Jens79
Aktives Mitglied
Hallo Steinchen,
ja, also wie gesagt, die Bezeichnung HSP hatte ich zuvor noch nicht gekannt. Das Problem von ADS und Co. ist ja, dass es alles noch nicht ausreichend erforscht ist. Und man kann es nicht deutlich abgrenzen. AD(H)S, HSP, Asperger und wie sie alle heißen...einige Symptome überschneiden sich, und andere nicht.
Es bleibt nur die Frage: woher weiß man, ob es tatsächlich keinen anderen Ausweg mehr gibt? Wenn man ganz allein mitten im Ozean schwimmt, wo weit und breit kein Land ist und nichts, woran man sich feshalten könnte, dann ist diese Frage wohl recht einfach zu beantworten... Aber Gedanken an den Freitod kommen auch in wesentlich weniger 'totsicheren' Situationen vor. Bestes Beispiel dafür: wenn man von dem/der Liebsten verlassen wurde.
Die Frage, wo denn dazwischen nun die Grenze ist, kann man wohl nur damit beantworten, dass es keine feste Grenze gibt. Es gibt nur Wahrscheinlichkeiten. Erfahrungswerte. Aber keine Garantien.
Ich bin daher auch dagegen, den Leuten, bei welchem Problem auch immer, zu sagen, es gäbe immer einen Ausweg. Man kann sich da nunmal nicht absolut sicher sein.
Aber immerhin gibt es meistens einen Ausweg.
Viele Grüße,
Jens
ja, also wie gesagt, die Bezeichnung HSP hatte ich zuvor noch nicht gekannt. Das Problem von ADS und Co. ist ja, dass es alles noch nicht ausreichend erforscht ist. Und man kann es nicht deutlich abgrenzen. AD(H)S, HSP, Asperger und wie sie alle heißen...einige Symptome überschneiden sich, und andere nicht.
Doch doch, damit kann ich durchaus etwas anfangen, auch ohne genau deine Situation zu kennen. Es ist schon ein beruhigender Gedanke, dass man das Leben "einfach" freiwillig verlassen kann, wenn die Sorgen und Nöte zu groß werden. Der Notausgang, durch den wir den Qualen des Lebens entfliehen können.irgendwie finde ich es einen troestenden gedanken, dass ich selbst bestimmen kann, wie weit ich gehen will. [...] kannst du mir noch folgen? liest sich bestimmt komisch, was ich da aufschreibe, ist aber genau das was ich empfinde.
Es bleibt nur die Frage: woher weiß man, ob es tatsächlich keinen anderen Ausweg mehr gibt? Wenn man ganz allein mitten im Ozean schwimmt, wo weit und breit kein Land ist und nichts, woran man sich feshalten könnte, dann ist diese Frage wohl recht einfach zu beantworten... Aber Gedanken an den Freitod kommen auch in wesentlich weniger 'totsicheren' Situationen vor. Bestes Beispiel dafür: wenn man von dem/der Liebsten verlassen wurde.
Die Frage, wo denn dazwischen nun die Grenze ist, kann man wohl nur damit beantworten, dass es keine feste Grenze gibt. Es gibt nur Wahrscheinlichkeiten. Erfahrungswerte. Aber keine Garantien.
Ich bin daher auch dagegen, den Leuten, bei welchem Problem auch immer, zu sagen, es gäbe immer einen Ausweg. Man kann sich da nunmal nicht absolut sicher sein.
Aber immerhin gibt es meistens einen Ausweg.
Viele Grüße,
Jens