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Warum gibt es in Deutschland soviele Singles?

  • Starter*in Starter*in Pattsrick
  • Datum Start Datum Start
Dieses ganze Männer-Frauen-Klischee-Gedöns ist doch albern und bringt auch keinen weiter.
[/QUOTE]

Das ist ja, was mich so stört. Als wäre es ein Spiel bei dem es darum geht, wer mehr verliert. Idealerweise sollten doch beide gewinnen, vielleicht naiv gedacht. Wenn Mann und Frau nur mit Frust und negativen Erfahrungen im Hinterkopf aufeinander treffen ist es ein Zusammenstoß und kein Flirt.
 
Als wäre es ein Spiel bei dem es darum geht, wer mehr verliert.
Vielleicht bin ich naiv, aber ich denke, darum geht es den wenigsten. Wir möchten doch alle nur glücklich sein, sehr gerne mit einem Partner, mit dem es passt.

Warum es letztendlich dann doch oft wieder scheitert, ist individuell.
Wenn Mann und Frau nur mit Frust und negativen Erfahrungen im Hinterkopf aufeinander treffen ist es ein Zusammenstoß und kein Flirt.
Mit der Einstellung ist es natürlich vorprogrammiert.
 
Was ist denn das für eine Denke? Es ist auch schlecht für die Frauen, die keinen Schlag bei Männern haben. Es ist einfach schade, dass es immer schwieriger wird, eine stabile Partnerschaft einzugehen, egal ob Mann oder Frau.
Ist es denn immer schwieriger?
Ist es nicht einfach so, dass man heute weniger lang in einer unglücklichen Situation verharrt (besonders als Frau), weil man weniger in einem Abhängigkeitsverhältnis ist?

Die Anzahl der tatsächlich glücklich und zufriedenen Singels dürfte überschaubar sein, das sind meistens nur Lippenbekenntnisse um nicht zugeben zu müssen, dass man einsam ist.
Ich bekenne mich ganz klar zu den glücklichen, zufriedenen Singles.
Durchaus möglich, dass diese Gruppe überschaubar ist, aber sie existiert.

Ausserdem frage ich mich immer wieder, wie viele wirklich glückliche Paare gibt es? Also langfristig glücklich? Die einen spielen was vor, die anderen bleiben aus Bequemlichkeit zusammen und wieder andere leider, weil sie sich von einer toxischen Beziehung nicht lösen können.

"Lebensabschnittspartner" finde ich wennschon eher ein lebbares Konzept. Wieso muss eine Beziehung überhaupt "für immer" halten? Wenn man eine Familie gründet, dann wäre es natürlich schon wünschbar, dass man wenigstens an diesem Projekt zusammen arbeitet, bis die Kids flügge sind. Aber sonst?
 
"Lebensabschnittspartner" finde ich wennschon eher ein lebbares Konzept. Wieso muss eine Beziehung überhaupt "für immer" halten? Wenn man eine Familie gründet, dann wäre es natürlich schon wünschbar, dass man wenigstens an diesem Projekt zusammen arbeitet, bis die Kids flügge sind. Aber sonst?

Für mich sollte es für immer halten (von müssen will ich nicht sprechen) weil mich so viele gemeinsame Erlebnisse mit meiner Freundin verbinde in verschiedenen Lebenssituationen. Über Jahre, oder nun mehr als ein Jahrzehnt. Man hat jung gemeinsam Träume und sieht nun ob sich diese verwirklichen. Man begleitet sich durch die verschiedenen Phasen des Lebens. Man baut sich gemeinsam etwas auf. Das hätte ich ungern mit wechselnden Frauen.

Zudem entwickeln Menschen immer mehr Eigenheiten und Macken. Das ist ganz selbstverständlich. Dazu kommen im Leben auch schlechte Erfahrungen. Die möchte ich ungern im fortgeschrittenen Alter übernehmen von neuen Frauen. Meine Freundin lässt mir beispielsweise alle Freiheiten, weil ich ehrlich bin. Lerne ich nun im fortgeschrittenen Alter eine Frau kennen, die betrogen wurde, ist es nicht selten, dass diese sehr misstrauisch sind. Das verstehe ich. Aber darauf hab ich keine Lust.

Und jung mag das alles noch gut klappen mit den wechselnden Partnern, aber mit beispielsweise rund 40 Jahren bringen so viele irgendwelche Altlasten mit (Kinder, teure Scheidungskriege, wohnen mit 40 noch bei Mami) und und und...machen wir uns nix vor, die reizvollen Frauen sind zu 99% nicht auf dem Markt.

Daher käme für MICH so ein Konstrukt nicht in Frage.
 
Dieses ganze Männer-Frauen-Klischee-Gedöns ist doch albern und bringt auch keinen weiter.
So denken nicht alle, die meisten ist es wichtig mit wem sie leben wollen.
Vieles könnte einfacher sein, gäbe es die Kompromisse nicht.
Von jedem, der sich um das Amt des Partners bewirbt, ist zu verlangen, dass er dem andern die bittere Wahrheit sagt?
Dann gäbe es wohl kaum Ehen und Partnerschaften.
Erstaunliche Erkenntnisse lassen sich gewinnen, wenn man sich statt mit einem Fernseher mit der Wirklichkeit an einen Tisch setzt.
Auch ein "Neuanfang" führt irgendwann "zum Ende".
Aber das ist noch lange kein Grund, es nicht zu wagen.
 
"Wer zweimal mit der gleichen pennt, gehört schon zum Establishment!"

😀


Ich musste dem Beitrag von Amory danken und im Anschluss aber auch dem von Insta.
Irgenwie kann ich anscheinend beide Seiten verstehen. Also wenn man sich gemeinsam eine Menge aufgebaut hat, möchte ich auch das die Beziehung hält. Ansonsten finde ich es aber auch schöner wenn man verschiedene Frauen kennen und lieben lernt. Man führt halt ein bedeutend erotischeres Leben.
 
Und jung mag das alles noch gut klappen mit den wechselnden Partnern, aber mit beispielsweise rund 40 Jahren bringen so viele irgendwelche Altlasten mit (Kinder, teure Scheidungskriege, wohnen mit 40 noch bei Mami)
Hab ich da was verpasst? Ich dachte, der konsens ist, das die frauen immer die armen männer bei der scheidung über den tisch ziehen. Jetzt auf einmal sinds die verarmten frauen, vor denen du dich in acht nehmen musst? Und mit 40 bei mami? Trifft wohl auch eher auf die nerdtypen zu, die nie ne frau abkriegen. Von frauen höre ich das außerordentlich selten.

Und vor frauen mit kindern hast du auch angst? Ich verrat dir mal ein geheimnis, im gegensatz zu den kindern, die du selber machst, kannst du dir die, die eine potenzielle partnerin schon hat vorher ansehn und gucken, wie gut du mit denen klar kommst. Die, die man selber produziert, sind ja mehr oder weniger immer aus der wundertüte. Und vor allem muß man bei einer trennung keinen cent unterhalt bezahlen. Das empfinde ich doch eher als vorteil. Wenn ich auch nie eigne kinder wollte, mit denen die eine freundin schon hatte, hatte ich noch nie probleme. Im gegenteil, die waren eher immer wirklich liebenswert.
 

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