinen Eltern gewohnt) aber kriege trotzdem alles auf die Kette, auch wenn ich vorher Therapien machen musste. Ich komme mit meinem Geld super hin, trinke keinen Alkohol und rauche auch nicht, gehe nicht feiern, esse 3 Mahlzeiten am Tag, halte meine Wohnung sauber, pflege mich, mache bald mein Abitur und gehe vielen Hobbys nach. Warum fällt das alles meinem Vater mit 40 Jahren so schwer? Ich dachte, dass man mit der Zeit reifer wird, Menschenkenntnis besitzt und irgendwie einen Weg findet in seinem Leben.. Was soll ich machen? Seine Frau ist da wirklich hinterher, kümmert sich um ihn, aber sagt selbst dass es so nicht weitergehen kann. Trennen möchte sie sich von ihm aber nicht, weil sie Angst hat, dass er sich das Leben nimmt oder verkümmert. Das kann doch auch nicht der richtige Ansatz sein, aber wo sie Recht hat, hat sie Recht. Solche Ängste habe ich nämlich auch. Bloß bin ich doch selbst gerade 17 und müsste doch eigentlich Hilfe von meinem Vater bekommen, nicht umgekehrt. Mich belastet das Ganze schon sehr doll. Was soll ich machen?