Guten Abend!
Ich stelle mich kurz vor- ich heiße Melanie, bin 34 Jahre alt und habe 2 kleine Kinder.
Seit etwa 15 Jahren habe ich immer wieder Probleme mit negativen Verstimmungen, sprich Depressionen. Meistens konnte ich mich da immer wieder nach kurzer Zeit herausziehen, in dem ich mich mehr oder weniger in den Hintern getreten habe.
Doch seit der Geburt meines 2. Kindes vor 7 Monaten hört es einfach nicht auf. Ich hatte erst starke Wochenbettdepressionen und eine liebe Therapeutin gefunden, die mich in dieser Zeit sehr unterstützt hat. Ich bekam von der Krankenkasse eine Therapie genehmigt, doch leider stellte sich heraus, dass meine Therapeutin mir nicht helfen kann- vor 3 Wochen habe ich sie dann abgebrochen.
Mein Hausarzt ist der Meinung, dass ich hochgradig depressiv bin und unbedingt Antidepressiva nehmen muss- meine Therapeutin dagegen war davon nicht überzeugt. Bisher jedenfalls nehme ich noch nichts.
Mein größtes Problem ist erst einmal mein Kopf- ich habe ständig ein Gedankenwirrwarr da oben drin, ständig bin ich am Grübeln. Dann leide ich extrem unter Reizüberflutung- laute Geräusche über einen längeren Zeitraum machen mich wahnsinnig, oder aber ein großes Kaufhaus oder Parkhaus. Insgesamt bin ich extrem stressanfällig. Inzwischen glaube ich ehrlich gesagt, dass ich ADHS habe- einiges spricht auf jeden Fall dafür.
Nun ist es aktuell so, dass ich mit meinen beiden Kindern total absaufe. Allein der Lärmpegel, den mein Kleiner den ganzen Tag verursacht, macht mich fertig. Oftmals bin ich so gestresst, dass ich den Kleinen anschreie. UND DAS TUT MIR SOOOO LEID!!!
Ich lasse meiner Wut und angestauten Aggression meist dadurch Luft, indem ich irgendwo vor schlage oder trete oder etwas durch die Gegend werfe. So schlimm wie derzeit war es noch nie!
WEnn ich nicht meine tolle Schwiegermutter hätte, die mir die Kinder 2-3 Nachmittage in der Woche abnimmt, wüsste ich nicht, was vielleicht schon passiert wäre.
Mir ist klar, dass ich Hilfe brauche, aber ich weiß nicht, wohin. Meine Familie und mein Freund nehmen mich mit dem Problem irgendwie nicht Ernst. Ich habe Angst, irgendwann ganz die Kontrolle über mich zu verlieren udn den Kindern vielleicht weh zu tun.....
Wo kann ich anfangen?
Liebe Grüße
Eine verzweifelte Melli
Ich stelle mich kurz vor- ich heiße Melanie, bin 34 Jahre alt und habe 2 kleine Kinder.
Seit etwa 15 Jahren habe ich immer wieder Probleme mit negativen Verstimmungen, sprich Depressionen. Meistens konnte ich mich da immer wieder nach kurzer Zeit herausziehen, in dem ich mich mehr oder weniger in den Hintern getreten habe.
Doch seit der Geburt meines 2. Kindes vor 7 Monaten hört es einfach nicht auf. Ich hatte erst starke Wochenbettdepressionen und eine liebe Therapeutin gefunden, die mich in dieser Zeit sehr unterstützt hat. Ich bekam von der Krankenkasse eine Therapie genehmigt, doch leider stellte sich heraus, dass meine Therapeutin mir nicht helfen kann- vor 3 Wochen habe ich sie dann abgebrochen.
Mein Hausarzt ist der Meinung, dass ich hochgradig depressiv bin und unbedingt Antidepressiva nehmen muss- meine Therapeutin dagegen war davon nicht überzeugt. Bisher jedenfalls nehme ich noch nichts.
Mein größtes Problem ist erst einmal mein Kopf- ich habe ständig ein Gedankenwirrwarr da oben drin, ständig bin ich am Grübeln. Dann leide ich extrem unter Reizüberflutung- laute Geräusche über einen längeren Zeitraum machen mich wahnsinnig, oder aber ein großes Kaufhaus oder Parkhaus. Insgesamt bin ich extrem stressanfällig. Inzwischen glaube ich ehrlich gesagt, dass ich ADHS habe- einiges spricht auf jeden Fall dafür.
Nun ist es aktuell so, dass ich mit meinen beiden Kindern total absaufe. Allein der Lärmpegel, den mein Kleiner den ganzen Tag verursacht, macht mich fertig. Oftmals bin ich so gestresst, dass ich den Kleinen anschreie. UND DAS TUT MIR SOOOO LEID!!!
Ich lasse meiner Wut und angestauten Aggression meist dadurch Luft, indem ich irgendwo vor schlage oder trete oder etwas durch die Gegend werfe. So schlimm wie derzeit war es noch nie!
WEnn ich nicht meine tolle Schwiegermutter hätte, die mir die Kinder 2-3 Nachmittage in der Woche abnimmt, wüsste ich nicht, was vielleicht schon passiert wäre.
Mir ist klar, dass ich Hilfe brauche, aber ich weiß nicht, wohin. Meine Familie und mein Freund nehmen mich mit dem Problem irgendwie nicht Ernst. Ich habe Angst, irgendwann ganz die Kontrolle über mich zu verlieren udn den Kindern vielleicht weh zu tun.....
Wo kann ich anfangen?
Liebe Grüße
Eine verzweifelte Melli