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Warum ist der "Gutmensch" etwas Negatives?

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Erkennt man relativ leicht, vor allem:
- ein Rückgrat wie ein Gartenschlauch
- keine eigene Meinung, immer auf der Seite der Mehrheit

Gutmensch

Der Gutmensch fühlt sich aufgrund eingebildeter höherer moralischer Einsichten und Lebensweise über andere Menschen erhaben. Gutmenschen halten sich für die einzig anständigen Menschen und sind sehr leicht dabei, andere Menschen, die nicht ganz ihrem moralischen und politischen Ideal entsprechen, als unmenschlich zu diffamieren. Gutmenschen sind Moralisierer, peinlich genau in jeder Äußerung und Träger der Political correctness. Ihr Maß an moralischer Gutheit und politischer Korrektheit erwarten sie auch von anderen. Charakteristisch für Gutmenschen ist die Betroffenheitsmiene und die Nazikeule. Gutmenschen sind ängstlich bedacht, auf "der richtigen Seite" zu stehen. Sie wollen das "gute Gewissen" der Nation sein. Besonders in Deutschland fühlen sie sich berufen, an die "Kollektivschuld der Deutschen" aus der Hitler-Zeit zu erinnern.


Das habe ich mit dem Begriff noch nie in Verbindung gebracht, ich bin grad ein wenig geschockt, für mich war der Ausdruck immer ein Kompliment, was ich anderen gemacht habe. Eben ein 'guter Mensch'. (Oder wenns einer mal wieder übertrieben hat und sich hat ausnutzen lassen, dass war dann für mich ein Gutmensch).

Ich finde in der Hinsicht den deutschen Begriff völlig daneben gegriffen.

Ich werd wohl nie mehr jemanden so bezeichnen.🙄
 
Naja, die Welt ist eben nicht dafür gemacht, gut und korrekt zu sein, das ist leider mal wahr.
Zumindest die Menschen scheinen es nicht zu sein. Man muss ja nur kurz den TV einschalten und man kann die Hände im Gesicht vergraben.

Ich finde in der Hinsicht den deutschen Begriff völlig daneben gegriffen.

Ich werd wohl nie mehr jemanden so bezeichnen.🙄
Frag mich auch, wer das so definiert hat.
 
Manuel.
wenn es so einfach wäre wie du es auf's Papier bringst, wäre ich mit Gott zusammen.

Normalerweise erkennt jeder, der von seiner Vernunft Gebrauch macht, dass bestimmte Verhaltensweisen gut sind und andere schlecht. Diese Fähigkeit entwickelt sich bereits vor Erreichen des Erwachsenenalters. Es ist auch selbst Kindern recht einfach, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden.

Vielen fällt es jedoch schwer, ein nach moralischen Werten orientiertes Leben einem Leben vorzuziehen, in dem es nur um Erhaltung, Glück etc. geht. Ihr Motto lautet: Moral bringt nichts; ich nehme mir einfach, was ich brauche ...". Damit werfen sie das Wertvollste, was es im Leben gibt (Moral) weg oder entwerten es zumindest.

Moral ist nicht einfach zu leben. Man muss gegen Widerstände kämpfen (zB seine eigene Faulheit), aber es gibt kein befriedigenderes Ziel. Den Wert der Moral erkennen, ist leicht, ihr zu folgen schwer. Wer sich als vernunftbegabter Mensch für den bequemen Weg (gegen Moral) entscheidet, handelt im Grunde selbst amoralisch. Eine missliches Situation, die den Moralgegner nicht wirklich befriedigen kann. Solange Freunde, Gesundheit, Geld etc. noch vorhanden sind, mag man es eine Weile so aushalten. Aber im Inneren weiß man dann in der Regel doch, dass man eine Nichtsnutz ist, der seiner menschlichen Bestimmung nicht nachkommt.
 
Normalerweise erkennt jeder, der von seiner Vernunft Gebrauch macht, dass bestimmte Verhaltensweisen gut sind und andere schlecht. Diese Fähigkeit entwickelt sich bereits vor Erreichen des Erwachsenenalters. Es ist auch selbst Kindern recht einfach, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden.

Vielen fällt es jedoch schwer, ein nach moralischen Werten orientiertes Leben einem Leben vorzuziehen, in dem es nur um Erhaltung, Glück etc. geht. Ihr Motto lautet: Moral bringt nichts; ich nehme mir einfach, was ich brauche ...". Damit werfen sie das Wertvollste, was es im Leben gibt (Moral) weg oder entwerten es zumindest.

Moral ist nicht einfach zu leben. Man muss gegen Widerstände kämpfen (zB seine eigene Faulheit), aber es gibt kein befriedigenderes Ziel. Den Wert der Moral erkennen, ist leicht, ihr zu folgen schwer. Wer sich als vernunftbegabter Mensch für den bequemen Weg (gegen Moral) entscheidet, handelt im Grunde selbst amoralisch. Eine missliches Situation, die den Moralgegner nicht wirklich befriedigen kann. Solange Freunde, Gesundheit, Geld etc. noch vorhanden sind, mag man es eine Weile so aushalten. Aber im Inneren weiß man dann in der Regel doch, dass man eine Nichtsnutz ist, der seiner menschlichen Bestimmung nicht nachkommt.

Das Problem mit der Moral ist, dass sie kein beständiger Begriff ist, sondern je nach Zeit, Ort und Gesellschaft sehr unterschiedlich sein kann.
 
AW: Böse Menschen verachen die guten Menschen ...

... weil ihnen diese auf die Nerven gehen,
da ihnen durch gute Menschen ihre eigenen häßlichen Taten
und ihre überhebliche und lieblose Denkweise erst so recht bewußt wird!

Nein sie gehen den anderen auf die Nerven, weil sie sich für das moralische Maß aller Dinge und für viel besser als die anderen halten und denke sie wären unfehlbar.
 
Das habe ich mit dem Begriff noch nie in Verbindung gebracht, ich bin grad ein wenig geschockt, für mich war der Ausdruck immer ein Kompliment, was ich anderen gemacht habe. Eben ein 'guter Mensch'. (Oder wenns einer mal wieder übertrieben hat und sich hat ausnutzen lassen, dass war dann für mich ein Gutmensch).
Ich finde in der Hinsicht den deutschen Begriff völlig daneben gegriffen.
Ich werd wohl nie mehr jemanden so bezeichnen.🙄

ja, der Begriff ist ironisch und wird sicher von vielen falsch gedeutet.
Ein Gutmensch ist eben genau das Gegenteil eines guten Menschen.
Wasser predigen, Wein trinken.

Gewisse Religionen sind gute Beispiele für Gutmenschentum.
Seit 2.000 Jahren Liebe und Frieden predigen, aber Frauen als Hexen verbrennen, in Kreuzzügen Andersgläubige niedermetzeln und ganze Indianerstämme ausrotten, die sich nicht zur "richtigen" Religion (zwangs)missionieren lassen.
Allein im Mittelalter mehr Menschen getötet als im 2. Weltkrieg gefallen sind, alles im Dienste der Religion, die (offiziell) auf Nächstenliebe und Frieden beruht.

Daher Vorsicht bei solchen Menschen, es ist wohl jeder schon zumindest 1x auf so eine👎 reingefallen.
Mein Ex war so ein Paradebeispiel. Leider viel zu spät erkannt.
 
Das Problem mit der Moral ist, dass sie kein beständiger Begriff ist, sondern je nach Zeit, Ort und Gesellschaft sehr unterschiedlich sein kann.

Nein. Es kommt bei der Moral nicht auf Inhalte, sondern auf deren Form an. Es geht nicht um konkrete Handlungen, sondern um die Gesinnung, auf deren Basis die Handlungen ausgeführt werden.

Zwei Personen können also vollkommen im Sinne der Moral handeln und etwas äußerlich betrachtet Gegensätzliches tun. Sofern Sie ihre Handlung auf der Basis eines maximal engagierten Guten Willens getroffen haben, handeln beide im Sinne der Moral - selbst wenn sie äußerlich betrachtet das Gegenteil gemacht haben.

Oder: zwei Personen machen genau dasselbe. Aber A handelt aus Gründen der Moral und B geht es nur um seinen Vorteil (Amoral).

In der Praxis handeln zB zwei moralisch gute Menschen ganz anders aufgrund ihres unterschiedlichen Wissens. Aber sie handeln aus derselben "Gesinnungswurzel".

Ich wiederhole: Gut und Böse sind ganz leicht zu unterscheiden. Und deshalb stehen auch alle Vernunftbegabten in der Verantwortung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Genau. Und deshalb ist Gut und Böse eben kein feststehender, sondern von Ort, Zeit und Gesellschaft geprägter Begriff.
 
AW: Das sind meist bösartige Unterstellungen!

Das sind meist bösartige Unterstellungen von jenen,
die es nicht ertragen können,
an ihr eigenes unmoralisches und liebloses Leben erinnert zu werden,
vor allem im Gedenken an die Endlichkeit des unseres kurzen Erdendaseins!

!

Was ist genau unmoralisch und lieblos? Auch das ist von Zeit, Ort und Gesellschaft abhängig. Es ist eben kein feststehender Begriff. So wie es gut und böse nicht sind.

siehe

http://de.wikipedia.org/wiki/Moral

http://de.wikipedia.org/wiki/Ethik
 
Zuletzt bearbeitet:
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